Freie Darstellende Künste

In diesem Bereich findet ihr alle aktuellen Fachinformationen, Förderhinweise, Workshops und Ausschreibungen für die darstellenden Künste, den Tanz und den zeitgenössischen Zirkus.

ACHTUNG: Ende September enden viele Einreichungsfristen unter anderem die Projektförderung des Landes Sachsen-Anhalt und bei einigen Kommunen. Weitere Fristen findet ihr unter Förderungen. Wer eine Antragsberatung braucht, meldet sich bitte bei uns.
Fachreferentin Maria "Mia" Gebhardt 
maria.gebhardt☉lanze-lsa.de

Fachinformationen

  1. Achtung: KSK-Prüfungen angekündigt

    Die Anfragen zur Einkommenschätzung 2024 sind raus. In diesem Kontext versendet die KSK an Einzelne die Aufforderung zur Vorlage der Steuerbescheide oder den Hinweis auf eine bevorstehende Tiefenprüfung. Achtet auf diesen Hinweis im Schreiben (siehe Bild).

    Falls es Euch getroffen hat bleibt ruhig und sucht Euch im Zweifel Unterstützung. Korrekterweise von Anwält*innen. Bei Vermittlungsbedarf meldet euch bei LanZe.

  2. Countdown: Noch bis Ende September Zeit für die Statistik zum Jahr 2022

    Die Sammlung statistischen Materials ist selten aufregend, die Auswertung aber, wenn genügend Daten zusammengetragen werden konnten, birgt manchmal Überraschungen - meistens liefert sie vor allem nutzbare Belege.  
    Dank der Statistik können wir aufzeigen, dass in Sachsen-Anhalt mehr Kolleg*innen als bundesweit in Vereinen zusammengeschlossen sind – wir können diese Tatsache beforschen und feststellen, dass es wahrscheinlich an den hiesigen Förderrichtlinie liegt und mitnichten die erwünschte Arbeitspraxis abbildet. Wir können landesseitige Besonderheiten herausarbeiten, wie z.B. die Tatsache, dass hiesige Künstler*innen dazu beitragen, dass die freien darstellenden Künste spartenbezogen besonders breit aufgestellt sind und die Freie Kulturlandschaft maßgeblich vervielfältigen – das macht sie vielleicht sogar zäher als bundesweite Kolleg*innen, weil sie gewohnt sind, verschiedene Sparten zu bedienen. 

    Wir wissen auch, dass die Vergütung oberhalb der Honoraruntergrenze noch #VielLustNachOben zulässt: Denn obwohl in der neuen Richtlinie zur Förderung der Theater in freier Trägerschaft zur Anwendung der Honoraruntergrenze eine deutliche Empfehlung ausgesprochen wird, findet eine Vergütung oberhalb dieser Grenze nur in 17% aller Fälle statt. Der bundesweite Schnitt liegt derzeit bei 32%. Und das, obwohl die Verpflichtung oder Empfehlung der Honoraruntergrenze lediglich in zwei, drei weiteren Bundesländern bereits eingeführt ist. Wir müssen also in Sachsen-Anhalt vor allem auf eine Verbindlichkeit der Mindesthonorierung an allen relevanten Stellen hinwirken. 

    Also: unterfüttert unsere Datengrundlage, mit der wir noch präziser kulturpolitisch und praktisch arbeiten können. Ihr habt noch Zeit bis zum 30.09.2023 – nehmt teil. Link zur Umfrage.

  3. Förderdatenbanken für das Ehrenamt

    Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt hat eine Datenbank explizit für Förderungen im Ehrenamtsbereich zusammengestellt. Spannend ist dabei, neben den konkreten Förderprogrammen, die zweite, fast versteckte Liste der Institutionen im Bereich der Förderung.

    Hier gelistet sind Stiftungen oder andere Organisationen, die (auch finanziell) unterstützen aber ohne konkretes Förderprogramm. Das sind z.B. Kreissparkassen, Bürgerstiftungen oder ähnliche Einrichtungen.

  4. Neue Sachbearbeiterin im Förderbereich Theater in freier Trägerschaft beim Landesverwaltungsamt

    Die bisherige Sachbearbeiterin Julia Enderwitz kommt nach ihrer Elternzeit (vorauss. Quartal II/2024) wieder.

    Jetzt aber erfährt der Arbeitsbereich Unterstützung durch Franziska Peißger, die unter gleicher Durchwahl erreichbar ist.

  5. Aufruf Jurybeteiligung für Vergabe der Landesmittel für Freie Darstellende Künste

    Seit der Förderreform sind die ersten drei Erprobungsjahre vergangen. Derzeit evaluieren LanZe, Staatskanzlei und Landesverwaltungsamt die Wirksamkeit der Reform. Wir erarbeiten dazu Empfehlungen für Nachjustierung und Weiterentwicklung. Eine davon lautet: die Jury in einem Beteiligungsverfahren zu besetzen. Dazu haben wir den vom Vorstand diskutierten Prozess auf unserer Homepage veröffentlicht und freuen uns auf eure Vorschläge: kennt ihr Kolleg*innen aus der Freien Szene, aus Forschung, aus Netzwerken oder Medien, die einen guten Blick für künstlerische Vorhaben in der Planungsphase haben, Konzepte und Kostenpläne nachvollziehen und diskutieren können. Oder seid ihr mit der aktuellen Besetzung so zufrieden, dass ihr euch für eine Verstetigung aussprechen wollt? Dann gebt uns Hinweise auf Personen, ihren Kontext und Kontaktdaten, damit wir sie in die Diskussion um die "Shortlist" nehmen können.

    Hier wesentliche Information zu den Rahmenbedingungen der Juryarbeit.

    • Amtszeit: 3 Jahre (01/2024 -12/2026)
    • Sitzungsanzahl: pro Jahr max. 5 Tage à max. 6 Stunden (je nach Antragslage) für 3 verschiedene Förderinstrumente (Einstiegsförderung, Projektförderung, Basisförderung); je 1 Beratungsrunde pro Jahr findet in Präsenz, eine weitere digital
    • Arbeitsaufwand: tiefe Antragskenntnis (Lesen, nach Einzelkriterien bewerten, in Sitzung mit Jurykolleg*innen diskutieren können)
    • Aufwandsentschädigung: 1.000€ brutto je Jahr; damit sind alle Aufwendungen abgegolten

    Weitere Informationen zur aktuellen Besetzung, zu den Arbeitsgrundlagen der Jury sowie zum Auswahl- und Vorschlagsprozess finden sich hier.

  6. Beratungsstelle für EU-Förderung: Creative Europe Desk KULTUR

    Die offizielle nationale Kontaktstelle für die Kulturförderung der EU hat ihren Sitz in Bonn. Die Kolleg*innen beraten sowohl hinsichtlich Förderbarkeit einer konkreten Idee als auch generell bei Bedarf nach Hilfestellung.

    Die Geschäftsstelle sucht derzeit nach einer studentischen Hilfskraft für 6Std./Woche (Frist: 21.09.2023), die aus dem Homeoffice geleistet werden kann - und Einblick gibt in Förderung auf EU-Ebene.

Förderungen, Stipendien

Achtung: Das Datum meint die Einreichungsfrist. Bei überzeitlichen Angeboten gibt es daher keine Datumsangabe.

  1. 30.09.23 Stipendium in der Villa Aurora in Los Angeles (US)

    In Kooperation mit dem Villa Aurora & Thomas Mann House e.V. vergibt die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt ein Stipendium für einen dreimonatigen Aufenthalt in der Künstlerresidenz in Los Angeles.

    Das Programm richtet sich an Künstler und Künstlerinnen aller Genres aus Sachsen-Anhalt, die an US-amerikanischer Geschichte und Kultur interessiert sind und sich von der Landschaft und der besonderen historischen Aura des Ortes für ihre kreative Arbeit inspirieren lassen möchten. Der Aufenthalt soll Anregungen und Möglichkeiten bieten, neue Ideen zu erarbeiten, Kontakte zu knüpfen, ein Projekt zu realisieren und zum deutsch-amerikanischen Kulturaustausch beizutragen.

    Frist: 30.09.2023

    Residenzzeitraum: 01.07.-30.09.2024 oder 01.10.-31.12.2024

    Finanziert werden: reisekosten, Auslandskrankenversicherung, Unterkunft sowie monatl. Stipendium iHv 1.800€

    Förderung – Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt.

  2. 30.09.23 Förderfonds Gesellschaft und Zusammenhalt (Orte + Spielstätten)

    Gesellschaftlicher Zusammenhalt bildet die Grundlage unseres Miteinanders in einer stabilen Demokratie. Dieser Zusammenhalt muss jedoch immer wieder aufs Neue geschaffen und gelebt werden. Ziel des Förderfonds »Begegnung und Zusammenhalt« ist es, den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit Hilfe von fantasievollen Begegnungsformaten zu stärken.

    Im Mittelpunkt stehen öffentliche Orte, an denen sich Menschen im Alltag unkompliziert begegnen können. Gesucht werden bundesweit zivilgesellschaftliche Organisationen, die den jeweiligen Alltagsort mit klugen und innovativen Ideen in einen ungewohnten Ort für Begegnungen verwandeln und dabei mit den jeweiligen Ortebetreibern zusammenarbeiten.

    Ausgewählte Begegnungsprojekte werden jeweils mit insgesamt bis zu 70.000,– Euro für Sach- und/oder Personalkosten gefördert.

    LanZe-Kommentar: Super spannende Ausschreibung für ORTE und SPIELSTÄTTEN, die bis in den öffentlichen Raum reichen.

    Frist: 30.09.2023

    Webseite
    Bewerbung

  3. 30.09.23 Förderfonds Begegnung und Zusammenhalt

    Gesucht werden alltagsnahe Orte und Räume der Begegnung, die im besten Fall geeignet sind, Menschen unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen zusammenzuführen und den gesellschaftlichen Dialog über Statusgrenzen und soziale Trennlinien hinweg anzuregen. Die Mindestlaufzeit der Förderung beträgt neun Monate. 

    Der Förderfonds »Begegnung und Zusammenhalt« wird gefördert durch die Stiftung Mercator.

    Frist: 30.09.2023

    max. Antragssumme: 70.000€

    max. Förderzeitraum: 01.01.2024 - 30.09.2025

    Weitere Informationen

  4. 01.10.23 Förderung Industriekultur Sachsen-Anhalt

    Gefördert werden Projekte, Machbarkeitsstudien, Veranstaltungen oder sonstige künstlerusche/kulturelle Angebote, die sich mit der Industriekultur in Sachsen-Anhalt auseinandersetzen. Das kann auch bedeuten: "Ist meine Idee zur Kulturnutzung eines leerstehenden Industriedenkmals belastbar - ich beauftrage eine Machbarkeitsstudie" oder auch "die Geschichte dieses Industriedenkmals, dieses Orts ist spannend - ich entwickle ein ortsspezifisches Theaterstück, um Menschen einzuladen, den Ort wahrzunehmen und zu erkunden".

    antragsberechtigt: natürliche Personen oder juristische Personen des öffentl. Rechts

    max. Fördersumme: keine Obergrenze, aber max. 70% der Gesamtkosten 

    Details und Antragstellung bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt.

  5. 15.10.23 tanz + theater machen stark: dritte Antragsfrist 2023

    Die dritte Förderphase von "tanz + theater machen stark" ist erfolgreich angelaufen. Die Bundesjury hat in ihrer Sitzung am 26. Juni 2023 insgesamt 23 Anträge aus der ersten Antragsfrist zur Förderung empfohlen. Dritte Antragsfrist 2023 ist der 15. Oktober für Projekte, die frühestens im Januar 2024 starten.

    Eingeladen, sich zu bewerben, sind darstellende Künstler*innen und deren Kooperationspartner*innen. Die zur Antragstellung erforderliche Projektskizze ist im Downloadbereich verfügbar. 

  6. 30.10.23 Förderung Initiative "Zukunft mitgemacht"

    Gefördert wird die Einrichtung von "Maker Spaces", offenen Lernräumen an Schulen, die einen einfachen Zugang zu Material, Know-How etc. bieten - warum nicht auch theaterpädagogische oder zirkuspädagogische oder tanzpädagogische Arbeits- und Erprobungsräume?

    antragsberechtigt: Schulen oder Akteure in Zusammenarbeit mit Schulen

    Fördersumme: max. 30.000€

    Details gibts auf der Homepage des Deutschen Kinderhilfswerks.

  7. 20.11.23 Modellprojekte: Soziale Dorfentwicklung – Starke Gemeinschaften für zukunftsfähige ländliche Räume

    Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert mit der Bekanntmachung "Soziale Dorfentwicklung – Starke Gemeinschaften für zukunftsfähige ländliche Räume" im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung und Regionale Wertschöpfung (BULEplus) innovative Projekte, die zur Stärkung von Gemeinschaften in ländlichen Städten und Gemeinden beitragen. Die maximale Fördersumme beträgt jeweils bis zu 200.000 Euro über einen Zeitraum von bis zu 30 Monaten. 

    Allgemeine Anforderungen und Gegenstand der Förderung

    Im Rahmen des Förderaufrufs werden modellhafte und innovative Projekte im Bereich der Sozialen Dorfentwicklung gefördert, die zur Stärkung von Gemeinschaften in ländlichen Städten und Gemeinden beitragen. Die Projekte sollen sich einem der folgenden thematischen Schwerpunkte widmen, wobei eine Verbindung einzelner Themen möglich ist (Details hierzu können der Bekanntmachung entnommen werden):

    • Schaffung oder Nutzbarmachung sozialer Begegnungsorte / Treffpunkte
    • Unterstützungs- und Begleitstrukturen für ältere Menschen
    • Vielfalt, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Inklusion leben
    • Mehr Selbstverantwortung für eine aktive soziale Dorfentwicklung

    Mit den Projekten soll an vorhandene Potenziale angeknüpft werden. Die erste Fördermaßnahme zum Thema "Soziale Dorfentwicklung" im Rahmen des BULEplus (veröffentlicht im Jahr 2015) hat gezeigt, wie die Stärkung von Gemeinschaften, die Unterstützung von engagierten Akteuren und die Mobilisierung von vorhandenem Potenzial und Ideen im ländlichen Raum aussehen können. 

    Interessierte können bis zum 20.11.2023 Projektskizzen beim Kompetenzzentrum Ländliche Entwicklung (KomLE) in der BLE einreichen.

    Antragsberechtigt sind juristische Personen, die über eine Niederlassung in der Bundesrepublik Deutschland verfügen (z. B. eingetragene Vereine, Stiftungen, gemeinnützige Unternehmen, Gemeinden, Städte, Landkreise). Gefördert werden im Rahmen dieser Fördermaßnahme sowohl Einzel- als auch Verbundprojekte.

    Online-Informationsveranstaltungen

    Für alle Interessierten bietet das Kompetenzzentrum Ländliche Entwicklung in der BLE zwei digitale Informationsveranstaltungen zur Fördermaßnahme und zum Bewerbungsprozess an:

    04. September 2023, 17:00 – 18:30 Uhr
    12. September 2023, 16:00 – 17:30 Uhr

    Alle Informationen hier,

  8. Weiterbildungsförderung Sachsen-Anhalt wieder online

    Ab sofort können Unternehmen, Selbstständige und freiberuflich Tätige ebenso wie Einzelpersonen Fördermittel für berufsbezogene und berufsübergreifende Weiterbildungsvorhaben bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt beantragen. Die Weiterbildungsinhalte können von kurzlaufenden Maßnahmen bis hin zu mehrjährigen Weiterbildungsstudiengängen reichen. So können bspw. Sprachkurse, kaufmännische, gewerblich-technische Bildungsmaßnahmen ebenso wie Maßnahmen zur Unterstützung des digitalen und ökologischen Wandels, zur Personal- und Organisationsentwicklung oder zur betrieblichen Mitbestimmung gefördert werden. Bis zu 90% der Kosten (max. 25.000€) werden übernommen, wenn die Weiterbildung vor Beantragung/Zusage nicht bereits begonnen oder der Vertrag geschlossen wurde. Es lohnt sich!

  9. European Festival Funds for Emerging Artists

    Der Förderfonds ist eine Einladung zu internationaler Festivalkooperation zur Förderung aufstrebender Künstler*innen. die nächste Ausschreibung wird Anfang 2024 veröffentlicht - Wir machen euch darauf erneut aufmerksam; für alle, die ggf. eine Bewerbung erwägen, können sich auf der Homepage über bereits Geförderte und ihre Geschichten informieren.

    antragsberechtigt: 3 Festivals aus 3 Ländern

    Tipps:
    Auf FestivalFinder.eu können potentielle Festivalpartner auf europäischer Ebene gefunden werden. Im Rahmen der FestivalAkademie können im Vorfeld oder begleitend Seminare belegt und Impulse gesammelt werden, um sich fit zu machen für professionelle, internationale Managementarbeit für Festivals. Das Atelier für junge Festival Manager*innen (pro Jahr gibt es 2 Trainings) vernetzt Festivalmachende international und bietet konkrete Unterstützung bei kuratorischen, organisatorischen und managerialen Fragestellungen. die Teilnahme am Atelier kann u.U. auch durch Culture Moves Europe finanziert werden. Die FestivalAcademy kommt 2026 zum Theater der Welt Festival nach Chemnitz.

  10. Perform Europe wird wieder ausgeschrieben

    Voraussichtlich Ende 2023 erfolgt eine neue Ausschreibungsrunde des Programms Perform Europe, das drei Partner aus drei europäischen Ländern verbindet. Mindestens eine künstlerische Produktion soll im Rahmen der Förderung gezeigt werden, ansonsten ist die Ausschreibung frei hinsichtlich Anliegen, Gestaltung und Inhalt der Kooperation bzw. Koproduktion. Drei verschiedene Projektgrößen (klein, mittel, groß) ermöglichen Zugriff auf verschiedene Fördersummen (12.000€, 32.000€, 60.000€).

    antragsberechtigt: 3 Partner aus 3 europ. Ländern

    max. Fördersumme: 60.000€ 

Ausschreibungen

Achtung: Das Datum meint die Einreichungsfrist. Bei überzeitlichen Angeboten gibt es daher keine Datumsangabe.

  1. 30.09.2023 Stellenausschreibung Gesamtproduktionsleitung Kunstfest Weimar

    Wer beruflich in der Region bleiben, sich aber im Bereich Produktion größer aufstellen will, findet jüngst hier Gelegenheit.

    Künstlerischer Input zum Programm darf mit der Stelle verbunden sein, muss aber nicht.

  2. Materialkreislauf und solidarisches Materialdepot KRIMZKRAMS kommt nach Zeitz

    Der Verein kunZstoffe e.V. startet nach Leipzig und Halle ein drittes auf Dauer angelegtes Projekt. Derzeit sind sie auf der Suche nach einem Haus oder Räumlichkeiten in Zeitz, in denen sie eine neue Materialsammlung, Workshopangebote aber auch Kulturräume dauerhaft aufgebaut und bespielt werden können

  3. Upsala Circus gGmbH aus Zeitz sucht Projektleitung in Festanstellung

    Gesucht wird eine Person mit mind. 3 Jahren Erfahrung in Leitung/Management von Projekten oder Produkten und einer klaren Einstellung Pro-Circus und Pro-Upsala. Das Gehalt wird individuell verhandelt.

    Wichtiges Detail: Das Team (6-12 Mitarbeitende, ca. 120 Kinder und Jugendliche) ist international und mehrsprachig aufgestellt.

    Hier gibt Upsala einen Einblick in ihre Arbeit und konkretisiert ihre Suche.

  4. Upsala Circus gGmbH aus Zeitz sucht Zirkuskünstler*innen

    Die Upsala Circus gGmbH mit Sitz in Zeitz plant, im Jahr 2025 ein New Circus Center zu eröffnen. Kernaspekte ihrer künstlerischen und künstlerisch-pädagogischen Arbeit sind die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie professionelle Produktion und Präsentation zeitgenössischen Zirkus.

    Dafür sucht das Team weitere Künstlerkolleg*innen, um eine professionelle Truppe, möglichst international, aufzubauen.

    Eine Ausschreibung und Details zu ihrer Arbeit haben sie hier veröffentlicht.

Workshops, Webinare, Konferenzen

Achtung: Das Datum meint den Termin der Veranstaltung/ des Webinars etc.. Anmeldungsfristen findet ihr ggf. im Text. Bei überzeitlichen Angeboten gibt es daher keine Datumsangabe.

  1. 18.09.2023 DIS-TANZ-START Webinare im September

    Für Tänzer*innen in der Berufseinstiegsphase bietet DIS-TANZ-START weiterhin kostenlose Webinare auf Englisch an. Die Teilnahme ist nach vorheriger Registrierung möglich. Zudem findet eine monatliche Peer Beratung statt, bei der sich Tänzer*innen untereinander und mit Expert*innen austauschen können.

    • 04.09.23 | “Beining a Dance Artist Nowadays” mit Natalie Wagner (Tanzkompanie der Landesbühnen Sachsen)
    • 11.09.23 | “Auditioning: How to Mentally Prepare for an Audition” mit Anneli Chasemore (Staatsballett Berlin)
    • 18.09.23 | “Successfully Applying as a Dancer” mit Susan McDonald (Tanztheater des Staatstheaters Braunschweig)
    • 16.10.23 | "Appreciative Communication & Conflict Resolution" mit Christina Barandun

    Im Veranstaltungskalender kommen regelmäßig neue Termine hinzu.

  2. 19.09.23 tanz + theater machen stark-Stammtisch

    "Mit dem „ttms“-Stammtisch #16 widmen wir uns dem Thema: Herausforderungen und Perspektiven interkultureller Teilhabe. Wie kann es gelingen eine zunehmend pluraler werdende Gesellschaft, die geprägt ist von kultureller und ethnischer Diversität, in der kulturellen Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen abzubilden? Was sind Bedingungen und Herausforderungen in der Vermittlungsarbeit? Welche fachlichen Kompetenzen und strukturellen Ressourcen braucht es?  Wie können innerhalb des Programms von Kultur macht stark Austauschprozesse angeregt werden, um auf kreative, anregende Weise kulturell und ethnisch diverse Kinder und Jugendliche zur kulturellen Teilhabe zu befähigen? Diese und weitere Fragen wollen wir gemeinsam besprechen und Erfahrungen austauschen."

    19. September 2023 | 14.00 – 16.00 Uhr

    Anmeldung per Mail an buendnisse☉darstellende-kuenste.de

  3. 19.09.23 Fachtag Finanzierung im Non-Profit Bereich

    Das Haus des Stiftens veranstaltet einen Fachtag zur Finanzierung und bietet folgende Sessions an:

    • Grundlagen der Finanzierungsstrategie für Non-Profit-Organisationen
    • Die Mischung macht’s – Erfolgreicher Finanzierungsmix
    • Nachhaltige Zusammenarbeit mit Unternehmen und Stiftungen
    • Nur nicht die Nerven verlieren – Was tun, wenn sich ein Loch in der Kasse auftut?
    • Impact Investing: Mit Wirkung in die Zukunft!

    Kosten: 59€ p.P.

    Weitere Informationen hier: Mehr erfahren & anmelden

  4. 20./21.09.23 Symposium zu Kooperationen zwischen Deutschland zwischen Großbritannien

    Touring artists veranstaltet ein Symposium zum EU-UK trade and cooperation agreement (ehemals Brexit) und den Folgen für den Kultursektor. Ziel ist die bessere Vernetzung von Akteur*innen der Kulturbranche, Kulturverwaltung und -politik und der Wissens- und Erfahrungsaustausch zu relevanten mit dem EU-UK trade and cooperation agreement verbundenen Themen. Der thematische Schwerpunkt am 20.09.2023 werden Fragen zu Städtepartnerschaften, Festivals und Künstlerresidenzen sowie eine bessere Vernetzung auf kommunaler Ebene sein. Der 21.09.2023 ist in das Reeperbahn Konferenz-Programm eingebettet und wird sich thematisch auf Tipps und Erfahrungswerte für deutsch-britische Akteur:innen aus der Musikszene konzentrieren.

    Save the date: 20./21. September 2023

    Die Teilnahme ist an beiden Tagen kostenlos und das Symposium wird überwiegend in English durchgeführt. Für Rückfragen oder Anmeldungen gerne eine E-Mail an d.lindenblatt☉touring-artists.info schicken.

  5. 26.09.2023 Diskurs: Gestaltung von Jury- und Förderverfahren

    Mit einem konkreten Blick aus dem Förderbereich DIS TANZ SOLO des Dachverband Tanz werden die Fragen bewegt: Welche Fragen stellen sich bei der Juryarbeit? Nach welchen Gesichtspunkten werden Projektanträge gelesen und bewertet? Welche Angaben sind im Antrag wichtig?
    Die Autor*innen und Jurymitglieder der bald erscheinenden Online-Publikation „Gestaltung von Förder- und Juryverfahren mit Fokus auf diskriminierungssensible Umsetzung am Praxisbeispiel des Förderprogramms DIS-TANZ-SOLO“ sprechen dazu mit Tessa Hart. Im Anschluss laden sie ein zu einer offenen Diskussionen in Breakout-Sessions und im Plenum. Anliegen der offenen Rund ist: Was denken Geförderte zu den Überlegungen? Wohin dürfen sich Förderverfahren entwickeln?

    Termin: 26.09.2023

    17:30-19:00 Uhr, digital - via Zoom, kostenlos

    Weitere Infos und die kurze Anmeldung findet sich hier.

  6. 27.09.2023 Think Tank - Let’s perform Responsibility #2

    Flache Hierarchien, ein respektvoller Umgang und die kollektive Verteilung von Verantwortung schaffen Strukturen für eine faire, diverse und nachhaltige Theaterpraxis. Dies war das Ergebnis der Diskursveranstaltung „Let’s perform Responsibility #1“ im September 2022. Doch wie können diese Ziele in der Praxis umgesetzt werden? Impulse zu Good-Practice-Ansätzen wie kollektiven Leitungsmodellen und machtkritischen Aktivitäten in den darstellenden Künsten sowie zu rechtlichen Rahmenbedingungen führen in das Thema ein und ermöglichen eine gemeinsame Diskussion.

    18-21 Uhr, via Zoom,

    kostenfrei

    Anmeldung nötig

  7. 24.10.2023 Was macht eigentlich … eine Produktionsleitung?

    Als Künstler*in in den freien darstellenden Künsten hast Du schon eigene Projekte umgesetzt. Jetzt fragst Du Dich, ob Du die ganze Orga wirklich selber machen willst? Gibt es da nicht noch andere Möglichkeiten? Und was tut eigentlich jemand, die sich Producer nennt? Diese Fragen und was man in einer Zusammenarbeit mit einer Produktionsleitung grundsätzlich beachten sollte oder erwarten könnte, klären wir gemeinsam. Und natürlich auch alle Deine Fragen zum Thema.

    16-18 Uhr, online via Zoom

    den Zoomlink gibt's nach der Anmeldung hier

  8. Beratungs- und Begleitungsprogramm des LAFT Berlin

    Der LAFT Berlin hat ein umfangreiches Beratungs- und Begleitungsprogramm für die freien darstellenden Künste, an dem auch Nicht-Berliner*innen teilnehmen können.
    Themen reichen von Antragsstellung bis Steuerberatung.

    LanZe-Hinweis:
    Ihr habt an einer Veranstaltung teilgenommen, sie war super und hilfreich und ihr wünscht euch, dass LanZe sie hier anbietet, den Inhalt übernimmt und anderen Kolleg*innen in Sachsen-Anhalt die Teilnahme ermöglicht - dann lasst uns wissen, welches Angebot das war - per Mail an info☉lanze-lsa.de - ein Link und der Betreff "Veranstaltung war super - bitte übernehmen" reicht.

  9. kostenlose Seminare der deutschen Stiftung für Ehrenamt und Engagement

Archiv

Hier findet ihr News aus den letzten Wochen und Monaten.

  1. Haushaltsentwurf der Landesregierung

    Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt hat den Entwurf für den Haushaltsplan 2024 beschlossen. Das teilte die Staatskanzlei mit. Demnach sind insgesamt Ausgaben in Höhe von 14,7 Milliarden Euro veranschlagt. Das ist so viel wie nie zuvor in der Geschichte des Landes. Allerdings plane die Landesregierung eine sogenannte allgemeine globale Minderausgabe in Höhe von 432 Millionen Euro, die das Land einsparen soll. Das Haushaltsvolumen beträgt demnach 14,27 Milliarden Euro. Der Landtag von Sachsen-Anhalt wird sich im September mit dem Haushaltsentwurf befassen. 

    Kommentar LanZe: Dass sich der Landtag mit dem Entwurf bereits im September befassen kann, ist mehr als ein Hoffnungsschimmer für einen vom Landtag beschlossenen Haushalt noch in 2023 veröffentlichen zu können - und damit vorauss. schon im Januar/Februar verbindliche Zuwendungsbescheide aus der Bewilligungsbehörde erhalten zu können!

  2. Übungsleiterpauschalen - ohne Dokumentation rückwirkend sozialversicherungspflichtig

    Wer die Bezahlung per Übungsleiterpauschale/Ehrenamtsfreibetrag nicht ordentlich dokumentiert, läuft Gefahr, für die Zahlungen rückwirkend Sozialversicherungsbeiträge leisten zu müssen!

    Der gesetzliche Rahmen: Übungsleiter- und Ehrenamtsfreibetrag nach § 3 Nr. 26 und 26a EStG werden auch im Kulturbereich gern genutzt, um steuerfreie Vergütungen bezahlen zu können. Die Anwendung dieser steuerlichen Begünstigung setzt voraus, dass die Tätigkeiten nebenberuflich ausgeübt werden. Beim Übungsleiterfreibetrag sind zudem nur pädagogische, künstlerische und pflegerische Tätigkeiten begünstigt. 

    Der akute Fall: Die Nachweispflicht liegt aber grundsätzlich beim Verein wie ein Urteil des Landessozialgericht (LSG) Sachsen-Anhalt jetzt zeigt (Urteil vom 13.07.2023, L 3 BA 26/21). Im benannten Fall beschäftigte ein Verein auf freiberuflicher Basis mehrere Mitarbeiter, deren Tätigkeitsdokumentation nicht lückenlos und nicht ausreichend definiert waren. Auffällig wurde dies durch eine Prüfung der Deutschen Rentenversicherung. Ergebnis der Prüfung lautete, dass weder eine selbstständige Tätigkeit vorgelegen hatte, noch der Verein die Voraussetzungen für den Übungsleiter- und Ehrenamtsfreibetrag nachgewiesen hatte, sodass alle Vergütungen nachträglich als sozialversicherungspflichtig behandelt und Zahlungen nachgefordert wurden. Das Landesgericht stellte fest, dass der Verein als Auftraggeber Einzelnachweise hätte führen müssen.

    Was bedeutet das konkret? Wer steuerfreie Vergütungen gem. §3 Nr. 26 und 26b EStG zahlen will, sollte je Zahlung einen Nachweis erbringen. Dieser muss beinhalten: 

    • Tätigkeit der beauftragten Person und ihr Zusammenhang zu den gem. §3 Nr. 26/26b begünstigten Tätigkeiten (für freie darstellende Künste am ehesten relevant: pädagogisch und/oder künstlerisch)
    • Zeitaufwand (max. 14 Std. wöchtl. pauschal - das kann in mehreren aufeinanderfolgenden Zeiträumen verschieden hoch sein, sollte sich in Gänze aber bei weniger als 1/3 üblicher Vollbeschäftigung einpendeln)

    Die Form des Nachweises kann sein:

    • Arbeits- oder Honorarvertrag, aus dem die Art der Tätigkeit und die wöchentliche oder monatliche Arbeitszeit hervorgehen. Werden verschiedene Tätigkeiten ausgeübt, die nicht alle begünstigt sind, müssen sie nach Stunden aufgeschlüsselt werden, damit für einen Teil der Vergütung der Freibetrag genutzt werden kann
    • eine Stundenaufstellung, sofern der Zeitumfang vorab nicht festgelegt werden kann - das kann auch im Rahmen der Rechnung sein
  3. Künstlersozialabgabe im internationalen Kontext

    Über das Künstlersozialversicherungsgesetz (KSVG) können sich selbstständige Künstler:innen/Publizist:innen absichern. Auch bei Grenzüberschreitenden und internationalen Tätigkeiten spielt die KSA eine Rolle. Beispielsweise fällt die KSA nicht auf Honorare an Künstler:innen/Publizist:innen an, die im Ausland eine Leistung erbringen, die ausschließlich im Ausland und nicht in Deutschland genutzt wird. Dafür fällt KSA allerdings auch auf Honorare für selbstständige Künstler:innen/Publizist:innen mit Wohnsitz im Ausland an, die in Deutschland eine Leistung erbringen.

    Mehr Infos dazu findet ihr hier.

  4. Dokumentation "Performing Arts - Performing Future"

    Die Publikation beleuchtet das Modellprojekt von BFDK und Performing for Future zum Thema Nachhaltigkeit in all seinen Facetten, fasst zusammen, weitet aber auch den Blick - über Videomitschnitte unserer Veranstaltungen, Arbeitsmaterialien und weiterführende Hinweisen.

    Sie ist zu finden in der Wissensrubrik von Performing for Future und in der Mediathek des BFDK.

  5. Kultur = kritische Infrastruktur

    Kürzlich wurde auf Bundesebene ein Referentenentwurf des KRITIS-Dachgesetzes eingebracht, der zukünftig im Krisenfall kritische Infrastruktur neu definieren soll. In den aktuell geltenden zwischen Bund und Ländern abgestimmten Regelungen wird Kultur als kritische Infrastruktur geführt, weil ihr mit Blick auf die Identitätsstiftung eine besondere Rolle zukommt wie z. B. Theatern oder Konzerthäusern. In Kulturorten, wie Archiven, Bibliotheken und Museen, werden identitätsstiftende Kulturgegenstände und Dokumente aufbewahrt.

    Die Aufnahme in das Gesetz soll auch Kultureinrichtungen sowie speziell Kulturgut bewahrenden Institutionen ermöglichen, sich auf Katastrophen unterschiedlichster Art besser vorbereiten zu können, um ggfs. adäquat reagieren und damit die Folgen begrenzen zu können.