In diesem Bereich findet ihr alle aktuellen Fachinformationen, Förderhinweise, Workshops und Ausschreibungen für Theater- und Tanzpädagog*innen, Spielleitungen und Lehrkräfte mit Spielclubs in Schulen.
Fachinformationen
-
Ein gutes Konzept schränkt nicht ein, es schützt die Freiheiten von allen. Auch im Amateurtheater. Es soll Verbände und Vereine dabei unterstützen, ihr eigenes Schutzkonzept zu entwickeln.
Alle Infos, auch zur Weiterverbreitung an die Mitgliedsbühnen, findet ihr auf der Webseite: Dachverbandliches Schutzkonzept | BDAT
-
Die Publikation »Haltung als Prinzip. Durch kulturelle Bildung Demokratie stärken« dokumentiert und reflektiert die Ergebnisse des Projekts »KuBiDemo. Kulturelle Bildung als Praxis der Demokratiebildung«, das von 2023 bis 2025 an der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel durchgeführt wurde. Dieser Katalog versteht sich als frei zugängliche Wissenssammlung und als praxisorientierte Einladung, kulturelle Bildung als wirksamen Raum demokratischen Lernens, Handelns und Erlebens zu begreifen.
Im Zentrum steht die Überzeugung, dass Demokratie mehr ist als ein politisches System: Sie ist eine Haltung und eine gelebte Kultur. Der Katalog zeigt, wie kulturelle Bildung – in ästhetischen, sinnlichen und gemeinschaftlichen Prozessen – demokratische Werte wie Teilhabe, Vielfalt, Dialogfähigkeit und Verantwortungsübernahme erfahrbar machen kann. Dabei wird Demokratie nicht nur thematisiert, sondern als Praxis sichtbar: im gemeinsamen Gestalten, im Aushandeln von Perspektiven und im bewussten Umgang mit Macht, Raum und Beziehungen. Der Katalog richtet sich an Multiplikator*innen der kulturellen Bildung, an Kulturvermittelnde, Künstler*innen, Pädagog*innen sowie an alle, die kulturelle Praxis mit gesellschaftlicher Verantwortung verbinden möchten. Er bietet sowohl theoretische Einordnungen als auch konkrete Einblicke in Arbeitsweisen, Haltungen und Methoden kultureller Demokratiebildung.Details hier.
-
Der Leitfaden bündelt Erfahrungswissen, Analysen und praktische Handlungsempfehlungen aus der Auseinandersetzung mit rechtsextremen Angriffen und wurde gemeinsam mit weiteren Expert*innen und Praktiker*innen aus der Zivilgesellschaft entwickelt.
Der Leitfaden soll Organisationen konkrete Hilfestellung geben: Wie lassen sich Angriffe früh erkennen? Wie kann man sich vorbereiten? Welche Schutzmaßnahmen helfen im Ernstfall? Und wie gelingt es, handlungsfähig zu bleiben, ohne sich einschüchtern zu lassen?
Förderung, Stipendien
Achtung: Das Datum meint die Einreichungsfrist. Bei überzeitlichen Angeboten gibt es daher keine Datumsangabe.
-
Der Wettbewerb “startsocial” vergibt 100 Beratungsstipendien für soziale und ehrenamtliche Initiativen, die ihre Projekte gezielt weiterentwickeln möchten. Gefördert werden Organisationen durch eine viermonatige Beratung durch Fach- und Führungskräfte aus der Wirtschaft sowie ergänzende Workshops, Netzwerkzugänge und erhöhte Sichtbarkeit.
Teilnehmen können alle, die sich mit ihrem Projekt für die Lösung eines sozialen Problems einsetzen und dabei Ehrenamtliche einbinden: Einzelpersonen und Teams, Organisationen, Institutionen und Verbände. Auch Projekte, die bereits in den Vorjahren teilgenommen haben, dürfen sich mit einem neuen Beratungsschwerpunkt bewerben. Falls bisher nur eine Projektidee besteht, ist die Teilnahme dennoch möglich. Sie ist unabhängig vom Realisierungs- und Reifegrad der Idee oder der Initiative. Der unterschiedliche Status wird bei der Beurteilung durch die Jury berücksichtigt.
startsocial fördert Organisationen, Projekte und Ideenträger, die an der nachhaltigen Lösung eines sozialen Problems arbeiten, dabei den Menschen in den Mittelpunkt stellen, überwiegend ehrenamtlich getragen sind und primär aus Deutschland gesteuert werden. Es kann sich dabei um eine neue Idee oder eine bereits laufende Initiative handeln. Die Teilnahme ist unabhängig vom Realisierungsgrad der Idee oder der Initiative.Mehr unter https://startsocial.de/
-
Gefördert werden Projekte, die junge Menschen dabei unterstützen ein Bewusstsein für die Folgen von Ausgrenzung und Mobbing zu entwickeln, ihre sozialen Kompetenzen auszubauen und sich aktiv für ein respektvolles und inklusives Miteinander einzusetzen. Inklusive Projekte können mit bis zu 7.500 € (ohne Eigenmittel) unterstützt werden. Antragsberechtigt sind anerkannte Träger der Jugendhilfe und Mitglieder von Wohlfahrtsverbänden.
Details hier.
-
Jedes Projekt braucht eine solide finanzielle Grundlage. Finanzierungsmöglichkeiten gibt es viele: von landes- bundes- und europaweiten Förderrichtlinien über Stiftungen oder Spenden von Unternehmen ist vieles denk- und machbar. Ebenso können die Kommunen den internationalen Austausch unterstützen. Um sich in diesem Finanzierungsdschungel nicht zu verlaufen, geben wir euch hier einen Überblick über einige der gängigsten Förderungen.
Einblick hier.
-
Zusammen für Demokratie ist ein bundesweites Bündnis, in dem die Mitglieder ihre Aktivitäten zur Verteidigung der Demokratie koordinieren und Menschen unterstützen, die unter teilweise schwierigen Bedingungen überall im Land für demokratische Werte einstehen. Für Initiativen, die lokal aktiv sind, bieten das Bündnis finanzielle wie ideelle Unterstützung.
Für Veranstaltungen und Kundgebungen kann z. B. Miete für Bühnen, Lautsprecher, Stände und Veranstaltungstechnik übernommen werden. Es werden auch Beratungen, Aktionsideen, Anleitungen und Druckvorlagen für Flyer usw. geteilt. -
Ihr habt ein Projekt, bei dem Jugendliche zwischen 15 und 25 Jahren Erfahrungen in eigenverantwortlichem Ausdruck und Repräsentation machen? Team Teilhabe kann unterstützen mit Coaching, niedrigschwellige Finanzierung, individueller Begleitung und Community. Teilnehmen können alle Projekte im Umkreis von 50km um Leipzig.
Details hier.
-
Ihr habt eine Produktion, die für Menschen mit internationalen Biografien interessant ist, die vielleicht Verschiedenheit zum Thema hat oder explizit auf Verständigung zwischen Menschen zielt? Wie wäre es, über das Programm "Auf Augenhöhe" ein Gastspiel und einen sich anschließenden machtkritischen und perspektivdiversen Austauschrahmen zu finanzieren? 5.000€ gibt's, bei Folgeförderung max. 3.000€. Kern des Programms ist der Austausch und das Kennenlernen!
Details hier.
-
Ab der nächsten Ausschreibungsfrist können auch GbRs ohne "angestellte Geschäftsführung" antragsberechtigt sein. Natürliche Personen ohne eigene Rechtsform werden zunächst weiterhin nicht antragsberechtigt sein. Weitere Informationen hier.
Ausschreibungen
Achtung: Das Datum meint die Einreichungsfrist. Bei überzeitlichen Angeboten gibt es daher keine Datumsangabe.
-
Der Wettbewerb “startsocial” vergibt 100 Beratungsstipendien für soziale und ehrenamtliche Initiativen, die ihre Projekte gezielt weiterentwickeln möchten. Gefördert werden Organisationen durch eine viermonatige Beratung durch Fach- und Führungskräfte aus der Wirtschaft sowie ergänzende Workshops, Netzwerkzugänge und erhöhte Sichtbarkeit.
Teilnehmen können alle, die sich mit ihrem Projekt für die Lösung eines sozialen Problems einsetzen und dabei Ehrenamtliche einbinden: Einzelpersonen und Teams, Organisationen, Institutionen und Verbände. Auch Projekte, die bereits in den Vorjahren teilgenommen haben, dürfen sich mit einem neuen Beratungsschwerpunkt bewerben. Falls bisher nur eine Projektidee besteht, ist die Teilnahme dennoch möglich. Sie ist unabhängig vom Realisierungs- und Reifegrad der Idee oder der Initiative. Der unterschiedliche Status wird bei der Beurteilung durch die Jury berücksichtigt.
startsocial fördert Organisationen, Projekte und Ideenträger, die an der nachhaltigen Lösung eines sozialen Problems arbeiten, dabei den Menschen in den Mittelpunkt stellen, überwiegend ehrenamtlich getragen sind und primär aus Deutschland gesteuert werden. Es kann sich dabei um eine neue Idee oder eine bereits laufende Initiative handeln. Die Teilnahme ist unabhängig vom Realisierungsgrad der Idee oder der Initiative.Mehr unter https://startsocial.de/
-
Mitmachen können Kinder und Jugendliche (6 – 18 Jahre) aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Gewinne die Aufführung deiner Theaterszene in einem professionellen Theater! Das Theaterhaus Stuttgart veranstaltet den 8. Minidramen-Wettbewerb unter dem Motto „Mut:Proben“.
Gesucht werden kurze Theaterstücke, in denen es um den Mut zur Wahrheit geht, den Mut zur Phantasie, den Mut zur Selbstentdeckung oder einfach den Mut, einen eigenen Text öffentlich zu machen.
Ein Minidrama ist ein kurzes Theaterstück, ein szenischer Moment auf engstem Raum. Figuren sprechen miteinander, Regieanweisungen zeigen Handlungen. Und die Figuren müssen keine Menschen sein: Im Minidrama können auch Tiere, Dinge oder Ideen reden. Weil alles so knapp ist, wirken Minidramen oft wie Ausschnitte: brüchig, fragmentarisch, manchmal grotesk oder absurd – wie ein schneller Blick durchs Schlüsselloch in eine eigene Welt.Details hier.
-
Der MIXED UP Preis 2026 zeichnet unter dem Motto „Für alle. Mit allen. Ganztag kulturell gestalten.” erfolgreiche Kooperationen zwischen Schulen, Kindertagesstätten oder Ganztagsträgern und Partnern der Kulturellen Bildung aus. Gesucht werden herausragende Kooperationen, die zeigen, wie Ganztag gemeinsam, kreativ und qualitätsvoll gestaltet werden kann. Der Wettbewerb vergibt 2026 drei Preise in Höhe von je 5.000 Euro.
Details hier.
-
Gefördert werden Jugendbegegnungen mit einer klaren europäische Dimension für junge Menschen zwischen 13 und 30 Jahren. Eine Jugendbegegnung (bzw. Jugendaustausch) bringt junge Menschen aus mindestens zwei europäischen Ländern zusammen und greift Themen auf, die in der Europäischen Gemeinschaft von Interesse sind. Dabei sollen die Teilnehmenden in allen Phasen der Begegnung möglichst aktiv eingebunden werden.
Details hier.
-
Jugendpartizipationsprojekte sollen jungen Menschen zwischen 13 und 30 Jahre ermöglichen, Beteiligungsmöglichkeiten zu erkennen und zu nutzen. Sie unterstützen ihre Beteiligung am demokratischen Leben in Europa und ihr Engagement für die Zivilgesellschaft. Im Mittelpunkt stehen die Interessen junger Menschen. Die Projekte können verschiedene Aktivitäten kombinieren mit einer Projektdauer zwischen 3 und 24 Monaten.
Details hier.
-
Das Förderprogramm bietet Fachkräften der Jugendarbeit fachliche Austauschmöglichkeiten im europäischen Kontext. Durch non-formale und informelle Aktivitäten können Fachkräfte sich professionell weiterentwickeln, ihre Aktivitäten mit und für junge Menschen ausbauen und zur Qualitätsentwicklung von Jugendarbeit von der lokalen bis hin zur europäischen Ebene beitragen.
Details hier.
-
"Rampenlichter" ist alle zwei Jahre internationaler Schauplatz für außergewöhnliche Performances und Plattform für junge demokrARTische Impulse. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 6 und 27 Jahren zeigen ihre Stücke und erforschen künstlerische Möglichkeiten in Tanz und Theater. Ob kürzere oder längere Performances, ob alleine, als kleine oder große Gruppe, wichtig ist, dass die Stücke von jungen Künstler*innen selbst erarbeitet oder in gemeinsamem künstlerischen Arbeiten von Kindern/Jugendlichen und Erwachsenen entstanden sind. Eingeladene Gruppen verbringen gemeinsam mit anderen Ensembles eine besondere Woche in München – mit einem inspirierenden Künstler*innen-Programm, Präsentation eures Stückes, andere Aufführungen schauen,
Verpflegung und für nationale/internationale Gruppen zzgl. Unterkunft und Fahrtkarten für den ÖPNV in München.
Details und Bewerbung (ab 01.11.2026) hier.
Workshops, Webinare, Konferenzen
Achtung: Das Datum meint den Termin der Veranstaltung/ des Webinars etc.. Anmeldungsfristen findet ihr ggf. im Text. Bei überzeitlichen Angeboten gibt es daher keine Datumsangabe.
-
Wir eröffnen das Gespräch mit der Deutschen Rentenversicherung, um uns auf eventuelle Zukünfte nicht-selbstständige Kulturarbeit und künstlerischen Praxis vorzubereiten. Was könnte es bedeuten, wenn der Bundestag zur Erkenntnis kommt, dass zukünftig in der Kulturellen Bildung alle handelnden Lehrkräfte und Pädagog*innen anzustellen sind? Noch nicht mitbekommen? Anlass ist das Herrenbergurteil vom 28.06.2022, das wir in unserem Wissens-Segment auf der Homepage ausführlicher vorgestellt haben – und die laufenden Prozesse auf Bundesebene dokumentieren.
Wer jetzt schon konkrete Fragen oder allgemeine Sorgen hat, ist eingeladen, diese mit uns zu teilen. Damit ihr euch gegenüber einer möglichen Prüfinstanz nicht angreifbar machen müsst, stellen wir die Fragen. Ihr könnt dabei sein, wenn wir einen „digitalen Betriebssprechtag“ stattfinden lassen – und für euch, also anonymisiert, fragen.
-
Die neue Videoreihe „MachMaTipps“ der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. (BKJ) bietet praxisnahe Impulse für eine strategische, inklusive und verantwortungsvolle Öffentlichkeitsarbeit. Fachkräfte erhalten Tipps zu Sprache, Haltung, digitalen Kanälen und Datenschutz, um Kinder und Jugendliche zielgruppengerecht zu erreichen.
Die komplette Videoreihe steht auf YouTube (hier) zur Verfügung.
-
Die TheaterLabor Berlin bietet ein neues Weiterbildungsformat an, das sich vor allem an erfahrene Theaterpädagog:innen oder Theatermacher:innen richtet, die sich gezielt weiterbilden wollen.
Zeitumfang: 6 Wochenenden (Sa/So), eine Intensivwoche in der Herbstferien (Anerkannt als Bildungszeit), 4 kurze Abendtermine, ca 200 Unterrichtsstunden.
Inhalte (Schwerpunkt): Vermittelt wird, wie theaterpädagogische Methoden Bildungsprozesse erfahrungsorientiert und wirksam gestalten – z.B. in Schule, Umweltbildung, Demokratieprojekten, Coaching oder Präventionsarbeit. In der Intensivwoche entwickeln und leiten die Teilnehmenden eine eigene Spielkette (Teaching in Role), erproben so ein eigenes Format und reflektieren ihre Erfahrung in einer kurzen Facharbeit.
Kennenlernworkshop in Präsenz: 14.03.2026, 11:00 - 16:00
Anmeldung unter info☉lagstb.de
Kosten 55,--,
Ort: Berlin KreuzbergInfos: www.theaterlabor-berlin.de
-
Theater aus der Gemeinschaft für die Gemeinschaft: in diesem Modul widmen wir uns den Grundlagen und Methoden des Community Theatre. Wie entsteht Theater aus einer Gemeinschaft heraus - wie folgt es nicht nur einem fremden Skript, sondern trägt eigene Geschichten, Themen und Konflikte auf die Bühne, um sie sicht- und verhandelbar zu machen?
Die Teilnehmenden erproben die kollektive Themenfindung, entwickeln erste Szenen aus persönlichen und gesellschaftlichen Erfahrungen und bekommen einen Einblick ins Theater als partizipative und interaktive Diskussionsmethode: für demokratische, kreative und effektive Dialogprozesse.
Der Workshop bietet:
- praktische Übungen zur Aktivierung von Gruppen und zur Vertrauensbildung,
- Methoden zur kollektiven Themenentwicklung, u.a. aus dem Theater der Unterdrückten und Theatre for Living
- Einführung in partizipative und interaktive Diskussionsformate,
- Raum für Reflexion und Transfer in eigene Projekte
Ziel ist es, dass die Teilnehmenden konkrete Werkzeuge und Ansätze kennenlernen, die sie in ihren eigenen theaterpädagogischen oder künstlerischen Kontexten anwenden können.
Datum: 20.-21.6.26, Sa 10.00 – 19.30 Uhr, So 10.00 – 18.00 Uhr
Dozent: Robert Klement
Robert Klement arbeitet seit 2008 mit den Methoden des Theaters der Unterdrückten und Theatre for Living sowie systemischen und theatertherapeutischen Ansätzen als Supervisor, Moderator (Joker) und Mediator. Nach der mehrjährigen Arbeit in Mailand und Wien (2006-2014) lebt und arbeitet er in Leipzig. Thematischer Fokus ist aktuell gesellschaftliche Spaltung, Landflucht in Ostdeutschland, Stadtentwicklung und soziale Arbeit.
-
Thematisiert werden aktuelle Entwicklungen der Öffentlichkeitsarbeit sowie Anforderungen und Kompetenzen für professionelle Kommunikationsprozesse. Die Veranstaltung richtet sich an Interessierte aus dem Bereich Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit sowie Vereins- und Unternehmensarbeit. Die Teilnahmekosten betragen 10 Euro und eine Anmeldung ist erforderlich. Veranstalter ist die Medienanstalt Sachsen-Anhalt.
Details hier.
-
10:30-11:30Uhr, online
Die Landtagswahlen im September rücken näher. Und mit ihnen die Frage, die viele von uns umtreibt: Was passiert mit unserer Arbeit, wenn eine rechtsextreme Partei die Regierungsverantwortung übernimmt? Wir wissen: Im autoritären Playbook gibt es einen klaren Plan für die Zivilgesellschaft. Wer unpolitisch und nützlich erscheint, wird eingebunden und vereinnahmt. Wer sich sperrt, wird angegriffen, diskreditiert und finanziell ausgetrocknet.
Deshalb laden wir zu einem Online-Call ein, um gemeinsam mit anderen Organisationen zu überlegen, wie sich Organisationen, Vereine, Verbände und Initiativen sinnvoll auf eine rechtsextreme Regierungsbeteiligung vorbereiten können.
Im Verbund von Zukunft Demokratie, der Amadeu Antonio Stiftung und Campact haben wir in den letzten Wochen zentrale Herausforderungen und Fragestellungen für die Zivilgesellschaft zusammengetragen. Anhand verschiedener Fragen werfen wir einen Blick darauf, was eine Beteiligung von Rechtsextremen an der Regierung für dich und deine Partner*innen konkret bedeuten könnte — und was Sie jetzt schon tun können:
* Finanzierungsabhängigkeiten erkennen und absichern
* Organisationsstrukturen krisenfest aufstellen
* Kommunikation, Recht und Sicherheit vorbereiten
* Netzwerke und Solidarstrukturen stärkenWichtig ist: Wir wollen keine Panik, sondern Klarheit verbreiten. Es steht noch lange nicht fest, ob das Worst-Case-Szenario eintritt. Sicher ist jedoch, dass gut vorbereitete Organisationen besser durch schwierige Zeiten kommen.
Details hier.
-
Performative Methoden für ein liberales Miteinander auf der Bühne
Wie kann das Theater zu einem Versammlungs- und Verhandlungsraum werden? In diesem Kurs laden wir Sie ein, performative und theaterpädagogische Ansätze und Methoden kennenzulernen, die vom Performancekollektiv Turbo Pascal entwickelt wurden. Im Mittelpunkt stehen die demokratiebildenden Potenziale einer interaktiven Theaterpraxis: Wie lässt sich Vielstimmigkeit erfahrbar machen? Wie schaffen Sie möglichst hierarchiearme Räume, in denen das Publikum aktiv beteiligt ist? Wie können unterschiedliche Perspektiven, Stimmen und Körper sichtbar werden? Die vorgestellten Methoden probieren Sie selbst aus und entwickeln sie co-kreativ weiter, um dabei neue Formen des Miteinanders auf der Bühne zu entdecken.
Alle Infos hier
-
online
Oft erkennen Erwachsene die Warnzeichen zu spät oder fühlen sich hilflos, wenn junge Menschen in ihrem Umfeld an psychischen Gesundheitsproblemen leiden. Im MHFA Ersthelfer-Kurs Youth lernen die Teilnehmenden wie sie Jugendlichen mit psychischen Gesundheitsproblemen und in Krisen zur Seite stehen können. Sie erhalten nicht nur grundlegendes Wissen über psychische Gesundheitsprobleme und Krisen im Jugendalter, sondern auch praktische Ansätze für den Umgang mit Betroffenen. Der Kurs richtet sich an alle, die mit Jugendlichen zu tun haben: Eltern, Lehrer*innen, Ausbilder*innen, Trainer*innen und andere Bezugspersonen.Details hier.
-
Liebe alle, Kerstin Reichelt holt die Radikalen Töchter nach Magdeburg - falls jemand Zeit und Lust hat:
Liebe Freundinnen und Freunde,
ich frage mich schon länger: Was kann ich eigentlich tun? Bei dieser Suche bin ich auf die Initiative "Radikale Töchter“ gestoßen. Ihre Ideen und Methoden haben mich begeistert. Zusammen mit Annette Berger (ev.Erwachsenenbildung) habe wir sie deshalb nach Magdeburg eingeladen.
Am 15. und 16. August werden wir gemeinsam ausprobieren, wie aus Ideen konkrete Aktionen werden können. Wir wollen nicht nur reden, sondern Wege finden, selbst wirksam zu werden und unsere Gesellschaft aktiv mitzugestalten.
Schaut euch gern an, was die Radikalen Töchter machen. Wenn ihr Lust habt, dabei zu sein, meldet euch an.
Ich freue mich auf zwei inspirierende Tage – und auf euch!
Viele Grüße KerstinDie Welt braucht neue radikale Ideen und Maßnahmen, wenn sie ihre Herausforderungen und Probleme lösen will. Vor allem aber braucht sie eins: Mehr Mut! Deswegen trainieren wir in unseren Workshops gemeinsam unseren Mutmuskel.
Im Workshop werden Ansätze der Aktionskunst und des künstlerischen Aktivismus vermittelt. Viele Erfahrungen von Aktionen, Methoden der Aktionskunst, Visionen und Banden werden uns inspirieren, damit wir selber ins Handeln kommen. Wir werden eigene Aktionen entwickeln, um vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt laut und sichtbar und mutig zu werden und uns gegenseitig zu stärken.
Mit den Mitteln der Aktionskunst werden wir befähigt, Anliegen und Ziele zu formulieren und Wege zu entwickeln, diese zu erreichen. Ein politischer, kreativer, aktivierender Workshop als Inspiration für die eigene Haltung.
Datum: Samstag, 15.08., 11.00 - 18.00 Uhr und Sonntag, 16.08., 11.00 - 17.00 Uhr
Ort: Ev. Erwachsenenbildung Sachsen-Anhalt, Bürgelstr. 1, 39104 Magdeburg
Übernachtungsplätze können auf Nachfrage vermittelt werden
TeamerInnen: Radikale Töchter
Anmeldung: über die Website www.eeblsa.de oder elke.plath☉ekmd.de (maximale Teilnehmerzahl 25 Personen)
Verpflegung während der Workshop-Zeiten wird gestellt -
Im Februar veranstaltete LanZe zusammen mit dem BuT und der bundesakademie die Veranstaltung IM GEFLECHT, die aktuelle Anlässe für solidarische Vertretungsarbeit für sich und Andere vermittelte. Jetzt können wir eine Folgeveranstaltung anbieten - in Wolfenbüttel treffen sich alle interessierte Teilnehmenden der IM GEFLECHT Konferenz sowie neue Interessierte (und erhalten vorab ein inhaltliches Onboarding, also Essenzen der ersten Veranstaltung) zum Bearbeiten eigener Themen und Fragestellungen. Bei ausreichend Anmeldungen und Interesse laden wir ergänzend Justus Duhnkrack ein, Rechtsanwalt mit Expertise im Kontext politischer Einflussnahme auf Förderungen und den Rechtsstaat. Wir prüfen derzeit eine Finanzierungsmöglichkeit, um Teilnehmenden aus Sachsen-Anhalt die Kosten für Anreise, Unterkunft und Verpflegung zu übernehmen.
Bei Interesse meldet euch über dieses Formular (hier) zurück.
-
online
Wie können Projektideen in der Kulturellen Bildung erfolgreich umgesetzt und Fördermittel eingeworben werden? Die dreiteilige Reihe der LKJ Niedersachsen in Kooperation mit der Bundesakademie Wolfenbüttel vermittelt praxisnah Kompetenzen zur erfolgreichen Projektentwicklung und Fördermittelakquise. Die Fortbildung kombiniert Grundlagenvermittlung, praktische Schreibarbeit und die Anwendung im Austausch mit Förderern. Die Teilnehmenden entwickeln eigene Projektideen weiter, formulieren Anträge und bereiten sich gezielt auf Gespräche mit Fördermittelgebern vor. Jede Veranstaltung kann unabhängig von den anderen Teilen der Reihe besucht werden.Details hier.
-
Im Rahmen des mehrjährigen Erasmus+-Projektes zum Thema „Verbesserte Zugänge und Teilhabe an Angeboten der kulturellen Bildung“ findet vom 05. – 09.10.2026 eine Begegnung von Theaterschaffenden aus der Türkei, Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland in Bielefeld statt. Mit Inputs, Workshops und Diskussionsforen wird zu den Themenschwerpunkten Peer-to-Peer-Ansätze und Partizipation gearbeitet. Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der LAG Spiel und Theater NRW.
Dazu passend auch: Beteiligungsorientierte Theaterpraxis mit Kindern - Zeitschrift für Theaterpädagogik, Heft 88
Die Fachzeitschrift stellt Beispiele für gute Praxis und Vernetzung im theaterpädagogischen Feld vor, in der aktuellen Ausgabe für das Theater mit Kindern zwischen 6 und 12 Jahren. Die Beiträge beleuchten wie theaterpädagogische Theaterpraxis mit Kindern utopische Möglichkeitsräume eröffnen und eine beteiligungsorientierte Theaterarbeit mit Kindern gelingen kann.
Die nächste Ausgabe (Heft 89) beschäftigt sich mit psychologischen Prozessen in der theaterpädagogischen Arbeit und erscheint im Herbst 2026 - sioe kann hier bestellt werden.