„AIDA – auf den Spuren der eigenen und der fremden Kulturen“ – Theater Magdeburg

Projektleitung: Matthias Brandt

 

„Das Abweichen von ausgetretenen Schulpfaden ermöglicht unseren Schüler*innen ganz neue Perspektiven“ (Almuth Steinhoff, Lehrerin).

 

Anhand von Verdis politischer Oper AIDA (aufgeführt im Theater Magdeburg) untersuchten Schüler*innen des Sportgymnasiums (10. Klasse) selbstständig relevante Themenkomplexe wie Macht, Unterdrückung sowie den Umgang mit anderen Kulturen. Zusammen mit fünf weiteren Künstler*innen begaben sich die Jugendlichen auf musikalische Spurensuche im ägyptischen Kulturkreis.Von ägyptischen Schriftzeichen und afrikanischen Klängen über den Exotismus zu Verdis Zeiten bis hin zur Stadtgeschichte Magdeburgs damals und heute erforschten sie europäische und außereuropäische Kulturen und setzten sich künstlerisch mit ihnen auseinander. Unter theaterpädagogischer Anleitung entstand schließlich daraus eine szenische Collage, die aktuelle Situationen des Herzzitterns mit der ausgestellten Welt des Vergangenen verbindet.

Foto: Ray Behringer

Entstanden sind verschiedene szenische Auszüge über Staatsräson, Mumifizierungsverfahren und Gefühle als verbindendes Element zur eigenen Lebenswelt der Jugendlichen. Am 26. April 2018 fand die Premiere der szenischen Collage „Herz.Zittern“ in den Räumlichkeiten des Kulturhistorischen Museums statt.

Foto: Nadine Graul