aufBRUCH – Vortrag&Gastspiel am 6.5.

Unser Qualifizierungsprogramm „weiter schauen bilden“ geht in die nächste Runde! Am 06.05. beginnt das Modul „aufBRUCH“ mit zwei spannenden Veranstaltungen, die wir euch hiermit unbedingt ans Herz legen wollen.

Vortrag von Prof. Lutz-Scheurle zu „Gefährliche Begegnung? Einige Beobachtungen zu politischen und künstlerischen Strategien zwischen Theater und Politik“ (mit anschl. Diskussion)
Zeit: 06.05.2018 // 17 Uhr
Ort: Otto-von-Guericke-Universität // Gebäude 29 // Raum E037
kein Eintritt

DEN VORTRAG FINDET IHR IN KOMPLETTER LÄNGE HIER!

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Gastspiel des nö theater aus Köln mit „Inside AfD“ (plus Nachgespräch)
Zeit: 06.05.2018 // Einlass ab 18.30 Uhr // Beginn 19 Uhr
Ort: CampusTheater Magdeburg
Eintritt: Spende

Wer sich verbindlich für den Vortrag anmeldet, sichert sich damit einen Sitzplatz bei der Theatervorstellung. Meldet euch einfach bei Angela Mund (angela.mund@lanze-lsa.de).

Eine Wegbeschreibung findet ihr hier. Wir bieten einen Vortreffpunkt an: 16.30 Uhr am Haupteingang der Unibibliothek. Nach dem Vortrag, gegen 18.30 Uhr, gehts weiter zum Gastspiel vom nö theater mit „Inside AfD“ im CampusTheater, welches quasi um die Ecke liegt. Auch hier können wir dann gern als Gruppe ins Theater schlendern. Wir freuen uns!

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Nähere Beschreibung:

Vortrag&Diskussion

„Gefährliche Begegnung? Einige Beobachtungen zu politischen und künstlerischen Strategien zwischen Theater und Politik“

Zwei scheinbar gegenläufige Strömungen lassen sich derzeit im rechten politischen Spektrum beobachten, wenn es um Fragen der Kunst geht: Zum einen die Forderung sich auf ein „deutsches“ Theater rückzubesinnen, zum anderen die Aneignung von Interventionsstrategien aus dem „Werkzeugkasten“ zivilgesellschaftlicher und linker Akteure durch rechte Gruppierungen, wie bspw. die Identitäre Bewegung. Wo aber schlägt Kunst in Politik um? Und wie lässt sich dieser Diskursverschiebung begegnen?

Dr. Christoph Lutz-Scheurle ist Professor für Kulturwissenschaften mit dem Schwerpunkt Kunst und Teilhabe an der FH Dortmund und arbeitet als freier Dramaturg und Schauspieler. 2009 erschien seine Dissertation über „Kanzlerdarstellungen im Fernsehen“ (transcript) seitdem forscht er an den Schnittstellen von Theater, Politik und Medien. Zuletzt erschien von ihm der Herausgeberband: Partizipation: teilhaben/teilnehmen. Theater als Soziale Kunst II, München: Kopaed 2017.

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Theater&Nachgespräch

„Inside AfD“: Herbst 2017. Irgendwo in Deutschland. Die führenden Köpfe der AfD träumen von der parlamentarischen Machtübernahme und dem schleichenden Sieg im Kampf um die Deutungshoheit von Begrifflichkeiten. Doch dann kommt alles ganz anders. Ihr Visionär und Hauptredner ist plötzlich verschwunden und an seiner Stelle betritt ein afrikanisches Chamäleon die politische Bühne. Die zunächst als Krise wahrgenommene Situation entpuppt sich für die AfD als große Chance sich tief in der Gesellschaft zu verankern. Ein moderner Barbarossa-Mythos entsteht.

Doch die Rechnung wurde ohne das Chamäleon gemacht…

Nach monatelanger Recherche erforscht das nö theater in „Inside AfD“ die Strategien und Mechanismen der Zeitgeistpartei. Gleichzeitig werden Fragen nach einem wirkungsvollen Umgang und der unfreiwilligen Instrumentalisierung durch die AfD gestellt.

Das nö theater wendet sich in „Inside AfD“ vom klassischen Dokumentartheater ab und sucht Antworten in einer lyrischen Entzauberung. Entstanden ist eine symbolische und sprachliche Achterbahnfahrt durch die BRD im postfaktischen Zeitalter.

***Die Produktion findet in Koproduktion mit dem Polittbüro Hamburg Stadt und ist gefördert durch die Köln.***

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Veranstalter*innen:
• Landeszentrum Spiel und Theater Sachsen-Anhalt e.V.
Stura OVGU

Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/2019712438349538/