Veranstaltungen
weiter schauen bilden
Bühnen- oder Tellerrand, wir schauen nicht nur drauf, sondern auch drüber und drunter!
Seit 2018 entwickelt LanZe mit weiter schauen bilden verschiedene Konzeptionen und Formate, um aktuelle theaterfachliche und ästhetische Diskurse zu führen und zu diskutieren und um die Professionalisierung und Spezialisierung der Freien Szene zu fördern. Wir reagieren auf tagesaktuelle Gegebenheiten und unterstützt die Akteure in sich stets wandelnden Situationen mit eigenem Know How und Expert*innen von außen.
MEETWOCHE, also digitale Netzwerktreffen immer mittwochs, geben Gelegenheit zum Lauschen, Kommentieren und Anregungen sammeln. LanZe lädt ein zu einem losen moderierten Gespräch mit Kolleg*innen und Partnern aus Arbeitspraxis, Förderung oder Kulturpolitik auf Landes-, Bundes- oder internationaler Ebene – und Euch. Beim MEETWOCH geht es um Kuchen und Fluchen, also das Sprechen über Gutes und Missglücktes in einem geschützten Rahmen.
Aktuell
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Du hast eine Projektidee, aber der Antrag liegt noch als leeres Blatt vor dir? Dann ist diese Werkstatt der richtige Einstieg. Gemeinsam entwickeln wir Projektideen weiter, basteln an der Projektdramaturgie und finden passende Förderprogramme. Vertreter*innen von Förderinstitutionen und erfahrene Kolleg*innen stehen für Fragen und Beratung zur Verfügung. Anschließend bleibt ausreichend Zeit, direkt mit dem Schreiben zu beginnen.
Für wen
Die Antragswerkstatt richtet sich an alle interessierten Menschen in Sachsen-Anhalt, die in den Bereichen Freie Darstellende Künste und Kulturelle Bildung kleinere oder größere Projektanträge vorbereiten wollen. Es ist hilfreich, bereits eine Projektidee mitzubringen und eine Vorstellung zu haben, welche Förderung man beantragen möchte.
Anmeldung für die erste Werkstatt
Die Anmeldung erfolgt über das Anmeldeformular hier. Wir bitten euch, bis zum 27.8.2026 die Anmeldung an uns zu schicken.
Teilnahmegebühren
LanZe-Mitglieder 34€ I Nicht-Mitglieder 60€ I Ermäßigung 43€
Die Teilnahmegebühr beinhaltet eine Verpflegungspauschale. Hier findet ihr unsere Gebührenordnung & AGBs.
Du bist noch kein LanZe-Mitglied? Das lässt sich hiermit ändern!
Termin: 31.08.2026 | 14:00 - 21:00 Uhr | danach offene Schreibwerkstatt
Projektberatung: Maria Gebhardt & Betty Magel & Michael Morche (LanZe e.V.)
Beratung zu Förderprogrammen: Servicestelle „Kultur macht stark“ Sachsen-Anhalt (Nicole Thies) | Kunststiftung Sachsen-Anhalt (Manon Bursian) | Projektförderung Lotto Sachsen-Anhalt (Anja Köhler) | Engagementfonds Sachsen-Anhalt (Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen) | Kulturförderung des Landes (angefragt: Investitionsbank Sachsen-Anhalt)
Ort: Forum Gestaltung | Raum 0.05 | Brandenburger Str. 9, 39104 Magdeburg
Was dich erwartet
• Kollegialer Austausch zu Projektideen & Feedback
• Unterstützung bei Konzepttexten & Projektdramaturgie
• Beratung zu Förderprogrammen & Antragsverfahren (live & online)
• Praxistipps zu Do’s & Don’ts der Antragstellung
• Arbeitsplätze & Getränke & Verpflegung
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Die Kreuze sind gefallen und Prognosen sind nun durch die Realität der Wahlergebnisse ersetzt wurden und geben uns eine neue Realität.
Wir öffnen den digitalen Raum, um mit euch zu sprechen, erste Gedanken zu teilen und Strategien abzugleichen.
Macht euch einen Kaffee oder Tee und kommt dazu, denn klar ist, Demokratie ist kein Monolog und wir werden für die vielfältigen freien darstellenden Künste in Sachsen-Anhalt weiter einstehen.Zoom am 08.09.2027
09-10:30 Uhr
Meeting-ID: 850 5040 6488
Kenncode: 432297
Link -
Verschiedene Einreichungsfristen rücken näher. Diese Werkstatt richtet sich an alle, die bereits an einer Projektkonzeption arbeiten und einen Antrag in den nächsten Tagen fertigstellen möchten. Der Schwerpunkt liegt auf: besprechen, nachschärfen, weiterarbeiten. Kurze Beratungen helfen bei offenen Fragen zu Projektbeschreibung, Finanzierung oder Formalia. Kollegiales Feedback unterstützt dabei, den Antrag verständlich, überzeugend und vollständig einzureichen. Bring deinen Entwurf mit – und geh möglichst mit einem fertigen Antrag nach Hause.
Anmeldung für die zweite Werkstatt
Die Anmeldung erfolgt über das Anmeldeformular hier. Wir bitten euch, bis zum 10.9.2026 die Anmeldung an uns zu schicken.
Teilnahmegebühren
LanZe-Mitglieder 34€ I Nicht-Mitglieder 60€ I Ermäßigung 43€
Die Teilnahmegebühr beinhaltet eine Verpflegungspauschale. Hier findet ihr unsere Gebührenordnung & AGBs.
Du bist noch kein LanZe-Mitglied? Das lässt sich hiermit ändern!
Termin: 14.09.2026 | 14:00 - 21:00 Uhr | danach offene Schreibwerkstatt
Berater*innen: Maria Gebhardt & Michael Morche & Kristin Fabig (LanZe e.V.)
Ort: WUK Theater Quartier Halle | Holzplatz 7a | 06110 Halle (Saale)
Was dich erwartet
• individuelle Kurzberatungen
• Feedback zu Projektbeschreibung und Kosten- und Finanzierungsplan
• kollegiale Endredaktion
• Checklisten für die Einreichung
• konzentrierte Schreibzeit
• Arbeitsplätze & Getränke & Verpflegung
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Dieses Modul ist Teil der Reihe “Nicht mein Narrativ”. Alle Module können einzeln oder in Kombination gebucht werden.
Wenn die Welt aus den Fugen gerät, brauchen wir mehr als Durchhalteparolen. Dieser Workshop verbindet kreative und theaterpädagogische Methoden mit biografischer Arbeit, um Angst und Zweifel produktiv zu wenden und das Potenzial von Krisen und Brüchen erfahrbar zu machen. Wir beleuchten, welche Mechanismen Populist:innen in Zeiten der Unsicherheit nutzen, und stärken Selbstführung sowie inneren Halt, bevor Ängste instrumentalisiert werden können.
Dabei nehmen wir auch in den Blick, wie Krisen geschlechtsspezifisch erlebt und gesellschaftlich gerahmt werden: Welche Rollenbilder und Erwartungen wirken in Zeiten der Unsicherheit besonders stark? Wie werden Fragen von Geschlecht politisch instrumentalisiert? Der Workshop schafft einen kreativen Raum, in dem feste Zuschreibungen hinterfragt und selbstbestimmte Haltungen gestaltet werden. Krisen begreifen wir als Wendepunkte, an denen Neues entstehen kann.
Der Workshop richtet sich an Multiplikator:innen in der pädagogischen Arbeit ebenso wie an Privatpersonen, die ihre Resilienz stärken und in unsicheren Zeiten handlungsfähig bleiben wollen.
Dozentin
Juliane Barz: freie Theaterpädagogin und soziokulturelle Projektleiterin am Moritzhof. Sie arbeitet u. a. mit dem Puppentheater, dem Theater Magdeburg und dem Roncalli-Haus und erkundet kontinuierlich neue Schnittstellen zu anderen Künsten, Medien und innovativen Formaten. Ihr forschender, empowernder Ansatz verbindet Theater, Kunst und Medien mit politischer Bildung sowie gesellschaftlich relevanten Themen – für alle Altersgruppen.
📅 10.-11. Oktober 2026 (Sa 10-18 Uhr I So 10-16 Uhr)
📍 Ort: Moritzhof, Magdeburg (Moritzpl. 1)
💶 KgKJH LSA e.V. I ARTist! e.V.
Alle Infos findet ihr in der allgemeinen Beschreibung im pinken Block.
Anmeldung
Die Anmeldung erfolgt via Anmeldeformular über den folgenden Link hier.Anmeldefrist: 5.10.
Die Veranstalter*innen erheben pro Modul eine Gebühr (inklusive Verpflegungspauschale) von 50 €.
Nicht mein Narrativ - Kreative Methoden gegen Radikalisierung und für mehr Empathie
Eine Kooperation zwischen Landeszentrum Freies Theater Sachsen-Anhalt e.V., Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe LSA e.V. und Kulturzentrum Moritzhof/ARTist! e.V.
Radikalisierung, Polarisierung und Desinformation prägen zunehmend gesellschaftliche Debatten – auch in der Kinder- und Jugendarbeit. Pädagogische Fachkräfte stehen vor der Herausforderung, junge Menschen in ihrer Meinungsbildung zu begleiten, sie für diskriminierende Dynamiken zu sensibilisieren und Räume für Dialog, Reflexion und Empathie zu schaffen.
„Für mich ist Demokratie kein langweiliger Infostand, sondern eine bunte Mischung aus Eigensinn, Neugier und Widerstand.“ (Jette Poensgen, Schülerin aus Lauchhammer)
Theater bietet eine besondere Möglichkeit: Durch den Perspektivwechsel werden komplexe Themen sinnlich erfahrbar, und neue Handlungsspielräume entstehen. Die Fortbildungsreihe „Nicht mein Narrativ“ vermittelt theaterbasierte Methoden, die Fachkräfte nutzen können, um Radikalisierungsprozessen vorzubeugen, diskriminierungssensible Haltungen zu fördern und gesellschaftlichen Zusammenhalt kreativ zu stärken.
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Die Teilnehmenden:
- erleben und reflektieren kreative Übungen, die Empathie, Perspektivwechsel und kritisches Denken fördern,
- lernen ein umfangreiches theaterbasiertes Methodenset kennen, das sich in der Bildungs- und Sozialarbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen anwenden lässt,
- erhalten theoretische Grundlagen zu den Themen Identität, Radikalisierung, Populismus, religiöser Fundamentalismus, Desinformation und Verschwörungserzählungen,
- trainieren, wie sie diese Inhalte kreativ, diskriminierungssensibel und partizipativ in ihren eigenen Arbeitskontext übertragen können,
- entwickeln konkrete Projektideen für ihre Praxis, um demokratische Bildung mit künstlerischen Mitteln zu verknüpfen.
Im Mittelpunkt steht das Zusammenspiel von Selbsterfahrung, Handlungsorientierung und Transfer. Die Teilnehmenden probieren selbst aus, reflektieren Haltungen und lernen, wie sie Theatermethoden gezielt einsetzen, um schwierige Themen zugänglich zu machen – ohne zu belehren.
Mehr über das Methodenset
Das Methodenset wurde im Zuge des internationalen ErasmusPlus-Projekts „Theatre Makes Politics“ von unterschiedlichen Expert*innen entwickelt und praktisch erprobt. Das Ergebnis ist ein Praxishandbuch der politischen Bildung als Antwort auf antidemokratische Kräfte in europäischen Gesellschaften und dient der Intervention bei Radikalisierungstendenzen.
Mehr dazu hier: https://www.theatremakespolitics.eu/de/
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Die Fortbildung umfasst drei zweitägige Workshops, die inhaltlich aufeinander aufbauen, aber auch einzeln besucht werden können.
1. Modul: Extremismus & Populismus
📅 14.–15. März 2026 (Sa 10–18 Uhr | So 10–16 Uhr)
📍 Ort: Forum Gestaltung, Magdeburg💶 LanZe e.V.
Inhalte: Wie entsteht Populismus – und warum sind populistische Narrative so wirkungsvoll?
Anhand theaterbasierter Methoden werden Mechanismen von Polarisierung und Feindbildkonstruktion sichtbar gemacht. Die Teilnehmenden erproben künstlerische Strategien, um populistischen Argumentationen entgegenzutreten und Jugendliche zu einer differenzierten, empathischen Kommunikation zu befähigen.2. Modul: Identität & Radikalisierung
📅 11.–12. April 2026 (Sa 10–18 Uhr | So 10–16 Uhr)
📍 Ort: Forum Gestaltung, Magdeburg💶 KgKJH LSA e.V.
Inhalte: Wie formen Zugehörigkeit, Geschlecht und gesellschaftliche Rollenbilder Identität – und wo beginnen Radikalisierungsprozesse? Die Teilnehmenden setzen sich mit Biografiearbeit, Rollenspiel und theatralen Reflexionsübungen auseinander. Im Fokus steht u.a. die geschlechtersensible und -gerechte Haltung in der Bildungsarbeit.
3. Modul: Fake News & Verschwörung
📅 9.–10. Mai 2026 (Sa 10–18 Uhr | So 10–16 Uhr)
📍 Ort: Moritzhof, Magdeburg💶 Moritzhof/ARTist! e.V.
Inhalte: Wie funktionieren Desinformation, Verschwörungserzählungen und Echokammern?
Das Modul zeigt auf, wie Theatermethoden genutzt werden können, um Manipulationsmechanismen erfahrbar zu machen und kritisches Denken zu fördern.
Gemeinsam werden spielerische Formate entwickelt, mit denen Jugendliche befähigt werden, Narrative zu hinterfragen und Dialogfähigkeit zu stärken.4. Modul: Krisenfestes Empowerment mit kreativen Methoden
📅 10.-11. Oktober 2026 (Sa 10-18 Uhr I So 10-16 Uhr)
📍 Ort: Moritzhof, Magdeburg (Moritzpl. 1)
💶 KgKJH LSA e.V. I ARTist! e.V.
Inhalte: Wenn die Welt aus den Fugen gerät, brauchen wir mehr als Durchhalteparolen. Dieser Workshop verbindet kreative und theaterpädagogische Methoden mit biografischer Arbeit, um Angst und Zweifel produktiv zu wenden und das Potenzial von Krisen und Brüchen erfahrbar zu machen. Wir beleuchten, welche Mechanismen Populist:innen in Zeiten der Unsicherheit nutzen, und stärken Selbstführung sowie inneren Halt, bevor Ängste instrumentalisiert werden können.
Dabei nehmen wir auch in den Blick, wie Krisen geschlechtsspezifisch erlebt und gesellschaftlich gerahmt werden: Welche Rollenbilder und Erwartungen wirken in Zeiten der Unsicherheit besonders stark? Wie werden Fragen von Geschlecht politisch instrumentalisiert? Der Workshop schafft einen kreativen Raum, in dem feste Zuschreibungen hinterfragt und selbstbestimmte Haltungen gestaltet werden. Krisen begreifen wir als Wendepunkte, an denen Neues entstehen kann.
Der Workshop richtet sich an Multiplikator:innen in der pädagogischen Arbeit ebenso wie an Privatpersonen, die ihre Resilienz stärken und in unsicheren Zeiten handlungsfähig bleiben wollen.
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Anmeldung
Die Anmeldung für die ersten drei Module erfolgt via Anmeldeformular über den folgenden Link hier.
Anmeldefristen sind: 1. Modul: 9.3., 2. Modul: 6.4., 3. Modul: 4.5. 2026.
Anmeldung für das 4. Modul: Link
Anmeldefrist: 05.10.Die Veranstalter*innen erheben pro Modul eine Gebühr (inklusive Verpflegungspauschale) von 50 €.
Ausschlussklausel
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
Dozentin
Juliane Barz: freie Theaterpädagogin und soziokulturelle Projektleiterin am Moritzhof. Sie arbeitet u. a. mit dem Puppentheater, dem Theater Magdeburg und dem Roncalli-Haus und erkundet kontinuierlich neue Schnittstellen zu anderen Künsten, Medien und innovativen Formaten. Ihr forschender, empowernder Ansatz verbindet Theater, Kunst und Medien mit politischer Bildung sowie gesellschaftlich relevanten Themen – für alle Altersgruppen.
Kontakt
Veranstaltungsleitung: Angela Mund
E-Mailadresse: angela.mund☉lanze-lsa.de