In diesem Bereich findet ihr alle aktuellen Fachinformationen, Förderhinweise, Workshops und Ausschreibungen für die darstellenden Künste, den Tanz und den zeitgenössischen Zirkus.
ACHTUNG: Ende September enden viele Einreichungsfristen unter anderem die Projektförderung des Landes Sachsen-Anhalt und bei einigen Kommunen. Weitere Fristen findet ihr unter Förderungen. Wer eine Antragsberatung braucht, meldet sich bitte bei uns.
Fachreferentin Maria "Mia" Gebhardt
maria.gebhardt☉lanze-lsa.de
Fachinformationen
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In Englisch und Einfache Sprache übersetzt wurden:
Und von actori wurde ein neuer Artikel zu Alternativen Finanzierungsmöglichkeiten online gestellt. Die klassischen Förderwege – Antrag schreiben, Jury überzeugen, Zuwendung erhalten – bleiben für die Freie Szene zentral. Gleichzeitig wächst der Bedarf an anderen Finanzierungsmitteln und Kommunikationswegen: Öffentliche Haushalte geraten unter Druck, Projekte werden komplexer und Communities erwarten Beteiligung und Transparenz. Spenden, Sponsoring und Crowdfunding ergänzen deshalb die öffentliche Förderung. Der Beitrag ordnet die drei Wege ein und zeigt, wann welche Option passt – mit praxistauglichen Schritten für kleine Teams, Forschungseinblicken und typischen Stolpersteinen (z. B. Spende vs. Gegenleistung, Compliance).
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Um ehrenamtliches Engagement zu stärken, hat die Bundesregierung steuerliche Vereinfachungen im Gemeinnützigkeitsrecht beschlossen. Der Entwurf für ein entsprechendes Steueränderungsgesetz sieht vor, die Freigrenze für steuerpflichtige wirtschaftliche Geschäftsbetriebe auf 50.000 Euro anzuheben. Dadurch werden kleine Vereine von der Körperschaft- und Gewerbesteuer entlastet. Weitere Maßnahmen sind die Anhebung der Übungsleiter- und Ehrenamtspauschale auf 3.300 beziehungsweise 960 Euro und die Abschaffung der Pflicht zur zeitnahen Mittelverwendung für Körperschaften mit Einnahmen bis 100.000 Euro.
Details hier.
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Das am 27.11.2025 versandte Schreiben zum geforderten Zugang von Selbständigen zur geplanten Aktivrente fokussiert sich auf zwei wesentliche Aspekte/Argumentationen:
- Die Regelungen der gesetzlichen Sozialversicherung sollen für KSK-Versicherte genauso gelten wie für Angestellte.
- Besonders augenfällig ist das bei der Rente mit Blick darauf, dass auch solche Vorsorgeinstrumente wie die „Riester-Rente“ für KSVG-Versicherte zugänglich gemacht wurden.
Rechtsanwältin Sonja Laaser, eine enge Partnerin des BFDK, arbeite mit BFDK-Mandat am Brief mit.
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Der BFDK haben die Darstellung der Förderstrukturen in Bund, Ländern und beispielhaften Kommunen für 2025 veröffentlicht. Die Analyse zeigt erneut: Die Förderlandschaft der Darstellenden Künste in Deutschland bleibt unübersichtlich und erschwert nachhaltiges, länderübergreifendes Arbeiten. Die Pressemitteilung findet ihr hier. Nehmt gern diesen Fakt in Gespräche auf lokaler Ebene, auf regionaler Ebene oder falls ihr mit Entscheider*innen auf Landes- oder Bundesebene sprecht.
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Der Bundesverband Freie Darstellende Künste (BFDK) hebt seine Empfehlung zur Honoraruntergrenze (HUG) ab 2026 an. Empfohlen wird dann ein Mindesthonorar von 3.600 Euro (bisher 3.100 Euro) für Versicherte der Künstlersozialkasse (KSK) sowie 4.220 Euro (bisher 3.600 Euro) für Künstler*innen ohne KSK-Versicherung – jeweils zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Die Pressemitteilung findet sich hier.
Ergänzend haben Landesverbände und assoziierte Bundesverbände die Situation zur Honoraruntergrenze in ihren Bundesländern kommentiert. Der BFDK hat daraus einen Reader zusammengestellt, der gern gelesen und bei Debatten eingesetzt werden darf.
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Auf der touring artists Webseite könnt ihr nun alle Informationen zu Sozialversicherungsbeiträgen in Deutschland oder im Ausland nachlesen.
Den Baustein findet ihr hier.
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EUCREA, ein Beratungs- und Informationsnetzwerk von, für, über, mit Künstl*innen mit Behinderung, chronischer Erkrankung, Neurodivergenz und Gehörlosigkeit, setzt sich für die Sichtbarkeit und Entwicklung der Rahmenbedingungen von Kunst für Menschen mit verschiedenen Bedürfnishorizonten und Fähigkeitsprofilen ein. Sie berichten im aktuellen Newsletter von Erfolgen, die für mehr Zugänglichkeit des Ausbildungsbetriebs für die Künste sorgen. Die Hochschule für Musik und Theater in Hamburg, sowie die Fachämter in Hamburg und Niedersachsen befassen sich mit der Verbreiterung der Leistungen und Erwartungen an ihre Studierende, je nach Bedürfnishorizont. In diesem Kontext beraten sie auch Interessierte zum Themenfeld: Bildende Kunst, Musik oder Schauspiel studieren mit Behinderung, Details hier. Auch am mittelfristigen Abbau von Barrieren interessiert ist "Europe beyond Access", die einen Bericht zur Rolle von Bildungseinrichtungen bei der Förderung von Barrierefreiheit für Künstler*innen und Kulturfachleute herausgebracht haben (Quelle auf englisch).
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Die Kolleg*innen vom Performing Arts Program Berlin haben wieder mal hervorragende Dienste an der Freien Szene bundesweit geleistet und kurz vor Jahreswechsel diese Publikation veröffentlicht: Unterwegs! Tools, Tipps und Strategien für die Distributionsarbeit: zum Download hier. Viel Freude beim Lesen!
Förderungen, Stipendien
Achtung: Das Datum meint die Einreichungsfrist. Bei überzeitlichen Angeboten gibt es daher keine Datumsangabe.
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Theaterpädagogisch Tätige aufgepasst - Wer in Kooperation mit seiner Kommune ein Angebot für weniger Vereinsamung von Menschen zwischen 28 und 59 Jahren anstrebt, findet hier wesentliche Förderung. Das ESF-Plus-Programm "Zusammenhalt stärken – Menschen verbinden" fördert kommunale Projekte, die Einsamkeit und soziale Isolation von Erwachsenen zwischen 28 und 59 Jahren verringern. Unterstützt werden Vorhaben, die nachhaltige Teilhabe-Strukturen schaffen und soziale Bindungen im urbanen wie ländlichen Raum stärken. Antragsberechtigt sind nur Kommunen, allerdings können gemeinnützige Organisationen als Kooperationspartner in die fachliche Umsetzung eingebunden werden. Die Förderung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss zwischen 20.000 Euro und 150.000 Euro pro Jahr, bei einer Förderquote von bis zu 40 Prozent in stärker entwickelten Regionen und bis zu 60 Prozent in Übergangsregionen. Ein Eigenanteil von mindestens zehn Prozent ist erforderlich. Förderfähig sind vor allem Personal- und Honorarausgaben, ergänzt durch eine 20-Prozent-Pauschale für indirekte Kosten.
Details hier.
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Um aus Ideen Wirklichkeit werden zu lassen, gilt es, den gesamten Entstehungsprozess künstlerischer Arbeit zu fördern: von Recherchen und konzeptionellen Überlegungen über Versuche technischer wie ästhetischer Realisierungen und Probephasen bis zur Aufführung und deren Nachbereitung.
Mit der Produktionsförderung ermöglicht der Fonds Darstellende Künste langjährig professionell frei produzierenden Künstler*innen/-gruppen, neue Ästhetiken und ausdrucksstarke Formsprachen zur künstlerischen Befragung gesellschaftlicher Entwicklungen zu finden, weiterzuentwickeln, Produktionsvorhaben zu realisieren und diese Inszenierungen erstmals öffentlich zu präsentieren.
Der mögliche Projektzeitraum für bewilligte Vorhaben beginnt mit der positiven Förderzusage und endet bei Vorhaben, die zur Antragsfrist am 26.01.2026 eingereicht werden, am 30.06.2027.
Vollständige Verwendungsnachweise sind bis zwei Monate nach Ende des Bewilligungszeitraums, spätestens aber bis zum 31.08.2027 einzureichen.
Alle Informationen hier.
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Im Rahmen der NPN-Koproduktionsförderung Tanz wird die Entstehung neuer Tanzproduktionen gefördert, die möglichst über solistische oder kleinteilige Formate hinausgehen. Ziel der Koproduktionsförderung ist es, den Austausch zwischen Künstler*innen, Veranstalter*innen und Produzent*innen überregional als auch international zu unterstützen. Antragsteller ist der/die hauptverantwortliche Produzent*in der Produktion.
Details hier.
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Die Konzeptionsförderung unterstützt bundesweit und international langjährig erfolgreich arbeitende Freie Gruppen, Ensembles und künstlerische Kollaborationen in der Fortentwicklung konzeptioneller Strategien über längere Zeiträume und abseits der regulären Produktionsprozesse. Mit dem bereits 2010 etablierten und stetig weiterentwickelten dreijährigen Förderprogramm ermöglicht der Fonds Darstellende Künste diesen herausragenden Gruppen neben der Realisierung mehrerer Neuproduktionen auch Zeit und Raum zur Akquise weiterer Koproduzent*innen, zusätzlicher Finanzierungsquellen sowie neuer Publika.
Wie viel kann beantragt werden?
Die Antragssumme beim Fonds für den gesamten dreijährigen Förderzeitraumbeträgt mindestens 150.000 € und maximal 240.000 €. Dabei liegt die mögliche beim Fonds Darstellende Künste zu beantragende Fördersumme für jedes einzelne dieser drei Jahre zwischen mindestens 50.000 € und maximal 80.000 €.
Eine Kofinanzierung von mind. 75% der Gesamtantragssumme beim Fonds muss durch bereits zur Antragstellung bewilligte öffentliche Förderung(en) (Länder und/oder Kommunen) aufgebracht werden. In den ersten beiden Förderjahren (2026 und 2027) muss dabei eine Kofinanzierungssumme von mind. 75% der Antragssumme beim Fonds auch im jeweiligen Förderjahr durch bewilligte öffentliche Förderung(en) sichergestellt sein.
Wer kann sich bewerben?
Langjährig bundesweit herausragend professionell produzierende Künstler*innen/-gruppen, Ensembles, Kollektive und Projekte aller Sparten und Genres der Freien Darstellenden Künste mit Sitz und Arbeitsschwerpunkt in Deutschland.
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Antragsberechtigt für die Gastspiele Tanz National sind freie Theater, Privat-, Stadt- und Staatstheater, Festivals, andere Kulturinstitutionen und Kompanien, die als Veranstalter*innen auftreten und eine Tanzproduktion aus einem anderen Bundesland einladen möchten. Antragsberechtigt für die Gastspiele Tanz International sind in Deutschland ansässige Kompanien/Künstler*innen, die mit einer Tanzproduktion im Ausland gastieren wollen.
Details hier.
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Eingeladen, sich zu bewerben, sind darstellende Künstler*innen und deren Kooperationspartner*innen. Die zur Antragstellung erforderliche Projektskizze ist auch im Downloadbereich verfügbar.
Die ausgefüllte Projektskizze muss bis spätestens zur jeweiligen Frist per E-Mail an buendnisse☉darstellende-kuenste.de eingehen. Erst bei positiver Bewertung durch die Jury erfolgt die Aufforderung den Antrag in Kumasta einzustellen.
In der Geschäftsstelle stehen der Leiter des Projektes "tanz+theater machen stark", Eckhard Mittelstädt und die Sachbearbeiterinnen Franziska Schindler und Stefanie Deutschmann, neben den fünf regionalen Fachstellen, für die Beratung von Antragsteller*innen und Zuwendungsempfänger*innen gern zur Verfügung.
Details hier.
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11.-13.06.2026, Hannover
Die Ballett Gesellschaft Hannover e.V. veranstaltet seit 40 Jahren den europaweit einzigartigen ‚Internationalen Wettbewerb für Choreographie‘. In diesem langen Zeitraum ist er zu einem wichtigen Faktor in der nationalen und internationalen Tanzlandschaft geworden. Choreograph*innen müssen über eine professionelle Ausbildung verfügen. Die Altersgrenze für die Choreograph*innen liegt bei 39 Jahren. Die Choreographie muss eine Dauer von 5-12 Minuten haben, und ein Solo darf nicht von den Choreograph*innen selbst interpretiert werden. Für den 40. Internationalen Choreographiewettbewerb vom 11. – 13. Juni 2026 in Hannover ist ein Bewerbungsvideo mit dem Anmeldeformular bis zum 15.03.2026 einzureichen.
Details hier.
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Das Programm für Kultur und Engagement stärkt Kulturakteur*innen in Gemeinden und Städten mit weniger als 100.000 Einwohner*innen: Für eine zweiten Antragsrunde von 2026-2031 wurden die Fördermittel verdoppelt, sodass nun 27 lokale Netzwerke mit 200.00-240.000 Euro gefördert werden können! Ziel des Programmes ist es, dass sich bereits entwickelte Kulturvereine, -einrichtungen und Bürgerinitiativen mit neuen Partner*innen vernetzen und mit künstlerischen Projekten das soziale Zusammenleben fördern.
Weitere Informationen hier.
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Der EU Mobility Grants vergibt Arbeits- und Kooperationsstipendien an selbstständige Künstler*innen, die im Austausch mit anderen Künstler*innen im europäischen Ausland arbeiten, produzieren und ggf. aufführen wollen. In Deutschland verortete Spielstätten können auch Empfangende Orte des Mobility Grants sein, erhalten je Künstler*in eine tagesbezogene Aufwandsentschädigung und stellen ihre Orte zum Arbeiten zu Verfügung. Jana Korb aus Sachsen-Anhalt hat bereits einmal erfolgreich als Host europäische Artist*innen eingeladen und könnte von den Fördererfahrungen und dem Auswahlprozess berichten.
Interessierte melden sich bitte dafür bei maria.gebhardt☉lanze-lsa.de.
Details zum Mobility Grants hier. -
Der Creative Desk bietet regelmäßig aktualisiert eine Übersicht über nächste Förderfristen
Details hier.
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Zusammen für Demokratie ist ein bundesweites Bündnis, in dem die Mitglieder ihre Aktivitäten zur Verteidigung der Demokratie koordinieren und Menschen unterstützen, die unter teilweise schwierigen Bedingungen überall im Land für demokratische Werte einstehen. Für Initiativen, die lokal aktiv sind, bieten das Bündnis finanzielle wie ideelle Unterstützung.
Für Veranstaltungen und Kundgebungen kann z. B. Miete für Bühnen, Lautsprecher, Stände und Veranstaltungstechnik übernommen werden. Es werden auch Beratungen, Aktionsideen, Anleitungen und Druckvorlagen für Flyer usw. geteilt.
Ausschreibungen
Achtung: Das Datum meint die Einreichungsfrist. Bei überzeitlichen Angeboten gibt es daher keine Datumsangabe.
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Das europäische Netzwerk für Theaterübersetzung freut sich über Einreichungen von Theatertexten. Jährlich berät ein Committee über eine Auswahl europäischer Texte, die anschließend in weitere europäische Sprachen übersetzt und zur Umsetzung distribuiert werden.
Details hier.
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26.01.2026, 16.00-17.30 Uhr (Konferenzraum 4), Freiburg
Der Bundesverband Theater im Öffentlichen Raum e.V. lädt ein, aktuelle Projekte, neue Produktionen und innovative Konzepte des Theaters im öffentlichen Raum zu präsentieren. Die Projekte sollen die Arbeit der Szene widerspiegeln und die Vielfalt des Genres aufzeigen. Bei den ShortCuts stellen sich acht Gruppen mit Kurzpräsentationen im fünf-Minuten-Rhythmus vor. Die Präsentationen finden vor Ort in Präsenz statt und werden mit Hilfe von Powerpoint und Beamer dargestellt. Ob Großproduktion, Site-specific Theater, Walk Act oder Performance, die Präsentationen geben Einblicke in die künstlerische Arbeit der Macher*innen und sollen das Interesse für Theater im öffentlichen Raum wecken, sowie Künstler*innen mit Veranstalter*innen, Produzent*innen und anderen Professionellen vernetzen. Über die Teilnahme entscheidet eine Jury.
Bewerben können sich Künstler*innen des Theaters im öffentlichen Raum in Deutschland mit künstlerischen Produktionen oder Veranstaltungskonzepten, deren Premieren im Jahr 2025 stattgefunden haben oder für 2026 geplant sind, bzw. sich noch in der Umsetzungsphase befinden. Auswahlkriterien sind die künstlerische Qualität und Aktualität der Produktion. Die Auswahl trifft eine Jury.
Zur Online-Bewerbung geht es hier, Rückfragen bitte an Rainer Bauer unter: shortcuts☉theater-im-oeffentlichen-raum.de
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Das ITI lädt Künstler*innen und Theaterschaffende weltweit ein, sich für ein einwöchiges Fellowship der ITI Academy Week im Rahmen von THEATER DER WELT 2026 zu bewerben (ZEITRAUM: 21. - 28. JUNI 2026 IN CHEMNITZ / BERLIN).
Was passiert da, an wen richtet sich das Angebot?
"Die Fellows der ITI Academy Week 2026 stehen am Beginn ihrer künstlerischen Laufbahn. Während der Woche besuchen sie Vorstellungen und Veranstaltungen von THEATER DER WELT, arbeiten zusammen mit Künstler*innen aus den ITI Academy LABs und tauschen sich zu Themen wie Kunstfreiheit und Zensur, Praktiken kollektiver Fürsorge, faire Zusammenarbeit und Dekolonisierung aus."
Details hier. -
August 2026, Benneckenstein (Oberharz)
Zum Titel "(un)verbunden" sucht das Festivalteam nach Produktionen aller darstellender Künste, die auf dem kommenden Festival in Benneckenstein auftreten wollen.
Details zu Aufführungsbedingungen, Gagen und verfügbaren Ausstattungen sowie zum Bewerbungsprozess gibt es hier.
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Die Stiftung vergibt 12monatige Stipendien für Künstler*innen verschiedener Sparten; für die Darstellenden Künste fokussiert auf den Tanz.
Beim Tanzen auf der Bühne, Malen im Atelier oder Komponieren im Kopf – Künstlerinnen und Künstler schaffen neue Welten und Perspektiven.Mit dem Trustee-Programm EHF 2010 fördern wir Künstlerinnen und Künstler. Wir vergeben Arbeitsstipendien in den Bereichen Bildende Kunst, Literatur, Komposition sowie Studienstipendien für Tanz. Das Stipendium umfasst bis zu 1.500 € monatlich und wird für ein Jahr vergeben. Als Künstlerin oder Künstler können Sie sich durch unsere Förderung noch stärker auf Ihr kreatives Schaffen konzentrieren. Nach Möglichkeit stellen wir Kontakte zu Galeristen, Verlagen und Agenturen her.
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„Von Nord nach West“ ist eine Theaterreihe und Werkstattbühne für neue Produktionen, die speziell für den öffentlichen Raum kreiert wurden.
Sie richtet sich an Profis aus dem Bereich Straßentheater, die neue Produktionen vor Publikum ausprobieren wollen, als Test im laufenden Proben- und Entwicklungsprozess, oder um eine Produktion „einzuspielen“.
Ein idealer Ort für Experimente und Neues oder für erste Kontakte internationaler Künstler*innen in Deutschland.
Die Idee ist einfach: 2-4 Künstler:innen bzw. 2 Ensembles gestalten einen Abend und zeigen dabei ihre aktuelle Arbeit, testen neues vor Publikum und probieren aus. In der ersten Woche in Bremen, Osnabrück, Mülheim an der Ruhr und Löhne. In der zweiten Woche in Arnsberg, Wuppertal, Dinslaken und in Troisdorf. So entsteht für die teilnehmenden Künstler*innen eine 8-Tagestour durch 8 Städte. Gespielt wird von Dienstag bis Freitag in der ersten und von Montag bis Freitag in der zweiten Woche.Details hier.
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THEATER DER WELT ist eines der bedeutendsten und das älteste internationale Theaterfestival Deutschlands. Im Jahr 2029 feiert THEATER DER WELT 50-jähriges Bestehen. Diese Ausschreibung richtet sich an Kulturinstitutionen, Theater- und Produktionshäuser sowie an ihre Kommunen und Länder. Es besteht die Möglichkeit sich als Zusammenschluss von mehreren Institutionen zu bewerben. Grundlage für das mehrstufige Bewerbungsverfahren bildet in Stufe 1 eine Interessenbekundung seitens eines Hauses sowie eine Absichtserklärung zur anteiligen Finanzierung seitens Kommune und Land (Frist: 31. Januar 2026). In der zweiten Stufe erfolgt die Einreichung eines Konzepts für die künstlerische Kuration, die Steuerung und Durchführung des Festivals, das auf die genannten Ziele von THEATER DER WELT eingeht und Möglichkeiten ihrer nachhaltigen Entwicklung aufzeigt (Frist: 31. März 2026).
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Das ITI lädt zusammen mit den Mülheimer Theatertagen und mit Unterstützung des Goethe-Instituts Übersetzer*innen deutschsprachiger Dramatik zur Festivalausgabe 2026 nach Mülheim ein. Die Einladung zur Bewerbung richtet sich an professionelle Übersetzer*innen sowie Berufseinsteiger*innen aller Zielsprachen, die Dramatik aus dem Deutschen übersetzen und Bezug zur Theaterpraxis ihres Landes haben. Die achttägige Werkstatt wird im Zeitraum vom 22. Mai – 6. Juni 2026 stattfinden.
Workshops, Webinare, Konferenzen
Achtung: Das Datum meint den Termin der Veranstaltung/ des Webinars etc.. Anmeldungsfristen findet ihr ggf. im Text. Bei überzeitlichen Angeboten gibt es daher keine Datumsangabe.
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14. – 16.01.2026, Remscheid
Wie gelingt kollektives künstlerisches Arbeiten? Wie entsteht ein gemeinsames Konzept? Welche individuellen Beiträge tragen dazu bei? Wie lassen sich kreative Initiative und Zusammenarbeit vereinen? Und welche Aufgaben beflügeln uns gegenseitig?
Das Performance-Kollektiv She She Pop, bekannt für seine experimentellen, diskursiven Bühnenformate, initiiert einen gemeinsamen Arbeitsprozess: Sie entwickeln Anleitungen, Scores und Spielregeln, experimentieren damit und verweben sie im Laufe des Kurses miteinander – mit dem Ziel, dass daraus mehr entsteht als die Summe der einzelnen Teile.
Der Kurs richtet sich an Mitglieder von Kollektiven oder Menschen, die ein Kollektiv gründen wollen, an Performer*innen, Projektleiter*innen, Theaterpädagog*innen, Lehrkräfte für Darstellendes Spiel sowie alle, die sich für kollektive Arbeitsweisen und die Methoden von She She Pop interessieren
Infos und Anmeldung hier
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Latibul, Köln
Die bundesweite Fachtagung findet einmal jährlich an einem Wochenende im Frühjahr statt und dient der Information, dem Austausch und der Vernetzung zirkusbegeisterter Menschen untereinander. Hier sind auch Nicht-Mitglieder jeden Alters herzlich willkommen. Dieses Mal steht das Thema Prävention in der Zirkuspädagogik im Vordergrund. Die BAG erstellt eine Risikoanalyse, die die Grundlage für das Dachverbandliche Schutzkonzept sein wird. Die Durchführung (Methode) der Risikoanalyse ist auf eigene Einrichtungen übertragbar. Außerdem wird eine 3-stündige Grundlagenschulung Prävention sexualisierter Gewalt angeboten.
Anmeldefrist ist der 25.11.2025 hier oder wenn die Kontingente ausgeschöpft sind.
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In dem zweitägigen Intensivkurs der Bundesakademie Wolfenbüttel soll Demokratie erfahren und erfahrbar gemacht werden. Die Teilnehmenden erhalten eine Toolbox für die persönliche Demokratiekompetenz, die Zusammenarbeit und Teilhabe in Teams, Kulturinstitutionen und Kollektiven sowie eine partizipative Ästhetik. Die Teilnehmenden untersuchen ihre neu erlangte persönliche Demokratiefähigkeit und Demokratiekompetenz als Team auch auf ästhetische Potenziale: Wie kann Freiheit, Teilhabe und Augenhöhe in Programmen, Spielplänen, Projekten und Formaten auch künstlerisch erfahrbar gemacht werden?
Infos und Anmeldung hier
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Sprache schafft Realität und ist ein wichtiges Instrument von Antidiskriminierung. Als Antragsstellende und Durchführende der Projekte ist es wichtig, für die Kinder und Jugendlichen einen Raum zu schaffen, der möglichst sensibel für Diskriminierung ist – die Antragsstellung macht da den Anfang. Im Workshop soll unsere Sprache in Antragstexten hinterfragt werden, um zu ermöglichen, Anträge und Projekttexte möglichst frei von Diskriminierung formulieren zu können. Dabei konzentrieren wir uns auf mögliche Probleme und offene Fragen rund um das Thema und erarbeiten gemeinsam zukunftsorientiert Ansätze und Lösungen.
Details hier.
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13:30-15:30 Uhr, Villa Wigman Dresden
Produktionsbande und Dachverband Tanz richten ein Meet-up für international arbeitende bzw. interessierte Produzent*innen aus, das Teil des Fachbesucher*innen-Programms der Tanzplattform Deutschland 2026 ist.
In Zeiten angespannter Kulturhaushalte wird Vernetzung zur wichtigen Praxis, um miteinander im Austausch zu bleiben. Mit unserem internationalen Meet-Up bringen wir die Personen zusammen, für die Vernetzung wesentlich zur eigenen Arbeitspraxis gehört, weil sie sich an den Schnittstellen bewegen: Produzent*innen, Manager*innen Distributor*innen etc. Wir laden Euch herzlich zur gemeinsamen Vernetzung ein.
Details zum Meet-Up hier, Anmeldemöglichkeit als Fachbesucher*in zu Tanzplattform hier. Bei Interesse an einer gemeinsamen Organisation und vertieften Einbringung vorab über LanZe melden sich Interessierte bitte bei maria.gebhardt☉lanze-lsa.de.