Freie Darstellende Künste

In diesem Bereich findet ihr alle aktuellen Fachinformationen, Förderhinweise, Workshops und Ausschreibungen für die darstellenden Künste, den Tanz und den zeitgenössischen Zirkus.

ACHTUNG: Ende September enden viele Einreichungsfristen unter anderem die Projektförderung des Landes Sachsen-Anhalt und bei einigen Kommunen. Weitere Fristen findet ihr unter Förderungen. Wer eine Antragsberatung braucht, meldet sich bitte bei uns.
Fachreferentin Maria "Mia" Gebhardt 
maria.gebhardt☉lanze-lsa.de

Fachinformationen

  1. Stabiler Rücken e.V.

    Zweck von Stabiler Rücken e.V. ist die Unterstützung von angehenden und bereits etablierten Künstler*innen, die bei der Ausübung ihrer künstlerischen Tätigkeit aufgrund ihrer Herkunft, religiösen Zugehörigkeit, Erscheinung und anderen lesbaren Merkmalen von Rassismus, Sexismus und weiteren Diskriminierungsformen betroffen sind.

  2. 11.03.2024 Let's perform family

    Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist in vielen Branchen schwierig, im Theater, in Tanz und Performance stellt sie eine besondere Herausforderung dar - sowohl bei den öffentlich getragenen Theaterhäusern als auch in der Freien Szene. Dies hat unter anderem mit Produktionsbedingungen, Arbeitszeiten und Bezahlung zu tun. Wie lässt sich dies nachhaltig verbessern und die Lebenswirklichkeit von Künstler*innen-Eltern in Zukunft so gestalten, dass Eltern-Sein und gleichzeitig im Kunstbetrieb arbeiten eine Selbstverständlichkeit wird?

    Die Diskursveranstaltung "Let's perform Family - Familienvereinbarkeit in den darstellenden Künsten" stellt Handlungsempfehlungen, Lösungsansätze und Initiativen vor.

    "Let's perform Family" ist eine Kooperationsveranstaltung zwischen dem Bundesverband Freie Darstellende Künste e.V., dem Deutschen Bühnenverein e.V. und dem Dachverband Tanz Deutschland e.V.

    Zur Anmeldung

Förderungen, Stipendien

Achtung: Das Datum meint die Einreichungsfrist. Bei überzeitlichen Angeboten gibt es daher keine Datumsangabe.

  1. vorauss. März 2024 Fonds Darstellende Künste: Produktionsförderung

    Beantragt werden können zwischen 15.000-50.000€ für Produktionsprozesse (nicht zwingenderweise bis zur Premiere) im Zeitraum von 01.05.2024-31.07.2025. Vorausgesetzt wird, dass 50% der Fördersumme beim Fonds (z.B. bei 15.000€: 7.500€) aus öffentlicher Hand (Land/Kommune) bereits gesichert sind.

    Details hier.

  2. 01. - 04.2024 Gastspielförderung durch das Nationale Performance Netzwerk

    Frist: 01.03.2024 | Impulsförderung Tanz & Theater für einen Gastspielaustausch innerhalb Deutschlands zwischen Regionen, in denen Strukturen zum qualitativen Erhalt und Ausbau der lokalen Szenen fehlen oder wo die jeweilige einzuladende Kunstform wenig repräsentiert ist. Zwischen 2.000 und 20.000€ gibt es, eingebracht werden müssen 10% Eigen- oder Drittmittel. Details hier.

    Frist: 01.04.2024 | Gastspiele Theater, maximal 60% der Gesamtkosten sind förderfähig, Details hier.
    Frist:15.04.2024 | Gastspiele Tanz International - für deutsche Compagnien/Tänzer*innen im Ausland oder internationale Gastspiele in Deutschland, Details hier.
    Frist: 15.04.2024 | Gastspiele Tanz - maximal 60% der Gesamtkosten sind förderfähig, Details hier.
    Frist: 15.04.2024 | Koproduktionen Tanz - beantragt werden können maximal 50.000€, allerdings max. 50% der Gesamtkosten. Details hier.

    Das NPN vergibt Kofinanzierung für Gastspiele aus den Bereichen Tanz und darstellende Künste.

  3. 01.03.2024 Projektförderung der PwC-Stiftung

    Die PwC-Stiftung fördert bundesweit Projekte der ästhetischen Kulturbildung im Bereich der darstellenden und bildenden Kunst, der Musik und der Literatur sowie neuer Medien und der werteorientierten Wirtschaftsbildung für Kinder und Jugendliche. Ein besonderer Förderschwerpunkt der Stiftung sind Projekte, die auf die Verbindung von kultureller und ökonomischer Bildung abzielen.

    Bewerben können sich gemeinnützige Organisationen sowie Kultur- und Bildungseinrichtungen, deren Projektvorhaben sich durch ihre Konzeption und Kreativität, ihren Inhalt und vernetzte Denkansätze oder neuartige Vermittlungsformen auszeichnen. Sie sollten sich zudem in die vorhandenen Strukturen des Bildungssystems einfügen, damit sie möglichst viele Kinder und Jugendliche erreichen.

    Die Vorstandssitzungen finden üblicherweise im Mai und November jeden Jahres statt. Für das Antragsverfahren muss von der Frist zur Antragstellung bis zur Mitteilung der Vorstandsentscheidung ein Zeitraum von ca. vier bis fünf Monaten eingeplant werden.

    Frist: 01.03.2024

    Alle Infos hier.

  4. 10.03.2024 Neues Förderprogramm für lokale Demokratieprojekte gestartet

    Das Förderprogramm „Allzeitorte. Gemeinsam mehr bewegen“ unterstützt kooperative Projekte und Aktionen zur Demokratiebildung an bereits bestehenden Alltags- und Freizeitorten. Mit dem Programm sollen Menschen die Möglichkeit erhalten, den Mehrwert von Demokratie und Gemeinschaft wieder selbst zu erfahren. Dabei sollen Projekte und Aktionen dort stattfinden, wo Menschen sich häufig und gerne aufhalten: an Alltags- und Freizeitorten. Tridems aus Betreiber*innen von Alltags- oder Freizeitorten, Politischer Bildung und Soziokultur können eine Förderung in Höhe von bis zu 50.000 Euro erhalten, um gemeinsam mit den Besucher*innen der Orte den Mehrwert von Demokratie praktisch und gestalterisch erlebbar zu machen. Die Tridems nutzen das Potenzial vorhandener Alltags- oder Freizeitorte, greifen die Themen der Besucher*innen auf, entwickeln gemeinsam mit ihnen Ideen und werden im Sinne von Demokratiestärkung gestalterisch und produktiv tätig.

    Die Ausschreibung endet am 10. März 2024, danach wählt eine Jury zehn Projekte aus. Ab April folgt eine dreimonatige Konzeptphase. Die einjährige Umsetzungsphase endet im Juni 2025. Ergänzt wird das Programm durch Vernetzungs- und Weiterbildungsangebote sowie eine fachliche und wissenschaftliche Begleitung.

    Das Förderprogramm „Allzeitorte. Gemeinsam mehr bewegen“ ist ein Kooperationsprojekt des Bundesverband Soziokultur e. V. und der Robert Bosch Stiftung GmbH.

    Alle Infos hier.

  5. 15.03.2024 |flausen+Forschungsstipendien 2025

    Das Netzwerk flausen schickt sein Forschungsstipendium in die nächste Runde und sucht nach Einreichungen. Künstler*innengruppen von max. 4 Personen können zu einer Idee oder Frage mit neuen ästhetischen Ansätzen zu experimentieren - ohne Ergebniszwang oder Produktionsdruck. Bedingung: die Gruppe muss seit mindestens vier Jahren bestehen bzw. zusammenarbeiten, um sich bewerben zu können. Finanziert durch flausen werden Proberaum, Unterkunft, finanzielle Unterstützung im Zeitraum des Stipendiums, ein Forschungsbudget sowie ein Mentoring und eine professionelle Prozessbegleitung. Details hier.

    Der Lanze-Tipp: LanZe veranstaltete einst einen MEETWOCH mit dem Titel "wie flausen den Prozess unterstützt und nicht das Produkt". Das Stipendium geht in eine nächste Runde und die Frist für eine Forschungsresidenz für bereits bestehende Künstler*innengruppen von bis zu vier Personen rückt heran. Wer sich nochmal über die Kerngedanken des Stipendiums informieren will, meldet sich bei LanZe - dann sprechen wir nochmal offen in einem digitalen, geschützten Raum mit erfahrenen Stipendiat*innen oder Organisator*innen.

  6. 31.03.2024 |Perform Europe Partnerschaften

    Gefördert durch eine Kooperative internationaler Netzwerke der freien darstellenden Künste (und Co-finanzierung du die EU) sollen in PERFORM EUROPE Partnerschaften aus drei EU-Staaten mit bis zu 60.000€ gefördert werden. Inhaltlich sollen Vorhaben in den Blick genommen werden, die auf Änderungen zielen im Themenbereich a) Inklusion und Diversität oder b) im Kampf gegen den Klimawandel.

    Weitere Informationen hier.

  7. 31.03.2024 Förderung für deutsch-polnische Kunst- und Kulturprojekte

    Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) fördert polnische Kunst und Kultur in Deutschland. Antragsberechtigt sind in Deutschland ansässige gemeinnützige juristische Personen des privaten Rechts, juristische Personen des öffentlichen Rechts, kommunale Gebietskörperschaften und gemeinnützige kirchliche Träger.

    Das Projekt sollte außerdem durch Eigenmittel, Mittel aus Ländern und Kommunen und/oder Spenden von Dritten mitfinanziert werden. Details hier.

  8. 31.03.2024 Förderung von Maßnahmen für die Gestaltung des demografischen Wandels

    Das Land Sachsen-Anhalt verfolgt das Ziel, die Gestaltung des demografischen Wandels im Land zu unterstützen, eine nachhaltige Daseinsvorsorge zu gewährleisten und die Lebensqualität in bevölkerungs- und strukturschwachen Räumen langfristig zu sichern. Zu den geförderten Vorhaben gehören u. a. Konzepte und Projekte zur Anpassung von Infrastruktur und Dienstleistungsangeboten oder Projekte zur Willkommenskultur und Weltoffenheit. Es werden Zuschüsse von bis zu 80% der förderfähigen Kosten und maximal 80.000€ genehmigt.

    Antragsfrist: 31.03.2024

    Mehr Informationen

  9. 15.04.2024 Förderprogramm „Start2Act“ für Prävention und Kindeswohl

    Im neuen Förderprogramm „Start2Act“ der BKJ werden Träger und Verbände der Kulturellen Bildung dabei unterstützt, sichere Orte zu sein, in denen Kinder umfassend vor (sexualisierter) Gewalt geschützt sind. Im Mittelpunkt der Förderung stehen Workshops bzw. Formate, die (sexualisierte) Gewalt thematisieren, reflektieren oder dafür sensibilisieren sowie die Entwicklung von Schutzkonzepten.
    Gefördert werden drei verschiedene Projekttypen mit bis zu 20.000 Euro.
    In Impuls- und Expertiseprojekten können Workshops bzw. Formate für Kinder, Eltern, Ehrenamtliche, Freischaffende bzw. Angestellte und/oder verantwortliche Vorstände umgesetzt werden, die (sexualisierte) Gewalt thematisieren, reflektieren oder dafür sensibilisieren. Außerdem können beteiligungsorientierte Maßnahmen mit Kindern und Jugendlichen mit Methoden der Kulturellen Bildung durchgeführt werden.
    In Entwicklungsprojekten werden Schutzkonzepte mit Beteiligung aller Akteur*innen entwickelt, die dafür sorgen, dass die Vereine und Träger Orte sind, an denen Kinder und Jugendliche wirksam vor (sexualisierter) Gewalt geschützt sind. Das Förderprogramm ist finanziert von der Europäischen Union.
    Die Förderung für ein Impulsprojekt kann ganzjährig beantragt werden. Antragsfrist: mind. 6 Wochen vor geplantem Projektstart. Expertiseprojekt Antragsfrist: 15. April 2024 Entwicklungsprojekt Antragsfrist: 15. Mai 2024.

    Mehr Infos zur Förderung und zu den Anträgen findet ihr hier.

  10. vorauss. April 2024 Fonds Darstellende Künste: Wiederaufnahmeförderung

    Vorausgesetzt wird, dass die wiederaufzunehmende Produktion bereits aus Mitteln des Fonds gefördert wurde und außerdem 50% der Fördersumme beim Fonds (z.B. bei 15.000€: 7.500€) aus öffentlicher Hand (Land/Kommune) bereits gesichert sind.

    Details hier

  11. Mikroförderung der Deutschen Stiftung für Ehrenamt und Engagement

    Mit bis zu 90% und maximal 2.500€ je Vorhaben unterstützt die DSEE Engagement. Die möglichen Vorhaben sind vielfältig, von Workshop, Snacks bei einer Interessestiftenden Aktion oder Homepagearbeiten.

    Details hier.

  12. Förderungen der Neumayer Stiftung

    Die Förderung von Bildung und Erziehung ist im Sinne der Neumayer Stiftung eine wichtige Investition in die Zukunft, somit liegt ein zentraler Fokus der Stiftungsarbeit in der operativen Kinder- und Familienbildung. Sie finanziert zudem Leistungsstipendien und fördert aktiv Projekte in Kunst und Kultur, in der Gesundheitspflege sowie in der Jugendhilfe und Altenhilfe.

    Die Anträge können fortlaufend eingereicht werden. Details hier.

Ausschreibungen

Achtung: Das Datum meint die Einreichungsfrist. Bei überzeitlichen Angeboten gibt es daher keine Datumsangabe.

  1. Mitarbeitende gesucht: Buchhaltung und Controlling

    Mit Einstellungsbeginn zum 01.03. sucht der Friedrich Bödecker Kreis eine Person für Buchhaltung und Controlling in Teilzeit, bezahlt nach TVL E9b. Hier findet sich die Ausschreibung.

  2. 29.02.2024 | UNIDRAM 2024: 30. Internationales Theaterfestival Potsdam

    Vom 05.-09.11.2024 präsentiert UNIDRAM ein Programm unterschiedlichster Theaterformen aus Europa. Einen besonderen Schwerpunkt bildet dabei zeitgenössisches visuelles Theater, das genreübergreifend konzipiert ist. Bewerbungen können ab sofort eingereicht werden. Achtung: ein Mitschnitt der Produktion wird verlangt. 

    Für die ausgewählten Gruppen gibt es eine Gage, Reisekosten und Verpflegung. Die Anwesenheitsdauer der Künstler*innen richtet sich nach ihren Bedarfen hinsichtlich Auf- und Abbauzeiten.
    Weitere Informationen hier.

  3. 29.02.2024 | Ideenwettbewerb: REVIERPIONIER Sachsen-Anhalt

    Bürger*innen, Vereine, Stiftungen, gemeinnützige Institutionen und Schulen und Kitas in den Landkreisen Anhalt-Bitterfeld, Burgenlandkreis, Mansfeld-Südharz, Saalekreis und der Stadt Halle (Saale) werden aufgerufen, sich für den Ideenwettbewerb »Revierpionier Sachsen-Anhalt« zu bewerben. In vier verschiedenen Kategorien können Ideen eingereicht werden. In der Kategorie »Zunkunftgestalten« werden Projektideen von und für Kinder und Jugendlichen unter anderem im Bereich Kultur gesucht. Für die Umsetzung von Projektideen stehen Preisgelder von bis zu 21.000€ zur Verfügung. 

    Der Wettbewerb ist Teil des Förderprogramms »Stärkung der Transformationsdynamik und Aufbruch in den Revieren und an den Kohlekraftwerkstandorten – STARK«. Weitere Details hier.

  4. 20.03.2024 |
    Projektleitung für den Offenen Kanal Magdeburg gesucht

    Der Offene Kanal Magdeburg e.V. besetzt die Projektleitung (m/w/d) für das Projekt „Mit eigenen Augen“ neu. Das Projekt läuft seit dem 01.10.2022. Für die Stelle sind aktuell 30 Wochenstunden geplant. Sie ist vorerst befristet bis 30.09.2024, eine Verlängerung bis 30.09.2025 ist abhängig von der Bewilligung der notwendigen Fördermittel.

    Die Arbeit im Projekt „Mit eigenen Augen“ und umfasst folgende Aufgaben:

    • Leitung und Umsetzung des Projekts
    • Projektmanagement
    • Erfolgs- und Budgetkontrolle
    • Kommunikation mit Projektpartner*innen und Nutzer*innen
    • Inhaltliche und organisatorische Anleitung und Begleitung der Teilnehmerinnen des Projekts
    • Öffentlichkeitsarbeit
    • Unterstützung von verwaltungstechnischen und finanziellen Projektprozessen
    • Zusammenarbeit mit allen Bereichen des Offenen Kanals Magdeburg

    30 Wochenstunden, zunächst befristet bis 30.09.2024, Antrag auf Folgeförderung läuft, Entgelt nach TV-L E10.
    Details hier.

  5. 31.03.2024 Open Call: Zu Gast bei Urbane Künste Ruhr

    Urbane Künste Ruhr vergibt für das Jahr 2024 sechs Gastkünstler*innen-Aufenthalte mit verschiedenen regionalen Kooperationspartner*innen im Ruhrgebiet. Während eines dreimonatigen Recherche-Aufenthalts laden wir dazu ein, ein kontextspezifisches Projekt zu entwickeln, das voraussichtlich in einer kuratierten Ausstellung im Jahr 2025 der Öffentlichkeit präsentiert werden soll.

    Das Programm richtet sich an Künstler*innen und Kollektive, die an der Arbeit im Ruhrgebiet und einer zeitgenössischen Perspektive auf die polyzentrische Region und ihre Themen interessiert sind. Es wird unter anderem gemeinsam mit den regionalen Kooperationspartnern Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets, Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur umgesetzt. Durch die Anbindung an jeweils einen der Kooperationspartner bzw. verschiedene Schwerpunkte werden Arbeitsmöglichkeiten und Arbeitsorte für unterschiedliche künstlerische Praktiken sowie verschiedene thematische Zugänge zum Ruhrgebiet geschaffen.

    Das Gastkünstler*innen-Programm von Urbane Künste Ruhr ist Teil des neuen Gesamtkonzepts unter der Künstlerischen Leitung von Britta Peters und baut auf dem seit 2018 bestehenden ergebnisoffenen Residenzprogramm Zu Gast bei Urbane Künste Ruhr auf. Anders als bisher sollen die Recherchen vor Ort später in einer Ausstellung münden.

    Open Call: Wir laden Künstler*innen und Kollektive dazu ein, in einem dreimonatigen Rechercheaufenthalt und in engem Austausch mit dem kuratorischen Team vor Ort einen Entwurf für eine künstlerische Arbeit zu entwickeln, die – je nach Eignung und beidseitig ohne Verpflichtung – 2025 Teil einer gemeinsamen Ausstellung werden soll. Bei der Bewerbung für den Open Call ist die Wahl von einem der drei Schwerpunkte für das spezifische Projektvorhaben erforderlich! Aus den Einreichungen werden insgesamt sechs Positionen (zwei je Schwerpunkt) von einer Fachjury ausgewählt.

    Recherchezeiträume:

    1. Kokerei Hansa: 1.8.—31.10.2024

    2. Haus der Geschichte des Ruhrgebiets: 1.9.—30.11.2024

    3. Schwerpunkt Performance: 1.9.—30.11.2024

    Bewerbungsfrist: 31. März 2024

    Ausführliche Informationen zur Ausschreibung sind hier zu finden: Open Call: Zu Gast bei Urbane Künste Ruhr (PDF)
    Die Bewerbungsunterlagen sind über dieses Formular einzureichen. Bei erfolgreicher Bewerbung erscheint oben der Hinweis „Submission saved“.

    Rückfragen an: zugast☉urbanekuensteruhr.de, Alisha Raissa Danscher (Kuratorin Urbane Künste Ruhr) und Tanja Borcherding (Projektkoordination)

  6. 15.04.2024 |
    Theaterpreis des Bundes

    In 3 verschiedenen Kategorien werden Auszeichungen vergeben, Preisgelder von insg. 500.000€ werden vergeben.

    Details zur Bewerbung, zum Prozess, zur Jury und den Anforderungen hier.

  7. LanZe-Praktikum // Schüler*innentheatertreffen

    Für unser Theaterfestival mit jungen Menschen, das landesweite Schüler*innentheatertreffen (STT), welches 2024 bereits zum 29. Mal stattfinden wird, suchen wir eine*n Praktikant*in.

    Das Praktikum bietet Einblick und Gestaltungsmöglichkeiten in Konzeption, Planung, Vorbereitung und Durchführung des Festivals, welches wir vom 12.06. – 15.06.2024 in Halberstadt veranstalten werden. Einen Eindruck vom vorangegangenen Festival erhaltet ihr durch unsere filmische Kurzdokumentation.
    Weitere Informationen zum STT sind hier zu finden. Als gemeinnütziger Verein sind wir seit 1991 dafür zuständig, die freien darstellenden Künste in Sachsen-Anhalt zu unterstützen. Einen großen Teil nimmt dabei die Förderung von Theater mit und von Kindern und Jugendlichen ein.

    Wir bieten Einblick in verschiedene Aufgabenfelder. Im Gespräch mit dir werden wir gemeinsam entscheiden, wie du dich in das Projekt einbringen kannst, orientiert an deinen Interessen und Ressourcen. Teile der Arbeitszeit können auch im Home-Office geleistet werden. Das konkrete Aufgabenfeld ist die Unterstützung bei Planung, Vorbereitung und Durchführung des Schüler*innentheaterfestivals.

    Mögliche Arbeitsbereiche sind:
    - Kommunikation mit Teilnehmenden, beteiligten Gewerken und Partnern
    - Unterstützung bei der Betreuung der teilnehmenden Gruppen
    - Erstellung von Übersichten, Dokumentation, Rechercheaufträge
    - Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit
    - Unterstützung bei der Umsetzung des Social-Media Auftritts während des Festivals
    - Unterstützung bei verschiedenen Austauschformaten und Workshops
    - Konzeptionierung und Durchführung eines eigenen Angebotes

    Zeitraum: 3 Monate à 3 Tage/Woche von April bis Juni 2024 in Magdeburg und Halberstadt
    Vergütung: 300,-€ monatlich

    Unsere Anforderungen an dich:
    - Deutschkenntnisse (fließend) in Wort und Schrift
    - Interesse an Arbeit mit jungen Menschen, Theater und Tanz
    - Kommunikative und organisatorische Fähigkeiten
    - Ganztägig verfügbar vom 11.06. bis 15.06.2024 für das Theaterfestival in Halberstadt
    - Fähigkeit, sich zügig einen Überblick zu verschaffen
    - strukturiertes selbstständiges Arbeiten im Team
    - Gute Computerkenntnisse allgemein; konkret: sehr gute Kenntnisse und Fähigkeiten
    in der Benutzung gängiger Office-Programme (Word, Excel, Adobe Acrobat, Outlook)

    Die Bewerbung (Motivationsschreiben, Lebenslauf) auf elektronischem Weg und in einem Dokument (pdf)– schicke bitte bis zum 29.02.2024 an: christiane.boehm☉lanze-lsa.de
    Tel. für Rückfragen: 0391 886859-2

  8. 04.03.2024 | Preis: Projekte innovativer Sprachförderung gesucht

    Die Hamburger Joachim Herz Stiftung zeichnet innovative Sprachbildungs- und Sprachförderprojekte für Jugendliche und junge Erwachsene aus. Ob Tagebuchschreiben im Sommercamp oder Leseangebote für straffällig gewordene Jugendliche– alle Ansätze und Konzepte sind willkommen. Bewerben können sich gemeinnützige und öffentliche Organisationen aus Deutschland, die mit ihrer Arbeit die Sprachkompetenz von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 10 und 25 Jahren fördern.

    Weitere Informationen hier.

  9. 08.03.2024 | Aufruf zur Mitwirkung an einer breit angelegten Studie

    Unser Bundesverband Freie Darstellende Künste (BFDK) führt seit Juli 2023 eine „Studie zur wirtschaftlichen und sozialen Lage von Soloselbstständigen und Hybriderwerbstätigen in der Kultur- und Kreativwirtschaft (KKW), dem öffentlichen Kulturbetrieb und Kulturberufen in Deutschland“ gemeinsam mit der Prognos AG durch. 

    JETZT wurde die dazugehörige Online-Umfrage veröffentlicht - und wir rufen zur Teilnahme auf.

  10. 15.03.2024 FAIRWANDLER-Preis 2024

    Mit dem bundesweit ausgeschriebenen FAIRWANDLER-Preis würdigt die Karl Kübel Stiftung herausragende junge Initiativen und Sozialunternehmen, die gesellschaftlichen Wandel in Deutschland nachhaltig und wertegeleitet voranbringen und so einen beispielhaften Beitrag leisten, damit künftige Generationen bestmögliche Lebensbedingungen für ihr Aufwachsen vorfinden können. Das zugehörige FAIRWANDLER-Programm im Odenwald-Institut der Karl Kübel Stiftung unterstützt die Preisträgerinnen und Preisträger darin, ihr gesellschaftliches Engagement und ihre persönlichen Ziele in ihrem unternehmerischen Handeln zu verbinden.

    Weitere Informationen hier.

  11. 15.05.2024 | Mentorat/Stipendium für Künstler*innen mit Behinderung

    Bis 2025 vergibt die Kulturstiftung des Bundes insgesamt 36 achtmonatige Stipendien an Künstlerinnen und Künstler mit Behinderung. Mit selbstgewählten Mentorinnen oder Mentoren beraten sich die Stipendiat*innen zu ihrem weiteren künstlerischen Werdegang.

    Onlineberatungen zum Mentoringprogramm finden statt am 21.03., 14 Uhr, 10.04., 15 Uhr, 30.04., 16 Uhr unter vorheriger Anmeldung an pik@kulturstiftung-bund.de.
    Weitere Informationen zum Programm hier.

  12. 30.06.2024 Autor*innen-Aufruf für kubi-online: Neuvermessung Land! Kulturelle Bildung in ländlichen Räumen

    Kulturelle Bildung in ländlichen Räumen war 2018 das erste kubi-online Dossierthema: eine umfassende Feldvermessung der Perspektiven aus Sparten und Akteurskontexten, Gesellschafts-, Bildungs- und Kulturpolitik ebenso wie Raumsoziologie, Kunst- und Kulturpädagogik. Seitdem wandelten sich ländliche Räume: Zum einen entfachten steigende Mieten in den Großstädten, Pandemie sowie Digitalität verbunden mit Mobiler Arbeit eine neue Landlust: Immer mehr Menschen ziehen aufs Land. Zum anderen sind ländliche Räume in den Diskursen von Praxis und Forschung Kultureller Bildung vehementer präsent, (Modell- und Forschungs-) Projekte generierten neue Erkenntnisse, aber auch die Gesellschaft und ihre Themen änderten sich.

    Weitere Informationen hier.

Workshops, Webinare, Konferenzen

Achtung: Das Datum meint den Termin der Veranstaltung/ des Webinars etc.. Anmeldungsfristen findet ihr ggf. im Text. Bei überzeitlichen Angeboten gibt es daher keine Datumsangabe.

  1. 27.02.2024 | Infoveranstaltung Basiswissen Barrierefreiheit: Kategorie Bewegen

    Die erste Veranstaltung der Online-Reihe „Basiswissen Barrierefreiheit“, in der kubia Tipps zur Analyse, Planung und Umsetzung von Barrierefreiheit in Kunst und Kultur gibt, widmet sich der Kategorie Bewegen. Folgetermine der Veranstaltung befassen sich mit den Wahrnehmungsaspekten: 25.04.2024 Hören | 17.06.2024 Sehen | 27.08.2024 Empfinden | 19.11.2024 Verstehen.

    10-12:30 Uhr, online, kostenfrei
    Weitere Informationen hier.

  2. 27.-29.02.2024 Fachtage Akademie für Theater und Digitalität

    Was bedeutet das Zeitalter der Digitalität für die Frage, wie wir Theater machen? Digitale Tools ermöglichen uns neue Bildwelten, neue Räume, neue Formen von Präsenz, neue Erzählformen – völlig neue Möglichkeiten auch im physischen Bühnenraum. Aber die größten Auswirkungen digitaler Tools sind womöglich unsichtbar: sie verändern Arbeitsprozesse, Umgangsweisen, Organisation von Entscheidungsprozessen und Machtverteilungen in Kulturinstitutionen. Wer das künstlerisch und organisatorisch gestalten will, muss in der Lage sein, mit den neuen Instrumenten zu spielen. Dazu muss man sie kennen.

    Weitere Details zur Kooperation zwischen Netzwerk Regie und der Akademie für Theater und Digitalität finden sich hier.

  3. 29.02.2024 Basiswissen Steuern und Finanzamt

    Nicht nur als Berufseinsteiger*in im Bereich der Freien Darstellenden Künste hat man jede Menge Fragen zu steuerlichen Pflichten, Fristen und Fachbegriffen, auch bei langjährig Aktiven bestehen oft noch Unklarheiten. Welche Steuererklärungen bzw. Anlagen muss ich einreichen und wann? Was darf in der Einnahmen-Überschuss-Rechnung als Betriebsausgabe abgesetzt werden? Muss ich Umsatzsteuer zahlen oder kann ich von der „Kleinunternehmer*innen“- Regelung profitieren? Und welche Angaben gehören eigentlich in eine ordnungsgemäße Rechnung?

    Das Online-Seminar gibt einen kompakten Überblick über diese Themen und möchte Unklarheiten beseitigen.

    Unsere Referentin Jana Vierheilig arbeitet seit 2015 in einer Berliner Steuerberatungskanzlei. Vor der Ausbildung zur Steuerfachangestellten hat sie ein Studium der Theaterwissenschaft sowie Kommunikations- und Medienwissenschaft abgeschlossen und in der Organisation und Pressearbeit verschiedener Theaterfestivals (Theater der Welt 2008, Neue Stücke aus Europa 2012) und freiberuflich als Dramaturgie-/Regieassistentin (Ballhaus Naunynstraße) gearbeitet.

    29.02.2024 10-13 Uhr

    Die Online-Beratung ist kostenfrei.
    Den Angemeldeten wird vor dem Workshop ein Link gesendet.

    Anmeldung: regina.busch@laprof.de – Regina Busch (Organisation)

  4. 29.02.2024 | BUZZ-Städtepol Leipzig & Region Mitteldeutschland ROUNDTABLE

    Der ROUNDTABLE ist gedacht als Ort für regionale Vernetzung in der Zirkusszene. Bei diesem Treffen findet außerdem ein Infoaustausch zur La nuit du cirque und das bundesweite Festival Zeit für Zirkus (15.-17.11.2024) statt. Nach einem kurzen Einblick in die Entstehung des deutschlandweiten Zirkusfestivals, gehen wir zu regionalen Finanzierungs- und Kooperationsmodellen in den Austausch - denn das Festival sucht weitere Veranstaltende für das bundesweite, dezentrale Festival.

    29.02.2024 

    18-19:30 Uhr digital via Teams, um Anmeldung an leipzig☉bu-zz.de wird gebeten

  5. 04.03.2024 |
    Open Call: Onassis AiR Dramaturgie Fellowships in Athen, Griechenland

    Für die Saison 2024/25 schreibt Onassis AiR zum ersten Mal vier Dramaturgie-Fellowships aus. Die Fellowships dienen der Erforschung und Entwicklung neuer, performativer Arbeiten und dauern jeweils drei Monate. Die ausgewählten Teilnehmer*innen erhalten ein Honorar, ein Forschungs- und Entwicklungsbudget, sowie zusätzliche Anleitung und engagierte Betreuung bei der Entwicklung ihrer Arbeit. 

    Weitere Details hier.

  6. 15.03.2024 |
    Open Call für künstl. Nachwuchs: Shanghai Summer School (Chinese Opera)

    Die Shanghai Theatre Academy (STA), Mitglied des ITI/UNESCO-Netzwerks für Hochschulbildung hat die Bewerbungsrunde für die Shanghai Summer School (Chinese Opera) vom 5. bis 26. Juni 2024 eröffnet. Das Programm bietet drei Kurse an: Chinesische Opernpraxis, chinesische Operntheorie und chinesische Kultur. Die Sommerschule ist offen für max. 20 internationale Studierende.  

    Weitere Details hier.

  7. 15.03.2024 |
    ITI Armenien: Open Call HIGH FEST International Performing Arts Festival

    Das HIGH FEST International Performing Arts Festival findet vom 1. bis 8. Oktober 2024 in Eriwan, Armenien statt. Künstler:innen und Theaterschaffende aus allen Bereichen der Darstellenden Künste sind eingeladen, ihre Produktionen vorzustellen.

    Weitere Details hier.

  8. 15.03.2024 |
    Pina Bausch Fellowship for Dance and Choreography

    Das Pina Bausch Fellowship richtet sich an Kunstschaffende aus den Bereichen Tanz und Choreografie – alle Tanzformen sind willkommen. Künstler:innen können sich für ein Vollzeit- oder für ein Teilzeit-Stipendium bewerben. Jedes Stipendienformat wird selbstständig von den Bewerber:innen und ihren Kooperationspartner:innen gestaltet, sollte zwischen September 2024 und August 2025 stattfinden und mindestens drei Monate dauern.

    Weitere Details hier.

  9. 19.03.2024 |
    Open Call: EFFEA Call#3

    Der European Festivals Fund for Emerging Artists - EFFEA ist eine Initiative der European Festivals Association, die aufstrebenden Künstler:innen eine Plattform bietet, um ihre Karriere auf internationaler Ebene durch Festivals zu entwickeln. Im Rahmen der Förderung werden etwa 50 Aufenthalte von 50 Nachwuchskünstler:innen am Sitz von 50 führenden Festivals in Zusammenarbeit mit mindestens einem oder zwei Partner:innenfestivals unterstützt. Die Künstler:innenaufenthalte sollten zwischen dem 1. Juni 2024 und dem 31. Mai 2025 stattfinden.

    Weitere Details hier.

  10. 17.04.2024 | Forum Berufseinstieg TANZ #2

    BFDK und Dachverband Tanz laden ein zur gemeinsamen kritischen Reflexion der Situation und Perspektiven von freischaffenden Nachwuchskünstler*innen im Tanz mit Blick auf Ausbildung, Praxis, Arbeitswelt sowie Qualifizierung. Zusammen mit den Ergebnissen der ersten Tagung im November 2023, die in Kürze auf der Website von DIS-TANZ-START dokumentiert sein werden, sollen die Handlungsempfehlungen und Arbeitsaufträge für eine Verbesserung der Lage in dieser besonderen „Transition-Phase“ von Tanzkünstler*innen konkretisiert werden.

    Hinweis zur Zugänglichkeit: Es einen Stream geben, der öffentlich zugänglich sein wird. 

  11. 08.-10.03.2024 | Sich zur Verfügung stellen – Intimität als künstlerische Praxis

    Wie das Theater wieder zu einem Ort wirklicher Begegnung werden kann und welche konzeptionellen, inszenatorischen und performativen Strategien dafür kreiert werden können, wie man als Künstler*innen und Vermittler*innen Fassaden ablegen und das Publikum mit theatralen Mitteln wahrhaftig berühren kann, sind Inhalte dieses Workshops. Er ist eine Ermutigung zur Hingabe und zur Vermittlung echter Zuwendung in den Darstellenden Künsten.

    in Wolfenbüttel
    Dozent: Daniel Cremer
    Weitere Informationen hier.

  12. 11.03.2024 |Produktionsbande: gegenseitige Unterstützung

    Produzentinnen ermöglichen und halten oft Räume für andere Akteurinnen und ihre Prozesse. Sie vermitteln als meist allein arbeitende Schnittstellen zwischen allen künstlerischen und kreativ-organisatorischen sowie kreativ-technischen und administrativen Beteiligten. Wie steht es aber um die eigenen Bedarfe und Erfahrungen? Die Produktionsbande bietet einen Safer Space, moderiert von Michelle Bray, Schwarze Deutsche mit Berufserfahrung im deutschsprachigen Theater seit 2006. In den Blick genommen werden Erfahrungen von Diskriminierung, die Arbeitsrealität von Schwarzen und Produzent*innen of color sowie diejenige von international tätigen Produzierenden.

    Termine: 15.01.,19.01., 11.03.2024
    online, via Zoom

    Weitere Informationen hier.

  13. 15.03. – 17.03.2024 Workshop: Forumtheater und Musik

    Diese Fortbildung lädt alle ein, die sich bewegen wollen, Fragen haben und sich gesellschaftspolitisch einmischen wollen.
    Das Forumtheater ist eine Methode aus dem Theater der Unterdrückten (nach Augusto Boal) – ein Format, welches die Realität durch das Theater zu ändern (ver)sucht. Mit dem Theater der Unterdrückten haben wir die Möglichkeit, eigene erlebte oder beobachtete Situationen in Szene zu setzen, andere Perspektiven einzunehmen und auszuprobieren, Fragen zu stellen.  
    Wir schlüpfen in Rollen tauschen uns in einem kollektiven Prozess über Körperbilder aus und improvisieren neue/ andere Lösungswege.

    Wie können wir Sounds und Rhythmik nutzen, um uns zu verständigen und auszudrücken?
    Mit Musikinstrumenten wollen wir ein Labor für experimentelle Ausdrucksformen eröffnen.

    Die Bühne ist frei, für unsere Themen und Ideen, ob mit oder ohne Schauspielkenntnisse.

    Freitag: 17 – 20 Uhr

    Samstag: 11 – 18 Uhr

    Sonntag: 11 – 15 Uhr

    Anmeldung bis 10.03.2023 bei:theater☉kulturwerkstatt-halle.de

    Teilnahmebeitrag: 30,00 € (verhandelbar)
    & jede:r bringt einen kulinarischen Beitrag für die Selbstverpflegung mit.

    Der Workshop findet im Rahmen der Bildungswochen gegen Rassismus vom 09.-22.03.2024 in Halle statt.

  14. Beratungs- und Begleitungsprogramm des LAFT Berlin

    Der LAFT Berlin hat ein umfangreiches Beratungs- und Begleitungsprogramm für die freien darstellenden Künste, an dem auch Nicht-Berliner*innen teilnehmen können.
    Themen reichen von Antragsstellung bis Steuerberatung.

    LanZe-Hinweis:
    Ihr habt an einer Veranstaltung teilgenommen, sie war super und hilfreich und ihr wünscht euch, dass LanZe sie hier anbietet, den Inhalt übernimmt und anderen Kolleg*innen in Sachsen-Anhalt die Teilnahme ermöglicht - dann lasst uns wissen, welches Angebot das war - per Mail an info☉lanze-lsa.de - ein Link und der Betreff "Veranstaltung war super - bitte übernehmen" reicht.

Archiv

Hier findet ihr News aus den letzten Wochen und Monaten.

  1. Countdown: Noch bis Ende September Zeit für die Statistik zum Jahr 2022

    Die Sammlung statistischen Materials ist selten aufregend, die Auswertung aber, wenn genügend Daten zusammengetragen werden konnten, birgt manchmal Überraschungen - meistens liefert sie vor allem nutzbare Belege.  
    Dank der Statistik können wir aufzeigen, dass in Sachsen-Anhalt mehr Kolleg*innen als bundesweit in Vereinen zusammengeschlossen sind – wir können diese Tatsache beforschen und feststellen, dass es wahrscheinlich an den hiesigen Förderrichtlinie liegt und mitnichten die erwünschte Arbeitspraxis abbildet. Wir können landesseitige Besonderheiten herausarbeiten, wie z.B. die Tatsache, dass hiesige Künstler*innen dazu beitragen, dass die freien darstellenden Künste spartenbezogen besonders breit aufgestellt sind und die Freie Kulturlandschaft maßgeblich vervielfältigen – das macht sie vielleicht sogar zäher als bundesweite Kolleg*innen, weil sie gewohnt sind, verschiedene Sparten zu bedienen. 

    Wir wissen auch, dass die Vergütung oberhalb der Honoraruntergrenze noch #VielLustNachOben zulässt: Denn obwohl in der neuen Richtlinie zur Förderung der Theater in freier Trägerschaft zur Anwendung der Honoraruntergrenze eine deutliche Empfehlung ausgesprochen wird, findet eine Vergütung oberhalb dieser Grenze nur in 17% aller Fälle statt. Der bundesweite Schnitt liegt derzeit bei 32%. Und das, obwohl die Verpflichtung oder Empfehlung der Honoraruntergrenze lediglich in zwei, drei weiteren Bundesländern bereits eingeführt ist. Wir müssen also in Sachsen-Anhalt vor allem auf eine Verbindlichkeit der Mindesthonorierung an allen relevanten Stellen hinwirken. 

    Also: unterfüttert unsere Datengrundlage, mit der wir noch präziser kulturpolitisch und praktisch arbeiten können. Ihr habt noch Zeit bis zum 30.09.2023 – nehmt teil. Link zur Umfrage.

  2. Achtung: KSK-Prüfungen angekündigt

    Die Anfragen zur Einkommenschätzung 2024 sind raus. In diesem Kontext versendet die KSK an Einzelne die Aufforderung zur Vorlage der Steuerbescheide oder den Hinweis auf eine bevorstehende Tiefenprüfung. Achtet auf diesen Hinweis im Schreiben (siehe Bild).

    Falls es Euch getroffen hat bleibt ruhig und sucht Euch im Zweifel Unterstützung. Korrekterweise von Anwält*innen. Bei Vermittlungsbedarf meldet euch bei LanZe.

  3. Beratungsstelle für EU-Förderung: Creative Europe Desk KULTUR

    Die offizielle nationale Kontaktstelle für die Kulturförderung der EU hat ihren Sitz in Bonn. Die Kolleg*innen beraten sowohl hinsichtlich Förderbarkeit einer konkreten Idee als auch generell bei Bedarf nach Hilfestellung.

    Die Geschäftsstelle sucht derzeit nach einer studentischen Hilfskraft für 6Std./Woche (Frist: 21.09.2023), die aus dem Homeoffice geleistet werden kann - und Einblick gibt in Förderung auf EU-Ebene.

  4. Haushaltsentwurf der Landesregierung

    Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt hat den Entwurf für den Haushaltsplan 2024 beschlossen. Das teilte die Staatskanzlei mit. Demnach sind insgesamt Ausgaben in Höhe von 14,7 Milliarden Euro veranschlagt. Das ist so viel wie nie zuvor in der Geschichte des Landes. Allerdings plane die Landesregierung eine sogenannte allgemeine globale Minderausgabe in Höhe von 432 Millionen Euro, die das Land einsparen soll. Das Haushaltsvolumen beträgt demnach 14,27 Milliarden Euro. Der Landtag von Sachsen-Anhalt wird sich im September mit dem Haushaltsentwurf befassen. 

    Kommentar LanZe: Dass sich der Landtag mit dem Entwurf bereits im September befassen kann, ist mehr als ein Hoffnungsschimmer für einen vom Landtag beschlossenen Haushalt noch in 2023 veröffentlichen zu können - und damit vorauss. schon im Januar/Februar verbindliche Zuwendungsbescheide aus der Bewilligungsbehörde erhalten zu können!

  5. Übungsleiterpauschalen - ohne Dokumentation rückwirkend sozialversicherungspflichtig

    Wer die Bezahlung per Übungsleiterpauschale/Ehrenamtsfreibetrag nicht ordentlich dokumentiert, läuft Gefahr, für die Zahlungen rückwirkend Sozialversicherungsbeiträge leisten zu müssen!

    Der gesetzliche Rahmen: Übungsleiter- und Ehrenamtsfreibetrag nach § 3 Nr. 26 und 26a EStG werden auch im Kulturbereich gern genutzt, um steuerfreie Vergütungen bezahlen zu können. Die Anwendung dieser steuerlichen Begünstigung setzt voraus, dass die Tätigkeiten nebenberuflich ausgeübt werden. Beim Übungsleiterfreibetrag sind zudem nur pädagogische, künstlerische und pflegerische Tätigkeiten begünstigt. 

    Der akute Fall: Die Nachweispflicht liegt aber grundsätzlich beim Verein wie ein Urteil des Landessozialgericht (LSG) Sachsen-Anhalt jetzt zeigt (Urteil vom 13.07.2023, L 3 BA 26/21). Im benannten Fall beschäftigte ein Verein auf freiberuflicher Basis mehrere Mitarbeiter, deren Tätigkeitsdokumentation nicht lückenlos und nicht ausreichend definiert waren. Auffällig wurde dies durch eine Prüfung der Deutschen Rentenversicherung. Ergebnis der Prüfung lautete, dass weder eine selbstständige Tätigkeit vorgelegen hatte, noch der Verein die Voraussetzungen für den Übungsleiter- und Ehrenamtsfreibetrag nachgewiesen hatte, sodass alle Vergütungen nachträglich als sozialversicherungspflichtig behandelt und Zahlungen nachgefordert wurden. Das Landesgericht stellte fest, dass der Verein als Auftraggeber Einzelnachweise hätte führen müssen.

    Was bedeutet das konkret? Wer steuerfreie Vergütungen gem. §3 Nr. 26 und 26b EStG zahlen will, sollte je Zahlung einen Nachweis erbringen. Dieser muss beinhalten: 

    • Tätigkeit der beauftragten Person und ihr Zusammenhang zu den gem. §3 Nr. 26/26b begünstigten Tätigkeiten (für freie darstellende Künste am ehesten relevant: pädagogisch und/oder künstlerisch)
    • Zeitaufwand (max. 14 Std. wöchtl. pauschal - das kann in mehreren aufeinanderfolgenden Zeiträumen verschieden hoch sein, sollte sich in Gänze aber bei weniger als 1/3 üblicher Vollbeschäftigung einpendeln)

    Die Form des Nachweises kann sein:

    • Arbeits- oder Honorarvertrag, aus dem die Art der Tätigkeit und die wöchentliche oder monatliche Arbeitszeit hervorgehen. Werden verschiedene Tätigkeiten ausgeübt, die nicht alle begünstigt sind, müssen sie nach Stunden aufgeschlüsselt werden, damit für einen Teil der Vergütung der Freibetrag genutzt werden kann
    • eine Stundenaufstellung, sofern der Zeitumfang vorab nicht festgelegt werden kann - das kann auch im Rahmen der Rechnung sein
  6. Künstlersozialabgabe im internationalen Kontext

    Über das Künstlersozialversicherungsgesetz (KSVG) können sich selbstständige Künstler:innen/Publizist:innen absichern. Auch bei Grenzüberschreitenden und internationalen Tätigkeiten spielt die KSA eine Rolle. Beispielsweise fällt die KSA nicht auf Honorare an Künstler:innen/Publizist:innen an, die im Ausland eine Leistung erbringen, die ausschließlich im Ausland und nicht in Deutschland genutzt wird. Dafür fällt KSA allerdings auch auf Honorare für selbstständige Künstler:innen/Publizist:innen mit Wohnsitz im Ausland an, die in Deutschland eine Leistung erbringen.

    Mehr Infos dazu findet ihr hier.

  7. Dokumentation "Performing Arts - Performing Future"

    Die Publikation beleuchtet das Modellprojekt von BFDK und Performing for Future zum Thema Nachhaltigkeit in all seinen Facetten, fasst zusammen, weitet aber auch den Blick - über Videomitschnitte unserer Veranstaltungen, Arbeitsmaterialien und weiterführende Hinweisen.

    Sie ist zu finden in der Wissensrubrik von Performing for Future und in der Mediathek des BFDK.

  8. Kultur = kritische Infrastruktur

    Kürzlich wurde auf Bundesebene ein Referentenentwurf des KRITIS-Dachgesetzes eingebracht, der zukünftig im Krisenfall kritische Infrastruktur neu definieren soll. In den aktuell geltenden zwischen Bund und Ländern abgestimmten Regelungen wird Kultur als kritische Infrastruktur geführt, weil ihr mit Blick auf die Identitätsstiftung eine besondere Rolle zukommt wie z. B. Theatern oder Konzerthäusern. In Kulturorten, wie Archiven, Bibliotheken und Museen, werden identitätsstiftende Kulturgegenstände und Dokumente aufbewahrt.

    Die Aufnahme in das Gesetz soll auch Kultureinrichtungen sowie speziell Kulturgut bewahrenden Institutionen ermöglichen, sich auf Katastrophen unterschiedlichster Art besser vorbereiten zu können, um ggfs. adäquat reagieren und damit die Folgen begrenzen zu können.