Wissen

Unter "Wissen" versammeln wir Expert*innenwissen von Kolleg*innen und eigene Recherchen, aber auch niedrigschwellige Videotutorials im Bereich Kulturelle Bildung und mehr. Wir sammeln nach bestem Wissen und Gewissen die Informationen für euch und uns zusammen und aktualisieren regelmmäßig, können aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Rechtssicherheit erheben. 

Folgende Themen findet ihr hier:

Berufsbiografie

Einblicke in die Praxis

Digitales

Energie & Nachhaltigkeit

Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit

Kuturelle Bildung

Projektmanagement

Rechtsgrundlagen & Kodexe

Sicherheit und Schutz

Zugänge

Zusammenarbeit mit Schulen

Berufsbiografie

  1. Einstieg in die Rahmenbedingungen selbstständigen Arbeitens

    Anja Redecker und Melmun Bajarchuu haben ein Miroboard entwickelt, das das wesentlichste Wissen für Beginn und professionellen Betrieb der eigenen Selbstständigkeit versammelt und visuell aufbereitet.

    Hier findet sich bald das Miroboard. 
    Hinweis: dieses wird derzeit überarbeitet (beauftragt von LanZe) und zeitnah aktualisiert veröffentlicht. Am 13.03. veranstalten wir dazu eine Einführung im Rahmen des Digitalen Fachtags professionell+selbstständig.

  2. Toolkit WITH CARE

    Unterteilt in die Bereiche PRODUCING WITH CARE (Produzieren mit Sorgetätigkeit) und AUDIENCE WITH CARE (Für das Publikum in Sorgeleistung) versammelt das Toolkit vom Netzwerk Bühnenmütter zahlreiche Expertisen, Erfahrungen, Realexperimente, Positivbeispiele, Reflexionsangebote und Spieleinladungen. Das Projekt arbeitet mit dem Sprachspiel, das sich im Englischen aus "with care" ergibt. Gemeint sind Hinweise, um Menschen in Elternschaft und mit Pflegediensten für z.B. Angehörige in Kulturrezeption und -produktion adäquat einbinden zu können. Es gibt Hinweise und Empfehlungen aus dem Blickwinkel derer, die um die Begrenzungen ihrer Lebensrealität am besten wissen.

    Hier könnt ihr das PDF finden.

  3. Survival Kit

    Überarbeitet, ergänzt und aktualisiert in 2022 informiert das Survival Kit in 13. Auflage über alles, was für freiberufliche Künstler*innen beim Einstieg wichtig ist: Solotätigkeit, Gesellschafter*in in einer GbR, Vor- und Nachteile eines Vereins, Buchführung, EÜR, Steuern, Umsatzsteuerbefreiung, Gemeinnützigkeit, die Rolle als Auftrag-/Arbeitgebende, KSK-Abgabe, Künstlersozialversicherung (wie komm ich rein, wie bleib ich drin?), die Künstlerin und ihre Urheberrechte, Förderungen, Finanzierungen und vieles mehr. Mit diesen Themen für den Bereich Publizistik und Kunst ist das Handbuch unerlässlich für alle Profis und alle, die es werden wollen. Einiges ist gekürzt worden, einiges kam hinzu, jedenfalls up to date und völlig überarbeitet.

    Autor Stefan Kuntz hat uns einige Exemplare überlassen - wer also das Survival Kit in der 13. Auflage zugesandt bekommen möchte, kann sich auch gern bei uns melden.
    info☉lanze-lsa.de

Einblicke in die Praxis

  1. Blackbox - Theaterpodcast der Freien Szene Mitte:Ost

    Dieser Podcast schaut unter die Bühnenbretter der freien Darstellenden Künste in Ost- und Mitteldeutschland. Was bewegt die freie Szene? Wie kann sie gestärkt werden? Die Blackbox konserviert, hört und schreibt mit – Fragen, Antworten, Diskurse.

    Folge 1: Eine Runde um den Platz - Wir laufen uns warm und stellen die Landesverbände und ihre Arbeit vor. Ist freie Szene automatisch prekär und wie geht Altern in den Künsten? 

    Folge 2: Lokal total oder nur on tour - Wie viele verschiedenste Bühnenbretter muss man bespielen, um im künstlerischen Flow zu bleiben? Oder ist die immergleiche Umgebung, das immergleiche Publikum nicht eigentlich die wahre Herausforderung?

    Folge 3: Die Welt hintern den Brettern  - Sven Till (Fabrik Potsdam) und Tom Wolter (WUK Theaterquartier Halle/Saale) erzählen von ihrer Arbeit in der Leitung und Programmgestaltung freier Häuser. Dabei geben sie auch Einblicke, wie eine gute Zusammenarbeit mit Freien entsteht, sei es durch Residenzen, Gastspiele oder  Koproduktionen. 

    Folge 4: Aufbau Ost - Wie war das nach der Wende? Wieviel  Vergangenheitsbewältigung steckt noch heute in den Stoffen, die auf der Bühne verhandelt werden? 

    Eine Kooperation der Landesverbände der Freien Darstellenden Künste in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg. Von und mit Betty Magel und Eva Morlang. Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.

    Zu Spotify

  2. Podcast - Hörempfehlungen

    Viele Kolleg*innen, Verbände, Einrichtungen und öffentliche Medien nutzen derzeit Podcasts, um tiefere Einblicke und eine alltagsnähere Erzählung in spezielle Themen zu bringen. Nicht nur der VERBUND MITTE:OST spricht mit Kolleg*innen über Aspekte des freiberuflichen künstlerischen Schaffens, auch andere Podcasts spiegeln die Vielheit der darstellenden Künste. Hier ein paar Empfehlungen, wenn es darum geht von Kolleg*innen zu lernen oder auch als Vermittlungsinstrument und Sprachorgan in die Strukturen von Politik und Verwaltung.

    - Konkret aus POSTSKRIPTUM und anderen Podcasts der Hamburger Hochschule für Theater und Medien: Die Geheime Dramaturgische Gesellschaft (GDG) entwickelt Vermittlungs- und Gesprächsformate zwischen Künstler*innen und Publika. Im Bereich Vermittlungsformate (interner Link auf Homepage?) haben wir sie verlinkt. Wie die GDG ihre Arbeit selbst versteht und was sie antreibt, ist übrigens in dieser Podcastfolge im Interview mit Jonas Feller nachzuhören.

    A uch Gute Arbeitsbeispiele - dieses Mal: Maßnahmen für mehr diskriminierungssensibles Arbeiten
    Beispielhaft geben die sophiensaele Einblick in ihre Maßnahmen für mehr diskriminierungssensible Arbeitszusammenhänge. Der Dachverband Tanz wird regelmäßig Videos mit Einblick in beispielgebende "Gute Arbeitsbeispiele" veröffentlichen. Das erste Video gibt es hier.

     

    Voices of Dance - Dachverband Tanz

    spielmitte podcast - klein trifft groß

    KuPoGe - Podcasts der Kulturpolitischen Gesellschaft

    GuckKlub Podcast - Volksbühne am Kaulenberg

    Aufgetischt! - Der Freie Szene Podcast

    EUCREA - Podcast zu Kultur und Inklusion

    Theater und… 

    Der Theaterpodcast - Debatten rund um das Theater und seine Macher*innen

    abgespielt - Theater in Zeiten von Corona

    Brotlose Kunst - Einblicke in Aspekte von künstl. Selbstständigkeit bzw. profess. Arbeiten im Feld Theater

    Thalia Theater Podcast - Diskurs

    Euripides, Eumenides: A Theatre History Podcast

    #AUFgenommen - Themen und Debatten im Arbeitsfeld der Theaterarbeit

    Postskriptum u.a. - und andere Podcastreihen der Hamburger Hochschule für Medien und Theater, u.a. noch das Chtuluzän

  3. Spielclub-Portraits

    Seit vielen Jahren begleitet LanZe als Projektbüro aber auch als Beratungsstelle Theatergruppen für Kinder und Jugendliche. Im Rahmen des Schülertheatertreffen Spezial in 2021 konnten fünf ausgewählte Gruppen in professionellen Portraitfilmen zeigen, was ihre Gruppe ausmacht, wie sie arbeiten und was die Bühne ihnen bedeutet.

    Hier geht es zu den Videos auf youtube.

    PuppenSpielClub Mini - Theatergruppe aus Magdeburg

    Mimosen - Theatergruppe aus Halle

    Drams `N` Roses - Theatergruppe Sangerhausen

    RahmenLos - Theatergruppe Magdeburg

    Stabile Seitenlage 1 - Jugendtheatergruppe aus Halle (Saale)

Digitales

  1. nachtkritik.plus - Plattform für die Reflexion neuer Technologien

    Eine Kooperation von nachtkritik.de und der Dortmunder Akademie für Theater und Digitalität in Zusammenarbeit mit der Deutschen Theatertechnischen Gesellschaft (DTHG). eine Plattform für die Reflexion neuer Technologien. Gemeinsam wollen wir uns hier den Möglichkeiten digitaler Technologien für das Theater widmen

    Nachtkritik.plus/wissen ist eine Plattform für die Reflexion neuer Technologien. Gemeinsam wird sich hier den Möglichkeiten digitaler Technologien für das Theater gewidmet.

    Zur Website

Energie & Nachhaltigkeit

  1. BFDK Eco Rider

    Der Eco Rider des BFDK richtet sich explizit an alle Theater produzierenden Menschen, die sich mit einer nachhaltigen Produktion beschäftigen und zwar von der Planung bis zum Publikum.

    Anregungen zum ökologisch nachhaltigen Arbeiten für darstellende Künstler*innen, Landesverbände, Theater und Festivals – auf Tour und @home von Franziska Pierwoss im Auftrag des Bundesverbands Freie Darstellende Künste e. V.

    Link zur Seite des BFDK - dort gibt es den Eco Rider zum Download.

  2. CO2 Bilanzierung nach Standard

    Das sogenannte Greenhouse-Gas-Protocol (Treibhaus-Gas-Protokoll, GHG) definiert wesentliche Grundsätze zur Berechnung und Berichterstattung, lässt für die spezifische Treibhausgasbilanz einzelner Organisationen jedoch weite Spielräume bei der Erfassung. Geeignet ist es allerdings bislang vornehmlich für ORTE. Die Verantwortlichen des Aktionsnetzwerk Nachhaltigkeit schreiben auf ihrer Homepage: "Das Tool bietet kleinen und großen Kultureinrichtungen bundesweit in allen Sparten einen schnellen Einstieg in die CO ²-Bilanzierung und ist auch ohne umfassende Kenntnisse der Treibhausbilanzierung nutzbar. Begleitend wurde eine Anleitung zum CO² -Kulturrechner entwickelt. Diese unterstützt die Erstellung des CO²-Fußabdrucks mit dem Excel-Tool und enthält auch ein Glossar der wichtigsten Begrifflichkeiten für die Treibhausgasbilanzierung von Kultureinrichtungen."

    Details zum Treibhausgasrechner sowie zum Download hier.

  3. Kompass für nachhaltige Kulturproduktion

    Die Kulturstiftung des Bundes beschäftigt sich bereits seit einigen jahren mit Klimaverantwortung und klimafreundlichem Produzieren im Kulturbetrieb. 

    Allgemeine Informationen der Arbeit der Kulturstiftung gibt es hier und hier gibt es direkt das pdf "Kompass für nachhaltige Kulturproduktion".

  4. Programmplanung mit CooProg

    Die Online-Plattform CooProg (OpenSource) soll es Veranstalter*innen ermöglichen, Programmplanungen zu teilen und das Touring von Produktionen zu verbessern, um konkret an der Reduktion des ökologischen Fußabdrucks in den darstellenden Künsten zu arbeiten.

  5. "Theatre Green Book" der DTHG

    Die Deutsche Theatertechnische Gesellschaft diskutiert und berät unter anderem in einer monatlichen Energie AG mit Theaterschaffenden aus ganz Deutschland, wie Nachhaltigkeit, Energieeinsparungen in den Theaterhäusern der Bundesrepublik zukünftig und zeitnah umsetzbar sind. Nicht nur mit Blick auf Krise, aber tagesaktuell.

    In diesem Rahmen wurde auch ein Green Book mit drei Bänden erstellt, das zwar die öffentlich subventionierten, sogenannten großen Häuser in den Blick nimmt - aber sicher in Teilen auch für Häuser der Freien Darstellenden Künste nutzbar sind.

Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit

  1. Kommunikation & Finanzierung

    Die Broschüre "Kommunikation und Finanzierung" entstand aus der Dokumentation von fünf mobilen Akademien, die der BFDK 2017 und 2018 angeboten hat. Künstlerische Prozesse sind kommunikative Prozesse. Ausgehend von dieser Annahme, bot ON THE ROAD Angebote zu verschiedenen Formen der internen und externen Kommunikation an, auch zu verschiedenen Möglichkeiten und Strategien der Finanzierung fanden Workshops statt.

    Die Broschüre beinhaltet nun Kommunikationsprinzipien, Konfliktmanagement bis zu Inputs der praktischen Projektarbeit in den freien darstellenden Künsten.
    Hier geht's zum Download bzw. zur Bestellung der Printversion.

  2. Kommunikationsfibel

    Der Landesverband Freier Theater in Niedersachsen (LaFT), das Theaterhaus Hildesheim und LanZe haben ihre langjährigen Erfahrungen gebündelt in die Fibel für Freies Theater gesteckt: eine konkrete Praxisanleitung in mehreren Heften für Freie Theaterschaffende.
    Die Fibel liefert erste Informationen für Neulinge, eignet sich aber auch als kompaktes Update für Fortgeschrittene.

    Kommunikation

    Es gibt weitere Fibeln in den einzelnen Wissensbereichen zu entdecken. 

  3. Inklusive Öffentlichkeitsarbeit

    Wie können wir barrierefreie / inklusive Öffentlichkeitsarbeit in unsere Arbeit einbinden? Hier stellen wir Links zur Verfügung, die sich mit Begrifflichkeiten, Anleitungen und co. beschäftigen. Es gibt auch regelmäßig Schulungen und Workshops zu inklusiver Öffentlichkeitsarbeit, beispielsweise von unseren Kolleg*innen aus Sachsen - der Servicestelle Inklusion im Kulturbereich, die auch von Akteur*innen aus Sachsen-Anhalt besucht werden können.

     

    Auf „Leidmedien.de“ findet ihr Tipps zum Finden von interessanten Persönlichkeiten mit Behinderung, Eine Übersicht zu Begriffen über Behinderungen und der Berichterstattung auf Augenhöhe.
    Link zu Leidmedien.de

    Die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) für „Richtlinien für barrierefreie Webinhalte“ sind ein internationaler Standard zur barrierefreien Gestaltung von Internetangeboten.

    Die Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV) soll eine umfassend und grundsätzlich uneingeschränkt barrierefreie Gestaltung moderner Informations- und Kommunikationstechnik gewährleisten.

Kulturelle Bildung

  1. Methodenkoffer

    Der Digitale Methodenkoffer bündelt überzeitlich erreichbare, online abrufbare Impulse und Basics zu theaterpädagogischer Arbeit. Pandemiebedingt als Alternative zum jährlichen Schülertheatertreffen entwickelt, lässt er professionelle freie Theaterpädagog*innen Sachsen-Anhalts zu Wort kommen. Gefragt nach den wesentlichsten und wichtigsten Fähigkeiten oder besonderen Herausforderungen ihrer beruflichen Praxis, geben sie ihre Erfahrungen weiter.

    In Zusammenarbeit mit den Theaterpraktikern*innen Katja PreussKerstin DatheMichael MorcheSebastian Stolz, Paul Lederer, Franka Söll und dem Film Kollektiv hat LanZe die vergangenen Monate ein erstes Angebot für Spielleitungen und Theaterpädagog*innen erarbeitet:
    Videotutorials zur Vermittlung von Theatergrundlagen!

    Gemeinsam haben wir neun aufeinander aufbauende Tutorials zu unterschiedlichen Themen der Theaterarbeit entwickelt und gedreht. 
    Die bereits veröffentlichten Videos sind auf dem Youtube-Kanal von LanZe zu finden.

    Weitere Infos zu den Beteiligten der Videotutorials findet ihr auf den folgenden Websites:
    spielmitte.jimdo.com
    kerstindathe.de
    theaterlandschafft.de
    film-kollektiv.de
    paullederer.de
    kaltstarthalle.de

  2. KuBI Online

    Kulturelle Bildung Online ist ein Rechercheportal, das aktuelle Forschungsberichte und zugleich Einblicke in die Praxis, erfolgreiche Projekte und Methoden vorstellt.

  3. Servicestelle für digitale kulturelle Bildung

    Die »Servicestelle für digitale kulturelle Bildung« ist eine Anlaufstelle für alle, die im Bereich der digitalen Kulturellen Bildung tätig sind – oder tätig werden wollen. Sie ist einerseits eine Plattform zum Austausch und zur Fortbildung von Kulturakteur*innen in Sachsen-Anhalt. Andererseits werden neue Methoden entwickelt, getestet und zur Verfügung gestellt. 

    Link zur Servicestelle der lkj.

Projektmanagement

  1. Antragsstellung

    Heureka. Ihr habt eine Idee, einen Plan, ein Kollektiv und wollt gern Fördergelder beantragen, doch Excel, Kleingedrucktes und co. sind für euch Angstgegner? LanZe hat da mal was vorbereitet. 
    Wir haben einige Vorlagen erstellt, nach bestem Wissen und Gewissen, allerdings nicht rechtsverbindlich und je nach Förderer gibt es eigene Formulare und Vorlagen. Das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt allerdings hat die Vorlagen freigegeben, sie sind also für die Antragsstellung beim Land gut geeignet, aber kein Muss.

    Die Produktionsleiterin Kaja Jakstat, Kollegin des Hamburger Büros 2Eulen und mannigfach erfahrene, bundesweit agierende Fachfrau, hat für die Hochschule für Medien und Theater Hamburg folgende knappe, praxisnahe Tipps veröffentlicht. Ein lesenswerter Minileitfaden "5 Dinge, die erfolgreiche Antragsteller*innen tun".

     

  2. Projektarbeitsfibeln

    Der Landesverband Freier Theater in Niedersachsen (LaFT), das Theaterhaus Hildesheim und LanZe haben ihre langjährigen Erfahrungen gebündelt in die Fibel für Freies Theater gesteckt: eine konkrete Praxisanleitung in mehreren Heften für Freie Theaterschaffende.
    Die Fibel liefert erste Informationen für Neulinge, eignet sich aber auch als kompaktes Update für Fortgeschrittene.

    Projektskizze

    Kosten- und Finanzierungsplan

    Förderlandschaft 

    Es gibt weitere Fibeln in den einzelnen Wissensbereichen zu entdecken. 

  3. Honorare

    Der Bundesverband Freie Darstellende Künste e.V. (BFDK) hat in seiner Delegiertenversammlung am 12. Oktober 2022 eine neue Honoraruntergrenze (HUG) für freischaffende Akteur*innen in den darstellenden Künsten beschlossen.

    Perspektivisch: Honorarempfehlungen angestrebt

    Die Honoraruntergrenze bezieht sich auf ein Einsteiger*innengehalt in den darstellenden Künsten und wird daher Menschen mit längerer Berufserfahrung nicht gerecht. Der BFDK strebt deshalb die Entwicklung von Honorarempfehlungen an, die detaillierter auf die spezifische Situation der Akteur*innen eingehen, zum Beispiel über ein Stufenmodell. 

    Honoraruntergrenze (Nettohonorar) für Nicht-KSK-Versicherte

    Monat: 3.600 EUR

    Woche: 830 EUR

    Tag: 165 EUR

    Aufführung (10 % des Monatshonorars): 360 EUR

    Honoraruntergrenze (Nettohonorar) für KSK-Versicherte

    Monat: 3.100 EUR

    Woche: 715 EUR

    Tag: 140 EUR

    Aufführung (10 % des Monatshonorars): 310 EUR

  4. Broschüre Selbstständigkeit in den Freien Künsten

    Das NRW Landesbüro für Freie Künste hat eine äußerst informative Broschüre mit FAQs zur Selbstständigkeit in den Freien Künsten veröffentlicht. Die Lektüre lohnt sich!

    Die Broschüre steht hier zur Verfügung. 

  5. Handbuch Freies Arbeiten

    Kollektiv, vernetzt, solidarisch - Ein Handbuch zu Arbeitsstrukturen in den freien darstellenden Künsten

    Das Performing Arts Programm Berlin (PAP) veröffentlicht zu verschiedenen Themen Broschüren und Handbücher. Hier gehts zur Website des PAP.

  6. Handbuch Vermittlungsformate Publikum

    Zwischen Publikum und Bühne - Handbuch für Vermittlungsformate für die freien darstellenden Künste.

    Das Performing Arts Programm Berlin (PAP) veröffentlicht zu verschiedenen Themen Broschüren und Handbücher. Hier gehts zur Website des PAP.

  7. Zusammenarbeit mit Produktionsleitungen

    Das Berufsfeld der Produktionsleitung ist in den letzten Jahren differenzierter und ein übliche Arbeitsfeld in den freien darstellenden Künsten geworden. Produktionsleiter*innen können vieles sein: umfassende Organisationshelfende und Ensembledramaturg*innen, Antragstellende, Abrechnende, Kuratierende, Vernetzende und Kommunikator*innen. Zusammen mit dem bundesweiten Netzwerk Produktionsbande haben wir in mehreren Veranstaltungen konkretisiert, was den Beruf und die Zusammenarbeit zwischen Künstler*innen und Produktionsleitungen auszeichnet, wie eine Selbstständigkeit als Produzierende möglich ist und wo wesentliche Partner und Netzwerke zu finden sind.

    Für die Zusammenarbeit wesentlich ist zunächst eine Selbstreflektion: was will ich abgeben, wo sehe ich Zusammenarbeitsnotwendigkeiten und welche Erwartungen habe ich an Produktionsleitungen. Auf einem Whiteboard haben wir (dank an Kaja Jakstat) eine bearbeitbare Selbstbefragung erstellt. 
    Link zum Whiteboard
    ACHTUNG: bitte das Whiteboard am oberen, mittleren Fensterrand mit Klick auf die beiden übereinanderliegenden Quadrate kopieren vor Bearbeitungsbeginn.

Rechtsgrundlagen & Kodexe

  1. Crowdfunding als Spenden

    Vereinsknowhow hat eine rechtliche Einschätzung veröffentlicht, wann Spenden via Crwodfundingplattformen auch wirklich als Spenden gewertet werden dürfen und wann sie eigentlich zu versteuernde Einnahmen darstellen.

    Hier könnt ihr die pdf Spendenrechtliche Beurteilung von "Crowdfunding" downloaden.

  2. Fibel zu Rechtsgrundlagen

    Der Landesverband Freier Theater in Niedersachsen (LaFT), das Theaterhaus Hildesheim und LanZe haben ihre langjährigen Erfahrungen gebündelt in die Fibel für Freies Theater gesteckt: eine konkrete Praxisanleitung in mehreren Heften für Freie Theaterschaffende.
    Die Fibel liefert erste Informationen für Neulinge, eignet sich aber auch als kompaktes Update für Fortgeschrittene.

    Rechtliche Grundlagen

    Es gibt weitere Fibeln in den einzelnen Wissensbereichen zu entdecken. 

  3. hybride Selbstständigkeit

    Die Wissensplattform CAMPUS des BFDK veröffentlicht ein Dossier zur Frage der Arbeits- und Lebensrealität von Soloselbstständigen in hybrider Beschäftigung (angestellt/freiberuflich).

    Hier geht es zum Dossier "Das Schlechteste aus zwei Welten? Hybrid-Erwerbstätige in den darstellenden Künsten"

  4. Merkblätter zu Einkommensteuer

    In diesem Merkblatt stellt die Kanzlei Laaser zusammen mit der Agentur für fast Alles die Kriterien für einkommenssteuerfreie Stipendien dar.

    Und hier geht es zum Merkblatt für den Nachweis von Einnahmen bei einer GbR oder GmbH im Verwendungsnachweis unter Beachtung der Änderungen durch das Gesetz zur Modernisierung des Personengesellschaftsrechts ab dem 01.01.2024.

  5. Umsatzsteuer bei Fördergeldern

    Sind Fördergelder umsatzsteuerpflichtig?
    Die Agentur Für Fast Alles hat gemeinsam mit der Kanzlei Laaser die Frage unter die Lupe genommen.

    "Wenn die Förderung einen Umsatz im Sinne des § 1 Abs. 1 UStG darstellt, müssen Geförderte die Umsatzsteuer von der Fördersumme abziehen und an das Finanzamt abführen. Dies gilt nicht, wenn die:der Geförderte Kleinunternehmer:innen sind oder die Förderung unter einen Befreiungstatbestand fällt."

    Im Merkblatt findet ihr alle Infos, auf welche Förderungen die Künstler:innen Umsatzsteuer abführen müssen.

    Merkblatt zum Download.

  6. Vertragsvorlagen

    Mit der Kanzlei Laaser aus Berlin haben einige Landesverbände, darunter auch Sachsen-Anhalt, einen Vertragspool erstellt, der verschiedene Musterverträge beinhaltet.
    Folgende Vertragsvorlagen stehen derzeit (Stand: 28.08.2023) zur Verfügung jeweils in deutsch/englisch und mit der Option auf Wiederaufnahme-Regelungen:

    • Regie 
    • Choreographie
    • Dramaturgie
    • Komposition
    • Tänzer*innen
    • Darsteller*innen
    • Puppenspiel
    • Bühnen-/Kostümbild
    • Filmer*innen
    • Wiederaufnahme
    • Koproduktion
    • Gastspiel
    • Lizenzvertrag für digitale Produkte
    • Einheitsvertrag für künstlerische und nicht künstlerische Leistungen
    • Produktionsleitung

    Für Mitglieder bei LanZe steht dieser zur Verfügung - hierfür könnt ihr die Nutzung über dieses Formular anmelden.

    Unter Berücksichtigung hybrider Tätigkeiten, veröffentlicht das Ensemble Netzwerk Regie einen Mustervertrag Regie (kommentiert mit Hinweisen | unkommentiert) sowie einen Kodex und einen Verhandlungsleitfaden für Vertragsgespräche.

  7. Wertebasierter Verhaltenskodex

    Der Deutsche Bühnenverein hat im Jahr 2021 einen wertebasierten Verhaltenskdoex verabschiedet, der neben sexuellen Übergriffen, Machtmissbrauch, verschiedenste Formen von Diskriminierung in den Blick nimmt ein freiheitliches respektvolles Miteinander fördern soll.

    Hier gebt es zur Seite des Deutschen Bühnenvereins, wo der Kodex zum Download zur Verfügung steht.

Sicherheit & Schutz

  1. Arbeitsschutzverwaltung und Grundlagen

    Die Arbeitsschutzverwaltung des Landes Sachsen-Anhalt ist für die Gewährleistung von Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz zuständig, diese findet sich beim Landesamt für Verbraucherschutz. Hier finden sich auch einige Formulare und Arbeitshilfen.

    Das Land hat mit der Versammlungsstättenverordnung die entsprechenden rechtlichen Vorgaben für den Bau und den Betrieb von sogenannten Versammlungsstätten definiert, diese findet sich hier. Sie beinhaltet Betriebsvorschriften, die dem Schutz der Besucher*innen der Versammlungsstätten dienen.

    Öffentliche Veranstaltungen benötigen eine Erlaubnis der kommunalen oder regionalen Behörde. Eine vergessene Anmeldung kann sogar zu einer Absage führen. Was anmeldepflichtig ist, findet sich hier. Bedenken sollte man ebenfalls GEMA, Haftpflicht, Gaststättenerlaubnis, Jugendschutz usw., dazu finden sich speziell für Vereine hier mehr Informationen vom Verband Deutsches Ehrenamt.

  2. Versicherungen

    Die Beschäftigung mit Arbeitsschutz ist auch aus Versicherungsperspektive wichtig. Hier findet man den Leitfaden für „Sicherheit bei Veranstaltungen und Produktionen“ der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) sowie hier eine Informationssammlung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).

    Die Unfallverhütungsvorschrift für Veranstaltungs- und Produktionsstätten ist hier verlinkt. Dazu kommt die allgemeine Broschüre "Gefährdungsbeurteilung - So geht's". Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz (baua) hat ebenfalls ein sehr ausführliches Handbuch zur Gefährdungsbeurteilung herausgebracht.

  3. Sichere Schule – Aula, Betrieb, Organisationshilfen und Lehrkräfte

    In der Broschüre „Sichere Schule – Aula. Betrieb, Organisationshilfen und Lehrkräfte“ werden u.a. Themen wie „Brandschutz“ und „besondere szenische Vorgänge“ wie z.B. pyrotechnische Effekte, szenisches Fliegen, Akrobatik, aufwändige Kostüme usw. behandelt.

    Die beiden Broschüren sind herunterzuladen unter sichere-schule.de/aula. Die Website „Sichere Schule - Aula“ findet man hier.

  4. Sicherheitstechnische Grundlagen im Circus & im Amateurbereich

    Einen Leitfaden für „Sicherheitstechnische Grundlagen im Circus“ kann man hier abrufen.

    In der Zeitschrift des Bayerischen Amateurtheatervereins findet sich eine schnelle Übersicht auf den Seiten 8-11 zum Thema Brandschutz. Hier kann der Theaterspiegel als pdf abgerufen werden. Wie eine Gefährdungsbeurteilung erstellt werden kann, ist ebenfalls in der Zeitschrift der Bayerischen Kolleg*innen zu finden, hier zum Download.

  5. Basisqualifikation für sicheres Arbeiten auf der Bühne

    ETTE (European Theater Technicians Education) ist ein Programm der Deutschen Theatertechnischen Gesellschaft (DTHG), welches eine Basisqualifikation für sicheres Arbeiten auf der Bühne und Sicherheitskompetenzen für Bühnenpersonal beinhaltet.

    Über diese Links finden man das ETTE-Handbuch, das kostenlos verfügbar ist:
    Für Studierende
    Für Lehrende

Zugänge

  1. Barrierefreies Bauen/Raumgestaltung mit einfachen Mitteln

    Das Bundesministerium für Wohnen hat eine Website aufgelegt, die Schritt-für-Schritt zum Barrierefreien Bauen hinführt.

    Ebenso gibt es hier einen Leitfaden als PDF zum Herunterladen.

    Eine kostenfreie Beratung bei der Landesfachstelle Barrierefreiheit Sachsen-Anhalt findet ihr hier.

    Hier findet ihr einen ausführlichen Vortrag von Kerstin Rolf (Referentin Hochbau, Landesfachstelle für Barrierefreiheit) zu Barrierefreiem Bauen sowie weitere Hinweise ihrerseits zur Durchführung.

  2. Barrierefreie Veranstaltungsplanung

    Hier ist eine Verlinkung zum Handbuch „Inklusive und barrierefreie Kulturarbeit“ und zu einem Leitfaden für barrierefreie Veranstaltungsplanung. Bereitgestellt von der Servicestelle Inklusion im Kulturbereich (Sachsen).
    Regeln für Leichte Sprache findet ihr hier. Informationen zur Digitalen Barrierefreiheit erhält man bei der Bundesfachstelle.

    Wer sich mit dem Konzept Diversität auf struktureller Ebene beschäftigen möchte, dem sei diese Broschüre als Einstieg empfohlen.
    Praxisbeispiel: Relaxed Performance richtet sich an ein Publikum, das von einer entspannteren Theater- und Veranstaltungsatmosphäre profitiert. Hier findet ihr mehr Informationen dafür.

  3. Vermittlungsformate

    Unter Vermittlung versteht sich im weitesten Sinne alles, was (potentielle) Zuschauende dazu anregt oder auffordert, sich mit dem Gesehenen auseinanderzusetzen. Das kann sprachlich sein, eigenkünstlerisch und kreativ, individuell oder in der Gruppe. Paulina Wawerla hat einen Psychotest entwickelt, eine einfache, merkmalfokussierte Befragung, die dabei helfen soll, das passende Format für die eigene Arbeit zu finden.

    Weitere Formate und Ideen liefert die Publikation „Zwischen Publikum und Bühne“ des LAFT Berlin.

    Wer tiefer in das Thema der Vermittlung und ihrer Gesprächs- oder Kontaktformate eintauchen möchte, sei ein Blick in die Publikation der Geheimen Dramaturgischen Gesellschaft (GDG) „Anstiften!“ empfohlen. Die Publikation ist kaufbar oder kann bei LanZe in der Bibliothek entliehen werden.

Zusammenarbeit mit Schule

  1. Handreichung: Neue Ideen und Ansätze für die Regionale Kulturarbeit

    Regionale Kulturarbeit kann die Beteiligung, Mitgestaltung und Entwicklung in ländlichen Räumen entscheidend stärken. Dafür braucht es einen verlässlichen Rahmen, stabile Strukturen und die Zusammenarbeit von Akteuren der Kultur, Politik und Kommunen. Wie Regionale Kulturarbeit als kokreativer und kooperativer Prozess gestaltet werden kann, zeigt die Handreichung von TRAFO - Modelle für Kultur im Wandel.

  2. Planungshilfen

    Die Zusammenarbeit von Künstler*innen und Schule ist meist eine besonders herausfordernde, da zwei sehr verschiedene Systeme aufeinanderstoßen. Wie man produktiv innerhalb des schulischen Rahmens agieren und zu echter Kooperation zusammenfinden kann, versammeln diese und weitere Broschüren von der Arbeitsstelle Kulturelle Bildung NRW: 

    Anstiftung und Planungshilfen.