In diesem Bereich findet ihr alle aktuellen Fachinformationen, Förderhinweise, Workshops und Ausschreibungen für die darstellenden Künste, den Tanz und den zeitgenössischen Zirkus.
ACHTUNG: Ende September enden viele Einreichungsfristen unter anderem die Projektförderung des Landes Sachsen-Anhalt und bei einigen Kommunen. Weitere Fristen findet ihr unter Förderungen. Wer eine Antragsberatung braucht, meldet sich bitte bei uns.
Fachreferentin Maria "Mia" Gebhardt
maria.gebhardt☉lanze-lsa.de
Fachinformationen
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Von Olaf Zimmermann:
"Am Mittwoch, 22. April 2026, fand eine öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Kultur und Medien statt. Gegenstand der Sitzung war die Meinungs- und Kunstfreiheit im geförderten Kulturbetrieb.
Susanne Dagen (Buchhändlerin und Verlegerin), Prof. Dr. Markus Hilgert, (Universität der Künste Berlin), Dr. Jasper Prigge (LL.M., Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht), Prof. Dr. Sophie Schönberger (Freie Universität Berlin) und ich waren eingeladen. Im Vorhinein habe ich für den Deutschen Kulturrat eine schriftliche Stellungnahme abgegeben. Hier (ab 01:12:49) können Sie die öffentliche Sitzung in der Mediathek des Bundestages nachschauen. Leseempfehlung: Kunstfreiheit – Zehn Jahre Debatten in Politik & Kultur" -
Unter „Archivierung“ (hier) findet ihr nun „Wissen, was wo liegt. Archivalien auffindbar machen. Tipps zu Findmitteln und zur Sicherung von Informationen zur Sammlung“ sowie „Vom analogen Original zur digitalen Datei. Digitalisierung für die Freie Szene“.
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Seit dem 1. Januar 2026 gelten für gemeinnützige Organisationen wie z. B. Vereine veränderte steuerrechtliche Regelungen. Angehoben wird die Ehrenamtspauschale auf 960 Euro, der Übungsleiterfreibetrag steigt auf 3.300 Euro pro Jahr. Erleichterungen gibt es auch für die Pflicht zur zeitnahen Mittelverwendung und für Einnahmen aus wirtschaftlichem Geschäftsbetrieb eines Vereins, hier wurden die Freigrenzen ebenfalls angehoben.
Zusammengetragen sind die Infos von hausdesstiftens.org.
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Am 26.03. wurde einen Referentenentwurf der Bundesregierung zu einem Gesetz zur Erleichterung der Feststellung des Erwerbsstatus der Selbstständigkeit im Sozialversicherungsrecht vorgelegt. Der Gesetzentwurf steht im Kontext der anhaltenden Unsicherheiten infolge des sogenannten Herrenberg-Urteils. Geplant ist die Einführung einer weiteren sozialversicherungsrechtlichen Form der Selbstständigkeit („neue Selbstständigkeit“). Diese soll insbesondere auf einem entsprechenden Willen der Beteiligten sowie unternehmerischem Handeln des Auftragnehmers beruhen und zur Beitragsabführung in die Rentenversicherung verpflichten. Erfreulich ist in dem Zusammenhang die Berücksichtigung des bestehenden Systems der Künstlersozialversicherung.
Lesbar ist der Entwurf hier.
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Es ist wieder soweit: damit die kulturpolitische Arbeit Früchte tragen kann, müssen die Triebe sprießen - es braucht also Vor- und Zuarbeit. Wir haben dieses Jahr die Abfragen auf einen Haufen gepackt, damit die Arbeit nicht kleckerweise stattfinden muss. An alle Akteur*innen ergeht die Bitte - habt ihr einen Antrag gestellt für 2026? Dann beantwortet uns doch bitte die Abfrage (hier) zum Stand der Förderverfahren! Dieses Jahr ist alles anders - der Wechsel der Bewilligungsbehörde hat sicherlich hier oder dort Prozesse verändert, wir beobachten und wollen bereits früh dort um Verständnis bitte, wo aus eurer Sicht Sollbruchstellen liegen, und hier generell an der Beziehung der Zusammenarbeit mit der Investitionsbank arbeiten. Auch gibt es vielleicht Ungereimtheiten, die wir ins Gespräch mit der Staatskanzlei nehmen sollen? Dafür gibt uns diese Abfrage Hinweise. Außerdem: An alle Mitglieder ergeht die Bitte, sich bei der Umfrage des BFDK zu beteiligen. Einen persönlichen Zugriffslink findet ihr heute in einer Extramail - diese gewährleistet, dass wir euch bei konkreten Rückfragen oder Schwierigkeiten beim Ausfüllen unter die Arme greifen können.
Förderungen, Stipendien
Achtung: Das Datum meint die Einreichungsfrist. Bei überzeitlichen Angeboten gibt es daher keine Datumsangabe.
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"Die Ostdeutsche Sparkassenstiftung fördert engagierte Menschen sowie Kunst‑ und Kulturinstitutionen, um das kulturelle Leben in Brandenburg, Mecklenburg‑Vorpommern, Sachsen und Sachsen‑Anhalt nachhaltig zu stärken. Wir unterstützen Projekte aus den Bereichen Bildende Kunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, kulturelle Bildung, Museen und Denkmalpflege.
In einer digitalen Infoveranstaltung am 29. April 2026 von 15:00–16:00 Uhr oder am 04. Mai 2026 von 10:00–11:00 Uhr informieren wir Sie kompakt zur Antragstellung.
Bei Interesse melden Sie sich bitte bis zum 15. April 2026 unter information☉ostdeutsche-sparkassenstiftung.de an." Weitere Details hier. -
Culture Moves Europe ist das neue, umfassende europäische Programm für kulturelle Mobilität. Es bietet Künstler:innen, Kulturschaffenden und Kulturorganisationen Mobilitätsförderungen für die Durchführung eines internationalen Projekts. Culture Moves Europe besteht aus zwei Ebenen: Individuelle Mobilitätsförderung für Einzelpersonen sowie für Gruppen von bis zu fünf Personen; und Residenzen für Gastorganisationen.
Mehr Informationen finden Sie hier.
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Die Kategorien lauten: „Lebensräume gestalten“, „NextGen engagiert“ oder „Brücken bauen“. Teilnehmen können gemeinnützige Organisationen, wie Vereine, Bürgerstiftungen oder Genossenschaften aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, die eine Idee in ostdeutschen Gemeinden mit bis zu 50.000 Einwohnern verwirklichen wollen.
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Der früheste Projektbeginn ist Mitte Juli 2026. Eingeladen, sich zu bewerben, sind Darstellende Künstler*innen und deren Kooperationspartner*innen. Die zur Antragstellung erforderliche Projektskizze ist im Downloadbereich verfügbar. Zur Erläuterung von Ausschreibungsbedingungen und programmspezifischen Besonderheiten für die dritte Förderphase von 2023 - 2027 haben wir einen Leitfaden entwickelt, der ebenfalls im Downloadbereich bereitsteht.
In der Geschäftsstelle stehen der Leiter des Projektes "tanz+theater machen stark", Eckhard Mittelstädt und die Sachbearbeiterinnen Franziska Schindler und Stefanie Deutschmann, neben den fünf regionalen Fachstellen, für die Beratung von Antragsteller*innen und Zuwendungsempfänger*innen gern zur Verfügung. Details hier.
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This mobility scheme connects artists and cultural professionals across Africa and Europe through meaningful exchanges that build careers and foster collaboration. Whether you're researching traditional practices, developing new work with international partners, or participating in residencies, this programme removes barriers to creative mobility.
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Was auch immer Ihre Idee ist – der Deutsch-Französische Bürgerfonds kann Sie im Rahmen der Projektausschreibung „Demokratie lernen, stärken, leben“ bei der Umsetzung begleiten und finanziell unterstützen. Die Ausschreibung zielt darauf ab, die deutsche und französische Zivilgesellschaft rund um das Thema Demokratie näher zusammenzubringen. Infoveranstaltungen finden am 27. und 28.04.2026 statt.
Details hier.
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Der Creative Desk bietet regelmäßig aktualisiert eine Übersicht über nächste Förderfristen
Details hier.
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Zusammen für Demokratie ist ein bundesweites Bündnis, in dem die Mitglieder ihre Aktivitäten zur Verteidigung der Demokratie koordinieren und Menschen unterstützen, die unter teilweise schwierigen Bedingungen überall im Land für demokratische Werte einstehen. Für Initiativen, die lokal aktiv sind, bieten das Bündnis finanzielle wie ideelle Unterstützung.
Für Veranstaltungen und Kundgebungen kann z. B. Miete für Bühnen, Lautsprecher, Stände und Veranstaltungstechnik übernommen werden. Es werden auch Beratungen, Aktionsideen, Anleitungen und Druckvorlagen für Flyer usw. geteilt.
Ausschreibungen
Achtung: Das Datum meint die Einreichungsfrist. Bei überzeitlichen Angeboten gibt es daher keine Datumsangabe.
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Hattet ihr schon einmal eine künstlerische Idee, für deren Umsetzung es euch an Vorstellungskraft fehlte – aber ihr seid euch sicher gewesen, dass es mit technischen Mitteln, unter Einsatz von Software oder Hardware, möglich sein sollte? Zusammen mit dem IKIB e.V. laden wir euch ein zu einer digitalen Veranstaltung, die als Kennenlerntreffen gedacht ist. Menschen mit einer künstlerischen Idee ohne Umsetzungsahnung und Menschen mit Interesse an künstlerischen Projekten und Skills im technischen Bereich führen wir zusammen – erstes Ziel: Ideen vorstellen (ihr) und interessierte Lösungsgeber oder Mitwirkende (Techies) finden und verbinden. Im Anschluss ist ein künstlerischer Hackathon geplant, der schon erste Probeversuche unternimmt, eure künstlerische Idee in eine technisch unterstützte Lösung zu bringen.
Wir freuen uns über Interessemeldungen hier.
Zukunftsmusik ist: je nach Verbindung und Potential könnte sich eine Rechercheförderung anbieten, die Probeversuche ausprobiert und im Anschluss eine Produktionsförderung, deren Ergebnis beim nächsten FELICIA Festival in Magdeburg 2027 gezeigt werden könnte. -
Überregionale und internationale Beziehungen sind ein zentraler Aspekt für die Zukunftsfähigkeit der freien darstellenden Künste – sie schärfen Perspektiven, fördern kreative Prozesse und stärken künstlerische Qualität. In Zeiten, in denen diese Verbindungen vor neuen Herausforderungen stehen, laden wir zu einem zweitägigen Get-together ein und freuen uns, Euch erste Einblicke in das Programm geben zu können.
Auftakt macht am Montag, 11. Mai (von 10:30 bis 18:30 Uhr), das Symposium – Politische Rahmenbedingungen überregionaler und internationaler Kollaboration in den Performing Arts: Welche kulturpolitischen Ziele verfolgt die EU vor dem Hintergrund anhaltender Krisen, wie fördert sie den internationalen Austausch und was bedeutet das für die Berliner Freie Szene? Wo bestehen alte oder neue Hürden in der internationalen Zusammenarbeit und wie können Strategien aus der Szene aussehen, um diesen Herausforderungen zu begegnen?
Vorträge von Dan Thy Nguyen (Kurator, Künstler) und Elena Polivtseva (Culture Policy Room) gehen auf aktuelle Herausforderungen und kulturpolitische Rahmenbedingungen ein. In Podien und anderen Gesprächsformaten kommen Kolleg*innen von Verbänden wie dem italienischen Netzwerk Coordinamento delle Realtà della Scena Contemporanea (C.Re.S.Co), dem europäischen Netzwerk eaipa – European Association of Independent Performing Arts, dem Bundesverband Freie Darstellende Künste e.V. (BFDK), dem ITI – Internationales Theaterinstitut und dem Kulturní a kreativní federace České republiky (Cultural and Creative Federation of the Czech Republic) mit den Teilnehmenden über konkrete Programme, kulturpolitische Strategien und Fördermöglichkeiten ins Gespräch. Verteter*innen aus Verwaltung und Förderinstitutionen geben Einblicke in aktuelle und kommende Finanzierungsmöglichkeiten und reflektieren, welche politischen Entscheidungen es braucht, um überregionale und internationale Beziehungen in den Darstellenden Künsten zu sichern.
Am zweiten Tag, Dienstag, den 12. Mai (von 10:00 bis 18:00 Uhr), werden beim Performing Arts Market Berlin 2026, die inhaltlichen Auseinandersetzungen und Fachgespräche in konkrete Begegnungen übersetzt – und in Möglichkeiten, Berliner Künstler*innen und Gruppen kennenzulernen. Ganz nach dem Motto “Show your art, pitch your heart“ steht die Beziehungsarbeit und -pflege zwischen Kurator*innen und Künstler*innen im Fokus. Moderiert von Olympia Bukkakis und Maria F. Scaroni, werden fünfzehn Künstler*innen und Gruppen der Berliner Szene ihre aktuellen Arbeiten und Produktionen vorstellen: ABA NAIA, Alvin Collantes, Carlos Aller & Cecilia Bartolino, Chicha Express, Eli Simić-Prošić & Lisa Marie Stojčev, Erratum (Sascha Cowan & Hadrien Daigneault-Roy), Jäckie Rydz, Juribonke, Katrina E. Bastian, Markus&Markus, Núria Frías Corrius, Post Paradies, Shlomi Moto Wagner (House of Mazeltov), Thesmo Kollektiv, Triority Circus.
Zudem stellen überregional und international tätige Festivals und Plattformen wie dFERIA – Performing Arts Fair, Festival Off Avignon, Impulse Festival, Selected Works Festival (Det Frie Felts), WIPCOOP sowie weitere Akteur*innen in kurzen Pitchings ihre Arbeit vor und zeigen Kooperationsmöglichkeiten auf. Vertreter*innen von Netzwerken wie dem Netzwerk Freier Theater, dem Netzwerk Spielorte Brandenburg, produktionsbande und anderen Bündnissen sind an Infotischen präsent und laden zum Austausch und zur Vernetzung ein. -
Der Deutsche Kulturrat und mit ihm verschiedentliche Personen des öffentlichen Lebens rufen auf zur Beteiligung am Aktionstag Zusammenhalt. Auf der Website (hier) finden sich Details zur Aktion - dort kann auch eine eigene Aktion oder künstlerische Beitrag hochgeladen werden.
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Die Vielfalt der Engagement-Möglichkeiten in Magdeburg soll am 29.05. und/oder 30.05.2026 im Allee-Center Magdeburg präsentiert werden – um Interesse zu wecken und neue Mitstreiter*innen zu gewinnen. Mit Unterstützung der Arbeitsgruppe „Magdeburger Netzwerk bürgerschaftliches Engagement“ und des Center-Managements wird auf Stellwänden über Mit-Mach-Angebote in allen gesellschaftlichen Bereichen informiert. Ergänzend zur Präsentation der Freiwilligenagentur werden nun gemeinnützige Organisationen, Vereine, Einrichtungen und Gruppen gesucht, die ein Zwei-Stunden-Zeitfenster nutzen wollen, um ihre Engagement-Angebote vorzustellen und parallel ein kleines Mit-Mach-Angebot für Kinder zu gestalten.
Bitte meldet Euch bei Interesse bis zum 30.04.2026 bei der Freiwilligenagentur (info@freiwilligenagentur-magdeburg.de) zurück, gern mit einem Wunsch-Zeitraum (Freitag oder Samstag, 10-12 Uhr, 12-14 Uhr, 14-16 Uhr oder 16-18 Uhr). Je flexibler Ihr in der Zeitplanung seid, umso leichter ist die Planung. Von der Zahl der interessierten Akteure hängt auch ab, ob die Präsentation an beiden Tagen stattfinden kann oder auf einen Tag reduziert wird.
Vielleicht noch wichtig für die Vorbereitung: Für die Präsentation im Allee-Center sind keine Pinnwände oder RollUps nötig. Im Mittelpunkt sollen die persönlichen Gespräche stehen. Mitzubringen sind deshalb nur Materialien zur Weitergabe bzw. für die Kreativaktionen.
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Das Theater Magdeburg sucht ein innovatives Musiktheaterkonzept für die nächste Festivalausgabe. Die eingereichten Ideen werden durch eine Fachjury gesichtet, die ausgewählte Produktion erhält 10.000€ gesichert für die Entwicklung und Umsetzung. Zusätzlich können die Werkstätten (und das dortige Personal) bis zu 80 Stunden, sowie hauseigene Proberäume, Kostümfundus genutzt werden. Technische Unterstützung für licht, Video und Ton gibt es ebenso wie Reise- und Übernachtungskosten.
Details hier.
Workshops, Webinare, Konferenzen
Achtung: Das Datum meint den Termin der Veranstaltung/ des Webinars etc.. Anmeldungsfristen findet ihr ggf. im Text. Bei überzeitlichen Angeboten gibt es daher keine Datumsangabe.
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Die neue Videoreihe „MachMaTipps“ der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. (BKJ) bietet praxisnahe Impulse für eine strategische, inklusive und verantwortungsvolle Öffentlichkeitsarbeit. Fachkräfte erhalten Tipps zu Sprache, Haltung, digitalen Kanälen und Datenschutz, um Kinder und Jugendliche zielgruppengerecht zu erreichen.
Die komplette Videoreihe steht auf YouTube (hier) zur Verfügung.
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Wir eröffnen das Gespräch mit der Deutschen Rentenversicherung, um uns auf eventuelle Zukünfte nicht-selbstständige Kulturarbeit und künstlerischen Praxis vorzubereiten. Was könnte es bedeuten, wenn der Bundestag zur Erkenntnis kommt, dass zukünftig in der Kulturellen Bildung alle handelnden Lehrkräfte und Pädagog*innen anzustellen sind? Noch nicht mitbekommen? Anlass ist das Herrenbergurteil vom 28.06.2022, das wir in unserem Wissens-Segment auf der Homepage ausführlicher vorgestellt haben – und die laufenden Prozesse auf Bundesebene dokumentieren.
Wer jetzt schon konkrete Fragen oder allgemeine Sorgen hat, ist eingeladen, diese mit uns zu teilen. Damit ihr euch gegenüber einer möglichen Prüfinstanz nicht angreifbar machen müsst, stellen wir die Fragen. Ihr könnt dabei sein, wenn wir einen „digitalen Betriebssprechtag“ stattfinden lassen – und für euch, also anonymisiert, fragen.
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Die internationale Mobilität von Künstler*innen und Kulturschaffenden ist ein kritischer Bereich, in dem Mobilitätsgerechtigkeit tief verwurzelte Ungleichheiten offenbart. Während die Globalisierung einen grenzenlosen Austausch verspricht, bleibt die Realität stratifiziert: Wer Zugang erhält, unter welchen Bedingungen und wer ausgeschlossen wird, spiegelt den historischen Kolonialismus, wirtschaftliche Ungleichheit und institutionelle Kontrolle wider. Die Ausgabe 2026 des Forums wird sich mit diesen systemischen Ungleichheiten befassen und hinterfragen, wie Mobilität innerhalb des Kultursektors Ungleichheiten und Ungleichgewichte verstärkt. Am 29.04. findet der Long Table: Überwindung von Visumsbarrieren in der kulturellen Mobilität mit Referentin Marie Le Sourd (On the Move); Moderator Sebastian Hoffmann (touring artists, Internationales Theaterinstitut); Protokollführer Florent Mehmeti (Teatri ODA, HAPU Festival) statt. Registrierung ist jetzt möglich.
Details hier.
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Ein Angebot für alle, die Musiktheater neu denken, erleben und aktiv gestalten wollen. Die Anmeldung mit kurzem Lebenslauf geht an die Organisator*innen beim Netzwerk Freies Musiktheater ( workshop@netzwerkfreiesmusiktheater.de)
2.-3. Mai | Oldenburg | “Musiktheater?”
30.-31. Mai | Berlin | “Mit Bach rumspielen: Wege zum inszenierten Konzert”
6.-7. Juni | Leipzig | “Gebärdensprache und Gesang”
20.-21. Juni | Hamburg | “Klangraum/ Tracking - und Mapping”
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Für gemeinnützige Vereine und Einrichtungen ist eine ordnungsgemäße Buchhaltung zwingend, um die Gemeinnützigkeit zu erhalten. Dieses Seminar vermittelt dazu die notwendigen Grundlagen. Das Seminar gibt außerdem Raum für Fragen und soll Finanzverantwortliche in die Lage versetzen, zu entscheiden, ob für die eigene Einrichtung eine einfache Tabellenkalkulation ausreicht oder der Umstieg auf eine spezialisierte Buchhaltungssoftware angeraten ist.
digital, Kosten: 50€/25€
Details hier -
Nach den gesetzlichen Regelungen sollten Vereine und Kultureinrichtungen alle Belege mindestens zehn Jahre aufbewahren. Weil das Abspeichern als einfache PDF allein nicht genügt, um dieser Pflicht finanzamtssicher nachzukommen, wird in der Praxis oft noch mit Papier und Aktenordnern gearbeitet. Hier setzt das Seminar an: Anhand ausgewählter Beispiele zeigt das Seminar auf, wie eine rechtssichere, digitale Ablage von Belegen möglich ist. Außerdem behandelt das Seminar die digitale Verwaltung von Dokumenten im Büroalltag.
digital, Kosten: 50€/25€
Details hier.Inhalte: GoBD-konforme Digitalisierung von Belegen, Dokumentenmanagement im Büroalltag
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Die LKJ spricht gemeinsam mit Jill Berger vom Zukunft Demokratie e. V. über gängige Angriffsmethoden sowie konkrete Gegenmaßnahmen. Ihr erhaltet Einblicke, wie ihr euch bei parlamentarischen Anfragen verhalten und auf mögliche Angriffe in sozialen Netzwerken vorbereiten könnt.
Damit wir die gemeinsame Zeit bestmöglich für eure Fragen, Erfahrungen und konkreten Bedarfe nutzen können, stellen wir euch nach der Anmeldung vorab den »Leitfaden für gemeinnützige Organisationen« zur Verfügung. Dieser bietet einen Überblick über Strategien und wirksame Gegenmaßnahmen sowie Kommunikationsempfehlungen inklusive Vorlagen für die Praxis.
10:30 bis 11:30 Uhr, digital via ColloCall
Anmeldeschluss: 12. Mai 2026
Anmeldung: Austausch- und Vernetzungsformat ».kultur.frei.entfalten« am 19. Mai 2026 – Formular ausfüllen -
Inhalte: Wann sind Karussells sinnvoll?, Praktische Tipps zur Gestaltung, Praxisbeispiele, Übungen zum Ausprobieren
Erforderliche Vorkenntnisse: Das Seminar setzt grundlegende Kenntnisse zu Bedienelementen in Canva voraus.
Für eine höhere Sichtbarkeit der eigenen Inhalte auf Instagram gibt es ein besonders geeignetes Format: die sogenannten Karussell-Posts. Dabei werden mehrere Bilder oder Videos erstellt, durch die Nutzende durch Wischen nach links und rechts navigieren können. Gut gemachte Karussell-Posts wirken grafisch ansprechend und ermöglichen es, Inhalte logisch zu gliedern. Vor allem, um die Interaktion mit Follower*innen anzuregen, sind Karussells ideal. Im Seminar zeigt Referentin Katharina Lerch, wie solche Posts mit dem Grafik-Tool Canva erstellen werden können.digital, Kosten: 50€ / 25€
Details hier. -
Immer mehr Einrichtungen und Veranstalter*innen möchten ihrer Verantwortung nachkommen, Diskriminierung und Grenzüberschreitungen auf den eigenen Veranstaltungen entgegenzutreten. Awareness bezeichnet eine Haltung, die Veranstaltungen in diesem Sinne begleitet, sich mit betroffenen Personen solidarisiert und sie in ihrem Sinne unterstützt. Dieses Seminar bietet eine Einführung ins Thema und befähigt die Teilnehmenden dazu, in ihren Einrichtungen die Erstellung eines Awareness-Konzepts anzustoßen.
Erfurt, Kosten: 160€ / 80€
Details hier.Inhalte: Grundlagen der Awareness, Awareness als Haltung, Sensibilisierung zu Diskriminierungsformen und Intersektionalität, Betroffenenarbeit, erste Schritte zu Konzept
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Kürzungen, Förderskandale, Diskursverschiebungen – der Kulturbetrieb steckt in der Krise! Das trifft besonders marginalisierte Kulturtätige. Einerseits fallen ihre Projekte schnell durch die Löcher eines immer dünner werdenden Fördernetzes, das kaum noch Ressourcen für Diversitätsentwicklung und Barriereabbau bereitstellt. Andererseits geraten – auch im kulturpolitischen Raum – kritische künstlerische Perspektiven unter Beschuss.
Der Input ist eine Grundlagen-Veranstaltung, die Orientierung im Dickicht der Kulturpolitik schafft. Eingeladene Expert*innen aus Kulturverwaltung, Gewerkschaften und Verbänden geben Einblicke in zentrale Strukturen, erklären Entscheidungswege und zeigen konkrete Möglichkeiten zur politischen Gestaltung auf.
Die Veranstaltung richtet sich an alle Kulturtätigen aus marginalisierten Communities, die ihre kulturpolitische Handlungsfähigkeit stärken und gemeinsam Strategien für gerechtere Strukturen entwickeln möchten. Bitte melden Sie sich bis zum 1. Mai 2026 über das Anmeldeformular an.
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Aufruf: https://zusammen-fuer-demokratie.de/wp-content/uploads/2026/02/Aufruf-Aktionstage2026.pdf
Aktionsleitfaden: https://zusammen-fuer-demokratie.de/wissensdatenbank/
Bald wird es das Aktionspaket "15 Minuten für die Demokratie" und Demokratiedeckel" zu bestellen sein. Meldet euch dafür gern zum Newsletter an: https://zusammen-fuer-demokratie.de/newsletter/
Nächster bundesweiter Call am 25.03. um 17 Uhr, Anmeldung: https://zusammen-fuer-demokratie.de/civicrm/event/register/?reset=1&id=7
Für die finanzielle Förderung könnt ihr auf unserer Website ein einfaches Formular ausfüllen: https://zusammen-fuer-demokratie.de/unterstuetzung/
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Das Kurzformat vermittelt einen ersten Überblick über das Verständnis von Behinderung in Kunst und Kultur. Wir werden konkrete mögliche Maßnahmen zur Herstellung von Barrierefreiheit betrachten und uns mit den verschiedenen Aspekten ableismuskritischer Kulturarbeit beschäftigen. Es wird außerdem Raum für einen Austausch zu Erfahrungen und Strategien geben, sodass wir gemeinsam mögliche Wege zu einer nachhaltigen Implementierung und der Umsetzung von Maßnahmen zum Barriereabbau besprechen können.
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Der 13. Kulturpolitische Bundeskongress stellt die Frage nach den Handlungsmöglichkeiten von Kultur, Bildung und Politik, um in Zeiten gesellschaftlicher Verlusterfahrungen wieder Zuversicht zu geben. Ziel ist es, Diskurs- und Lernräume zu schaffen für die Herausbildung handlungspraktischer Ableitungen – gemeinsam mit Akteuren aus Kunst und Kultur, Kulturpolitik und Kulturverwaltung, kultureller und politischer Bildung sowie Wissenschaft und Journalismus mit unterschiedlichen Erfahrungen und diversen Perspektiven. Der Kongress widmet sich der Auseinandersetzung mit Verlusten und Emotionen und ihrer Rolle und Nutzung in den aktuellen Debatten, der Erörterung der Frage von »Neutralität als Haltung?«, der Diskussion von »Kulturfinanzierung als Einfallstor?« sowie der Ausgestaltung von »Netzwerken als Rettung?«. Podiumsdiskussionen und beteiligungsorientierte Formate bieten Impulse, Dialogräume und Vernetzungsplattformen.
Alle Infos hier.
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Performative Methoden für ein liberales Miteinander auf der Bühne
Wie kann das Theater zu einem Versammlungs- und Verhandlungsraum werden? In diesem Kurs laden wir Sie ein, performative und theaterpädagogische Ansätze und Methoden kennenzulernen, die vom Performancekollektiv Turbo Pascal entwickelt wurden. Im Mittelpunkt stehen die demokratiebildenden Potenziale einer interaktiven Theaterpraxis: Wie lässt sich Vielstimmigkeit erfahrbar machen? Wie schaffen Sie möglichst hierarchiearme Räume, in denen das Publikum aktiv beteiligt ist? Wie können unterschiedliche Perspektiven, Stimmen und Körper sichtbar werden? Die vorgestellten Methoden probieren Sie selbst aus und entwickeln sie co-kreativ weiter, um dabei neue Formen des Miteinanders auf der Bühne zu entdecken.
13.07.2026, 15:00 Uhr bis 17.07.2026, 12:30 Uhr
Alle Infos hier