Veranstaltungen

weiter schauen bilden

Bühnen- oder Tellerrand, wir schauen nicht nur drauf, sondern auch drüber und drunter!
Seit 2018 entwickelt LanZe mit weiter schauen bilden verschiedene Konzeptionen und Formate, um aktuelle theaterfachliche und ästhetische Diskurse zu führen und zu diskutieren und um die Professionalisierung und Spezialisierung der Freien Szene zu fördern. Wir reagieren auf tagesaktuelle Gegebenheiten und unterstützt die Akteure in sich stets wandelnden Situationen mit eigenem Know How und Expert*innen von außen.

MEETWOCHE, also digitale Netzwerktreffen immer mittwochs, geben Gelegenheit zum Lauschen, Kommentieren und Anregungen sammeln. LanZe lädt ein zu einem losen moderierten Gespräch mit Kolleg*innen und Partnern aus Arbeitspraxis, Förderung oder Kulturpolitik auf Landes-, Bundes- oder internationaler Ebene – und Euch. Beim MEETWOCH geht es um Kuchen und Fluchen, also das Sprechen über Gutes und Missglücktes in einem geschützten Rahmen.

Aktuell

  1. Basis-Technik-Workshop > Termin per Abstimmung

    Du willst verstehen, wie Licht auf der Bühne wirkt und wie du es kreativ einsetzen kannst? In diesem Workshop lernst du die Grundlagen der Lichttechnik und entwickelst eigene Inszenierungsideen – von der Bedienung bis zur Umsetzung.

    Am Ende bist du in der Lage, Licht gezielt einzusetzen, eigene Konzepte zu realisieren und technische Rider zu erstellen.
    Dozent: Philipp Herrmann (spreadwings production)

    jeweils 10:00–17:30 Uhr
    120 € pro Person

    in Halle (Saale) 
    Zu den Terminoptionen und zur Anmeldung

  2. 9.–10.05.2026 | Modul: Fake News & Verschwörung

    Dieses Modul ist Teil der Reihe “Nicht mein Narrativ”. Alle Module können einzeln oder in Kombination gebucht werden.

    Wie funktionieren Desinformation, Verschwörungserzählungen und Echokammern?
    Das Modul zeigt auf, wie Theatermethoden genutzt werden können, um Manipulationsmechanismen erfahrbar zu machen und kritisches Denken zu fördern.
    Gemeinsam werden spielerische Formate entwickelt, mit denen Jugendliche befähigt werden, Narrative zu hinterfragen und Dialogfähigkeit zu stärken.

    Dozentin

    Juliane Barz: freie Theaterpädagogin und soziokulturelle Projektleiterin am Moritzhof. Sie arbeitet u. a. mit dem Puppentheater, dem Theater Magdeburg und dem Roncalli-Haus und erkundet kontinuierlich neue Schnittstellen zu anderen Künsten, Medien und innovativen Formaten. Ihr forschender, empowernder Ansatz verbindet Theater, Kunst und Medien mit politischer Bildung sowie gesellschaftlich relevanten Themen – für alle Altersgruppen.

    📅 9.–10. Mai 2026 (Sa 10–18 Uhr | So 10–16 Uhr) 
    📍 Ort: Moritzhof, Magdeburg 

    💶 Moritzhof/ARTist! e.V. 

    Alle Infos findet ihr in der allgemeinen Beschreibung im pinken Block.

    Anmeldung
    Die Anmeldung erfolgt via Anmeldeformular über den folgenden Link hier.

    Anmeldefrist: 4.5.

    Die Veranstalter*innen erheben pro Modul eine Gebühr (inklusive Verpflegungspauschale) von 50 €. 

  3. NEU 10.–11.10.2026 | Modul: Krisenfestes Empowerment mit kreativen Methoden

    Dieses Modul ist Teil der Reihe “Nicht mein Narrativ”. Alle Module können einzeln oder in Kombination gebucht werden.

    Wenn die Welt aus den Fugen gerät, brauchen wir mehr als Durchhalteparolen. Dieser Workshop verbindet kreative und theaterpädagogische Methoden mit biografischer Arbeit, um Angst und Zweifel produktiv zu wenden und das Potenzial von Krisen und Brüchen erfahrbar zu machen. Wir beleuchten, welche Mechanismen Populist:innen in Zeiten der Unsicherheit nutzen, und stärken Selbstführung sowie inneren Halt, bevor Ängste instrumentalisiert werden können. 

    Dabei nehmen wir auch in den Blick, wie Krisen geschlechtsspezifisch erlebt und gesellschaftlich gerahmt werden: Welche Rollenbilder und Erwartungen wirken in Zeiten der Unsicherheit besonders stark? Wie werden Fragen von Geschlecht politisch instrumentalisiert? Der Workshop schafft einen kreativen Raum, in dem feste Zuschreibungen hinterfragt und selbstbestimmte Haltungen gestaltet werden. Krisen begreifen wir als Wendepunkte, an denen Neues entstehen kann. 

    Der Workshop richtet sich an Multiplikator:innen in der pädagogischen Arbeit ebenso wie an Privatpersonen, die ihre Resilienz stärken und in unsicheren Zeiten handlungsfähig bleiben wollen.

     

    Dozentin

    Juliane Barz: freie Theaterpädagogin und soziokulturelle Projektleiterin am Moritzhof. Sie arbeitet u. a. mit dem Puppentheater, dem Theater Magdeburg und dem Roncalli-Haus und erkundet kontinuierlich neue Schnittstellen zu anderen Künsten, Medien und innovativen Formaten. Ihr forschender, empowernder Ansatz verbindet Theater, Kunst und Medien mit politischer Bildung sowie gesellschaftlich relevanten Themen – für alle Altersgruppen.

    📅 10.-11. Oktober 2026 (Sa 10-18 Uhr I So 10-16 Uhr)

    📍 Ort: Moritzhof, Magdeburg (Moritzpl. 1)

    💶 KgKJH LSA e.V. I ARTist! e.V.

     

    Alle Infos findet ihr in der allgemeinen Beschreibung im pinken Block.

    Anmeldung
    Die Anmeldung erfolgt via Anmeldeformular über den folgenden Link hier.

    Anmeldefrist: 5.10.

    Die Veranstalter*innen erheben pro Modul eine Gebühr (inklusive Verpflegungspauschale) von 50 €. 

Nicht mein Narrativ - Kreative Methoden gegen Radikalisierung und für mehr Empathie

Eine Kooperation zwischen Landeszentrum Freies Theater Sachsen-Anhalt e.V., Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe LSA e.V. und Kulturzentrum Moritzhof/ARTist! e.V. 

Radikalisierung, Polarisierung und Desinformation prägen zunehmend gesellschaftliche Debatten – auch in der Kinder- und Jugendarbeit. Pädagogische Fachkräfte stehen vor der Herausforderung, junge Menschen in ihrer Meinungsbildung zu begleiten, sie für diskriminierende Dynamiken zu sensibilisieren und Räume für Dialog, Reflexion und Empathie zu schaffen.  

„Für mich ist Demokratie kein langweiliger Infostand, sondern eine bunte Mischung aus Eigensinn, Neugier und Widerstand.“ (Jette Poensgen, Schülerin aus Lauchhammer) 

Theater bietet eine besondere Möglichkeit: Durch den Perspektivwechsel werden komplexe Themen sinnlich erfahrbar, und neue Handlungsspielräume entstehen. Die Fortbildungsreihe „Nicht mein Narrativ“ vermittelt theaterbasierte Methoden, die Fachkräfte nutzen können, um Radikalisierungsprozessen vorzubeugen, diskriminierungssensible Haltungen zu fördern und gesellschaftlichen Zusammenhalt kreativ zu stärken. 


Veranstaltungsausschreibung als pdf

  1. Zielgruppen

    Die Veranstaltung richtet sich an Pädagogische Fachkräfte aus dem Kinder- und Jugendbereich, Theaterpädagog*innen, Lehrkräfte, Fachkräfte aus der politischen und kulturellen Bildung. Theatervorerfahrung ist nicht notwendig. 

  2. Inhalte und Lernziele

    Die Teilnehmenden: 

    • erleben und reflektieren kreative Übungen, die Empathie, Perspektivwechsel und kritisches Denken fördern,
    • lernen ein umfangreiches theaterbasiertes Methodenset kennen, das sich in der Bildungs- und Sozialarbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen anwenden lässt,
    • erhalten theoretische Grundlagen zu den Themen Identität, Radikalisierung, Populismus, religiöser Fundamentalismus, Desinformation und Verschwörungserzählungen,
    • trainieren, wie sie diese Inhalte kreativ, diskriminierungssensibel und partizipativ in ihren eigenen Arbeitskontext übertragen können,
    • entwickeln konkrete Projektideen für ihre Praxis, um demokratische Bildung mit künstlerischen Mitteln zu verknüpfen. 

    Im Mittelpunkt steht das Zusammenspiel von Selbsterfahrung, Handlungsorientierung und Transfer. Die Teilnehmenden probieren selbst aus, reflektieren Haltungen und lernen, wie sie Theatermethoden gezielt einsetzen, um schwierige Themen zugänglich zu machen – ohne zu belehren.  

    Mehr über das Methodenset  

    Das Methodenset wurde im Zuge des internationalen ErasmusPlus-Projekts „Theatre Makes Politics“ von unterschiedlichen Expert*innen entwickelt und praktisch erprobt. Das Ergebnis ist ein Praxishandbuch der politischen Bildung als Antwort auf antidemokratische Kräfte in europäischen Gesellschaften und dient der Intervention bei Radikalisierungstendenzen.  

    Mehr dazu hier: https://www.theatremakespolitics.eu/de/ 

  3. Aufbau und Ablauf 

    Die Fortbildung umfasst drei zweitägige Workshops, die inhaltlich aufeinander aufbauen, aber auch einzeln besucht werden können.  

    1. Modul: Extremismus & Populismus 

    📅 14.–15. März 2026 (Sa 10–18 Uhr | So 10–16 Uhr) 
    📍 Ort: Forum Gestaltung, Magdeburg 

    💶 LanZe e.V. 

    Inhalte: Wie entsteht Populismus – und warum sind populistische Narrative so wirkungsvoll? 
    Anhand theaterbasierter Methoden werden Mechanismen von Polarisierung und Feindbildkonstruktion sichtbar gemacht. Die Teilnehmenden erproben künstlerische Strategien, um populistischen Argumentationen entgegenzutreten und Jugendliche zu einer differenzierten, empathischen Kommunikation zu befähigen. 

    2. Modul: Identität & Radikalisierung 

    📅 11.–12. April 2026 (Sa 10–18 Uhr | So 10–16 Uhr) 
    📍 Ort: Forum Gestaltung, Magdeburg 

    💶 KgKJH LSA e.V. 

    Inhalte: Wie formen Zugehörigkeit, Geschlecht und gesellschaftliche Rollenbilder Identität – und wo beginnen Radikalisierungsprozesse? Die Teilnehmenden setzen sich mit Biografiearbeit, Rollenspiel und theatralen Reflexionsübungen auseinander. Im Fokus steht u.a. die geschlechtersensible und -gerechte Haltung in der Bildungsarbeit. 

    3. Modul: Fake News & Verschwörung 

    📅 9.–10. Mai 2026 (Sa 10–18 Uhr | So 10–16 Uhr) 
    📍 Ort: Moritzhof, Magdeburg 

    💶 Moritzhof/ARTist! e.V. 

    Inhalte: Wie funktionieren Desinformation, Verschwörungserzählungen und Echokammern? 
    Das Modul zeigt auf, wie Theatermethoden genutzt werden können, um Manipulationsmechanismen erfahrbar zu machen und kritisches Denken zu fördern. 
    Gemeinsam werden spielerische Formate entwickelt, mit denen Jugendliche befähigt werden, Narrative zu hinterfragen und Dialogfähigkeit zu stärken. 

    4. Modul: Krisenfestes Empowerment mit kreativen Methoden

    📅 10.-11. Oktober 2026 (Sa 10-18 Uhr I So 10-16 Uhr)

    📍 Ort: Moritzhof, Magdeburg (Moritzpl. 1)

    💶 KgKJH LSA e.V. I ARTist! e.V.

     

    Inhalte: Wenn die Welt aus den Fugen gerät, brauchen wir mehr als Durchhalteparolen. Dieser Workshop verbindet kreative und theaterpädagogische Methoden mit biografischer Arbeit, um Angst und Zweifel produktiv zu wenden und das Potenzial von Krisen und Brüchen erfahrbar zu machen. Wir beleuchten, welche Mechanismen Populist:innen in Zeiten der Unsicherheit nutzen, und stärken Selbstführung sowie inneren Halt, bevor Ängste instrumentalisiert werden können. 

    Dabei nehmen wir auch in den Blick, wie Krisen geschlechtsspezifisch erlebt und gesellschaftlich gerahmt werden: Welche Rollenbilder und Erwartungen wirken in Zeiten der Unsicherheit besonders stark? Wie werden Fragen von Geschlecht politisch instrumentalisiert? Der Workshop schafft einen kreativen Raum, in dem feste Zuschreibungen hinterfragt und selbstbestimmte Haltungen gestaltet werden. Krisen begreifen wir als Wendepunkte, an denen Neues entstehen kann. 

    Der Workshop richtet sich an Multiplikator:innen in der pädagogischen Arbeit ebenso wie an Privatpersonen, die ihre Resilienz stärken und in unsicheren Zeiten handlungsfähig bleiben wollen.

  4. Kontakt und Anmeldung

    Anmeldung 

    Die Anmeldung  für die ersten drei Module erfolgt via Anmeldeformular über den folgenden Link hier.

    Anmeldefristen sind: 1. Modul: 9.3., 2. Modul: 6.4., 3. Modul: 4.5. 2026.

    Anmeldung für das 4. Modul: Link
    Anmeldefrist: 05.10.

    Die Veranstalter*innen erheben pro Modul eine Gebühr (inklusive Verpflegungspauschale) von 50 €. 

     

    Ausschlussklausel 

    Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. 

    Dozentin

    Juliane Barz: freie Theaterpädagogin und soziokulturelle Projektleiterin am Moritzhof. Sie arbeitet u. a. mit dem Puppentheater, dem Theater Magdeburg und dem Roncalli-Haus und erkundet kontinuierlich neue Schnittstellen zu anderen Künsten, Medien und innovativen Formaten. Ihr forschender, empowernder Ansatz verbindet Theater, Kunst und Medien mit politischer Bildung sowie gesellschaftlich relevanten Themen – für alle Altersgruppen.

    Kontakt 

    Veranstaltungsleitung: Angela Mund

    E-Mailadresse: angela.mund☉lanze-lsa.de